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ra-huettemann
ra-huettemann, Magister
Kategorie: Österreichisches Recht
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Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Guten Tag! Zu "meinem" Fall (Vater d.Kindes i.d.Türkei, kein

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Guten Tag!Zu "meinem" Fall (Vater d.Kindes i.d.Türkei, kein Vaterschaftsanerkenntnis, obwohl er allen gegenüber bestätigt der Vater zu sein, vielfache Moddrohungen gegen die Mutter und Entführungsdrohungen gegen das Kind).Wegen der Alimente wurde nun dieser Fall bei Gericht zu Protokoll gegeben ... und die Antwort von dort lautet:Der Unterhaltsantrag wird zurückzuweisen sein, wenn nichta) eine Geburtsurkunde, in welcher der Vater ersichtlich ist, ... oder
b) eine Vaterschaftsanerkenntnis vorgelegt werden kann.Aufgrund der Mord- und Entführungsdrohungen hat die Mutter i.d.Geburtsurkunde keinen Vater angegeben.MEINE FRAGE:Es ist ja das Recht der Mutter keinen Vater anzugeben ... ABER "was wäre denn dies für ein Beweis für die Vaterschaft" !?!?!?Können österr.Gerichte nicht den Kindesvater zu einem Vaterschaftstest "zwingen"?? (Er lebt oftmals in der Türkei ... meistens jedoch in Belgien und Holland ... wo wir allerdings keine Adresse haben).Würden "nachträgliche" Anzeigen wegen der Mord- und Entführungsdrohungen seine Ausforschung (wegen der Alimente) begünstigen ??Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das Kind hat die Möglichkeit - gesetzlich vetreten durch die Mutter - die Vaterschaft des Mannes gerichtlich feststellen zu lassen, sofern dieser eine freiwillige Anerkennung der Vaterschaft verweigert.

Der Vater wäre in einem solchen bei dem Bezirksgericht zu führenden Vaterschaftsfeststellungsverfahren sodann auch gesetzlich verpflichtet, an dem Verfahren mitzuwirken.

Das bedeutet insbesondere, dass ein genetischer Abstammungstest zwecks Feststellung der Vaterschaft von dem Gericht angeordnet und erforderlichenfalls auch zwangsweise durchgesetzt werden könnte.

Einen sehr guten Überblick über dieses Verfahren bieten Ihnen die unter dem folgenden Link abrufbaren Informationen:

https://www.oesterreich.gv.at/themen/familie_und_partnerschaft/geburt/3/1/1/Seite.082402.html

Um ein solches Verfahren in der Praxis durchführen zu können, müsste das mit dem Verfahren befasste Bezirksgericht ein entsprechendes Amts- und Rechtshilfeersuchen an die türkischen oder die Behörden desjenigen Landes, in welchem er sich aufhält, richten.

Nachträgliche Anzeigen wegen der benannten massiven Bedrohungen, die von dem Mann ausgehen, wären zweifellos hilfreich, seine Ausforschung zu begünstigen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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