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ra-huettemann
ra-huettemann, Magister
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 33663
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Mutter Jahrgang 1934 ist seit Jahrzehnten

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Mutter Jahrgang 1934 ist seit Jahrzehnten besachwaltert (Sachwalterschaft Klagenfurt), da sie geistig schon in jungen Jahren in sehr schlechtem Zustand war. Ich war 8J und meine Schwester 12J als das Jugendamt die Vormundschaft übernommen hat und wir durch Internatsaufenthalt und Pflegefamile gereicht wurden.

Meine Mutter lebt in ihrem eigenen Haus (gut betreut von extern) alleine und wir leben in Niederösterreich (verschiedene Landesgesetze).

Nach dem Tod meiner Mutter erlischt ja die Sachwalterschaft und wir sollten uns um Begräbnis, Haus etc. kümmern. Ist das so.

Wir halten zwar immer Kontakt zur Mutter (soweit möglich, da die Sachwalterschaft das eigentlich nicht so möchte) und besuchen sie 2-3 mal im Jahr .ich habe mir jetzt einen Grundbuchauszug des Hauses geholt, da wiederholt Einträge von Krankenhausaufenthalten vom Land Kärnten eingetragen wurden. Vor 3 Jahren hat meine Mutter von ihrem Bruder Geld geerbt, welches jetzt auch von der Sachwalterschaft verwaltet bzw. ausgegeben wird.

Beim Gericht in St. Veit/Glan (Gemeinde wo meine Mutter wohnhaft ist) wurde mir schon vor Jahren erklärt, wir hätten eigentlich keine Rechte und es müsste auch nicht alles beauskunftet werden, schon gar nicht was das Finanzielle betrifft.

wie kann ich mich rechtlich vorbereiten, sollte meine Mutter sterben und wir dann alles abhandeln dürfen?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es tatsächlich so, dass Ihnen keinerlei Auskünfte erteilt werden müssen.

Ihre Mutter kann zu deren Lebzeiten nach Belieben über ihre Vermögenswerte verfügen, weshalb die Sachwalterschaft auch nicht zu entsprechenden Auskünften Ihnen gegenüber verpflichtet ist.

Allerdings haben Sie umfassende Auskunftsansprüche gegenüber der Sachwalterschaft im Fall des Ablebens Ihrer Mutter.

Dann nämlich treten Sie als Erben vollumfänglich in sämtliche Rechtspositionen Ihrer Mutter ein, und Sie können dann verlangen, dass die Sachwalterschaft Rechenschaft über den Stand des Vermögens und über die konkrete Verwendung der ihr anvertrauten Gelder legt!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrte Frau Hüttemann,
das Land Kärnten hat sich lt. Grundbuchauszug mit Kosten für Aufenthalt Psychiatrie in den Jahren 1982/88/89 eingetragen, somit ist die Liegenschaft mit über 20.000.- Euro belastet. Ist das in Ordnung?
Hat es Sinn für zukünftige Streitigkeiten einen Rechtschutz abzuschließen und wie lange muss der aktiv sein, bis Leistungen daraus auch bezogen werden können.
DANKE für Info.LG Irmgard Zöchbauer
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
sorry... sehr geehrter Herr Hüttemann ;-(

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, die Grundbuchbelastungen zur Kostendeckung der Aufenthalte in der Psychatrie sind rechtlich leider nicht zu beanstanden.

Wenn Sie Grund zu der Annahme haben, dass es im Zuge der späteren Abwicklung der Verlassenschaft zu Streitigkeiten kommen könnte, so wäre der Abschluss einer RSV zweifellos sinnvoll.

Die Wartezeit beträgt sechs Monate!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Müssen wir nach Ableben meiner Mutter automatisch verständigt werden? Es wurde für sie eine Sterbeversicherung vor vielen Jahren abgeschlossen, die aber von der Sachwalterschaft vorzeitig gekündigt wurde, daher wurden alle Gewinnanteile abgezogen und es ist ein geringer Betrag in der Polizze vorhanden. Können wir verlangen, dass vom Erbe des Bruders Rücklagen für diesen Fall getätigt werden?

Ja, Sie werden im Fall des Ablebens Ihrer Mutter als (gesetzliche) Erben von Amts wegen verständigt.

Die Sachwalterschaft ist gesetzlich verpflichtet, das Vermögen Ihrer Mutter - und damit auch die Erbschaft des Bruders - sicher und möglichst gewinnbringend anzulegen.

Ob dies geschehen ist, können Sie nach dem Ableben Ihrer Mutter auch überprüfen, denn dann ist Ihnen die Sachwalterschaft zur Rechenschaft verpflichtet (=siehe oben).

Sollte sich dann zeigen, dass die Sachwalterschaft gegen diese Pflichten verstoßen hat, so können Sie diese auf Schadensersatz in Anspruch nehmen!

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Eine letzte Frage hätte ich noch, kann es nachträglich noch zu Eintragungen kommen, die die Liegenschaft belasten könnten? Ich frage, weil ich keine negative Erbschaft antreten möchte und dann noch Zahlungen zu leisten hätte.

Nein, wenn keine weiteren Unterbringungskosten eines entsprechenden Trägers anfallen, so wird es auch zu keinen weiteren Grundstücksbelastungen kommen!

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
weshalb können Aufenthalte in der Psychiatrie grundbücherlich eingetragen werden und Krankenhausaufenthalte nicht …. wo ist da der Unterschied an Krankheit?

Wenn eine Kostendeckung auf andere Weise nicht sichergestellt werden kann, so kann eine entsprechende grundbücherliche Eintragung erfolgen.

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
könnte ein Grund sein, dass meine Mutter zu dem Zeitpunkt nicht krankenversichert gewesen ist?

Ja, selbstverständlich!

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ok, dann ist alles klar! Ich bedanke ***** ***** für die kompetenten Auskünfte und werde die Bewertung sofort machen. Liebe Grüße und noch einen erfolgreichen Tag! irmgard Zöchbauer

Sehr gern geschehen!

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Kristian Hüttemann
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