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ra-huettemann
ra-huettemann, Magister
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 38413
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag! Meine Tochter arbeitet seit November 2020 bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag!Meine Tochter arbeitet seit November 2020 bei einer Firma (also weniger als 1 Jahr) und es geht um ihre(!) Kündigungsmöglichkeiten (... falls eine einvernehmliche Lösung nicht passen sollte).1.) Ihr wurde verbal mitgeteilt, dass sie nach einem "Probemonat" einen unbefristeten Dienstvertrag erhalten würde, mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten.--> Diesen Dienstvertrag ERHIELT SIE NIE ... und auf Nachfrage wurde ihr seinerzeit nur mitgeteilt ..."ja, den wirst du später noch bekommen" ... !??!2.) Jetzt sagt das "Angestelltengesetz" aus, dass der Dienstgeber(!) bei meiner Tochter aktuell eine Kündigungsfrist von 6 Wochen hätte ... ABER ... meine Tochter müsse grundsätzlich eine Kündigungsfrist von 1 Monat einhalten, diese Kündigungsfrist kann aber vertraglich bis zu 6 Monaten ausgedehnt werden.DAHER meine FRAGE:Welche Kündigungsfrist GILT jetzt bei meiner Tochter ?? Den "neuen" Dienstvertrag hat sie nie schriftlich erhalten ... und natürlich auch nicht unterschrieben.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da ich mich jetzt ausloggen werde, komme ich am Abend auf Ihre Frage zurück.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ja gerne, kein Problem. Eine Frage hätte ich noch wegen dem aliquoten Resturlaub. Könnte hier der Dienstgeber meine Tochter zwingen, diesen z.B. immer Dienstag/Mittwoch jede Woche aufzubrauchen ... oder hätte sie trotzdem das Recht auf "längere" zusammenhängende Tage !?!?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Angestellte kann nach den Regelungen des Angestelltengesetzes das Dienstverhältnis unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Letzten eines jeden Kalendermonats kündigen.

Diese Kündigungsfrist kann durch eine arbeitsvertragliche Vereinbarung auf bis zu sechs Monate ausgedehnt werden.

Ihre Tochter müsste die erwähnte längere Kündigungsfrist von drei Monaten daher auch nur dann einhalten, wenn diese zwischen ihr und dem Dienstgeber ausdrücklich arbeitsvertraglich vereinbart worden wäre.

Daran fehlt es hier aber schon ersichtlich und von vornherein, wenn Ihre Tochter den neuen Dienstvertrag zu keinem Zeitpunkt erhalten und unterfertigt hat, denn dann mangelt an jeglicher vertraglichen Einigung.

Ihre Tochter kann daher mit einer Frist von einem Monat kündigen.

Ihr Tochter hat grundsätzlich einen Anspruch auf einen ununterbrochenen und zusammenhängenden Urlaub.

Nur wenn dringende betriebliche Erfordernisse dies notwendig machen, hat der Dienstgeber die rechtliche Möglichkeit, anzuordnen, den Urlaub an bestimmten Tagen aufzubrauchen, wenn er die Arbeitskraft Ihrer Tochter an den anderen Tagen zwingend benötigt.

Klicken Sie bitte die Sterne (3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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