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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Magister
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 6168
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Es wurde 2016 uns ein Angebot für signaturkarten plus

Diese Antwort wurde bewertet:

Es wurde 2016 uns ein Angebot für signaturkarten plus Software 7nd Wartungsvertrag gelegt , dieses Angebot nahmen wir nicht an.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Niederösterreich
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ja langsam , 2 Monate später wurde per email ein neues Angebot mit Lieferung der Software Incl 1 Jahr gratiswartung gelegt das wir annahmen, nun wird nach 4 Jahren die Zahlung des ersten Angebotes gefordert

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn die Gegenseite bei Ihnen eine Forderung für den ersten Vertrag geltend macht, dann muss sie in einem etwaigen Rechtsstreit beweisen, dass dieser Vertrag zustandegekommen ist. Dieser Beweis wird nicht zu führen sein, weil Sie das Angebot nicht angenommen haben. Sie könnten die Gegenseite auffordern, Ihnen Unterlagen zuzusenden, aus denen sich der Vertragsschluss ergibt.

Zudem dürfte auch bereits Verjährung eingetreten sein, sodass Sie sich zusätzlich darauf berufen können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Auf Nachfrage wurde argumentiert dass das nur eine Ergänzung des ursprünglichen Angebots darstellt und es wurden was ich nicht anführte 2 verrechnungsversuche unternommen die nicht bezahlt und nicht gemahnt wurden

Dann muss die Gegenseite beweisen, dass die beiden Angebote als ein Angebot aufzufassen sind. Es kommt schlicht darauf an, was für Vertragsungerlagen es gibt und wozu Sie Ja gesagt haben. Den Beweis muss die Gegenseite führen. Wenn sie das nicht kann, wird sie in einem Prozess unterliegen.

Wenn die Verrechnungsversuche gescheitert sind, spielt es hier rechtlich keine Rolle. Falls eine Verrechnung Erfolg haben sollte, müssten Sie klagen und den verrechneten Betrag einfordern. Auch dann wird es darum gehen, ob die Gegenseite einen Anspruch gegen Sie hat, mit dem sie verrechnen durfte.

Ich würde tatsächlich die Gegenseite auffordern, Ihnen die Vertragsunterlagen zukommen zu lassen, damit Sie es überprüfen können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.