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ra-huettemann
ra-huettemann, Magister
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 34811
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Hr. Dr. Hüttemann! Noch eine für mich wichtige

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Hr. Dr. Hüttemann!Noch eine für mich wichtige Frage. Im Exekutionsprozess habe ich ja die Rechtsanwaltskammer wegen Verdacht auf Prozessbetrug angeschrieben, nachdem der RA des Begünstigten, noch nachdem der Prozesstermin bekannt war, dem Gericht auf Nachfrage mitgeteilt hat, es gäbe eine Anklage aber werde aller voraussicht nach nicht zu einem Prozess kommen.
Nach meiner Berichtigung und Nachweis gegenüber dem Exekutionsgericht, daß es einen Prozess gibt und wann die beteiligten verständigt wurden, hat er als "Ausrede" erwidert - er werde vom Gericht nicht vom Prozess verständigt, weil er ja nicht der Strafverteidiger im Betrugsprozess gegen Herrn Grosz ist.Nun habe ich festgestellt, daß beide Stellungnahmen - da elektronisch von ihm eingebracht - nicht unterschrieben sind, sondern mit Ort, Datum und "Oyondu Eamia" als Abschluß, anstatt Unterschrift, versehen sind.
Oyondu Eamia ist der Firmenname der Firma die mich verklagt und die Exekutionsbewilligung erhalten hat.
Mir stellen sich nun 2 Fragen:
1) wenn er schon als Anwalt sich mit der Klagenden Firma ident macht - sofern er das überhaupt durfte - muß er sich dann nicht auch entsprechend in Verantwortung nehmen lassen. Denn Oyondu Eamia ist ja - in der Form des alleinigen Geschäftführers und Angeklagten im Betrugsprozess, (Hr,.Grosz) der betroffene Angeklagte. Der nun wirlich nicht behaupten kann, "er sei vom Gericht nicht vom Prozess informiert worden".
und
2) Die Oyondu Eamia ist bereits seit 2019 in Liquidation. Ich weiß nicht wieweit die Auflösung vorangeschritten ist und habe keinen Zugang zu Detailinformationen im Firmenbuch. Aber es besteht zumidest berechtigter Verdacht, daß diese Firma gar nicht mehr berchtigt ist zu agieren.... Kann ich nicht verlangen, daß das Gericht dies überprüft.Vielen Dank vorab!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

1.) Mir ist nicht ganz klar, was Sie meinen, wenn Sie fragen, ob der Anwalt sich in Verantwortung nehmen lassen müsse.

Wenn Sie darauf abstellen, dass er mit "Oyondu Eamia" gezeichnet hat, dann lässt dieser Umstand natürlich darauf schließen, dass der Anwalt auch Kenntnis von dem anstehenden Prozess besaß.

2.) Das können Sie gegenüber dem Gericht selbstverständlich anregen.

Sollte die Firma aus dem Firmenbuch ausgetragen sein, so wäre diese auch gar nicht mehr berechtigt, am Rechtsverkehr teilzunehmen - hier also Partei eines Verfahrens zu sein.

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Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
zu 1) wenn der Anwalt praktisch nicht mit "Rechtsanwalt Straberger" sondern mit Oyondu Eamia "unterzeichnet", ob er dann auch für alles Verantwortung tragen muß was Oyondu Eamia wissen mußte. Er kann nicht so schreiben, als wäre er selbst der Begünstigte und nicht der Anwalt, aber dann in Anspruch nehmen, daß er als Anwalt nicht über die gleichen Infos verfüge wie der Begünstigte!
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
hinsichtlich des ihm angeblich unbekannten Prozesstermins

Vielen Dank für Ihren klärenden Nachtrag!

Das ist richtig: Es kommen die Grundsätze der Wissenszurechnung zur Anwendung, denn wenn der Anwalt hier als "Repräsentant" der Firma zeichnet, so muss er sich auch sämtliche Kenntnisse der hinter ihm stehenden Organisationsform zurechnen lassen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Oho, das ist cool. Man weis zwar nicht wie Kammer und Staatsanwaltschaft reagieren, aber für mich ist er damit definitiv dem Prozessbetrug überführt ! Vielen Dank