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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 19058
Erfahrung:  zwei Fachanwaltstitel
44859865
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

Hallo, Burgenland, Ich habe mich vor einem halben Jahr von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Burgenland
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ich habe mich vor einem halben Jahr von meiner Lebenspartnerin getrennt da sich mich betrogen hat, wir waren nicht verheiratet haben aber ein gemeinsames Kind, 6 Jahre alt. Auf Ihren Wunsch ist sie bei mir ausgezogen und in eine Nahe Gelegene Wohnung gegangen damit unser Kind beide Elternteile hat. Wir haben einen Trennungsvertrag aufgesetzt der besagt das unser Kind gemeinsam aufgezogen und betreut wird, unser Kind ist 60% bei Ihr und 40% bei mir pro Woche, weiters haben wir uns darauf geeinigt das sie die Kinderbeihilfe bekommt und ich ihr 100.- monatlich dazu zahle. Unser Verdienst ist sehr ähnlich, sie ca. 2000.- & ich ca. 2300.-. Jetzt ist sie der Meinung das ihr mehr zusteht?? Was soll ich Ihrer Meinung nach machen, was kann ich tun. Ich kann wirklich nicht viel mehr bezahlen da ich sehr hohe Belastungen durch den Hausbau habe und dieses nicht verlieren will! Danke für jede Info.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Geht es Ihnen um den Kindesunterhalt?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Fr. Schiessel,
Ja es geht um den Kindesunterhalt.MfG. Marc Artner

Die Alimente sind 16 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens, wobei die Familienbehilfe teilweise anzurechnen Nach § 231 IV ABGB sind Vereinbarungen, die zum Inhalt haben, dass der eine Elternteil für den Unterhalt überwiegend aufkommt unwirksam.

Sie konnten sich daher gar nicht wirksam auf die 100 Euro einigen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Also auch wenn das Kind pro Woche zu 40% bei mir ist und ich meine Fixkosten nicht mehr abdecken kann muss ich die 16% an meine Ex zahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender.

das ändert natürlich einiges

Die Betreuung des Kindes durch Sie im Rahmen des üblichen Kontaktrechts ändert an der Höhe des zu leistenden Unterhalts nichts.

Nach der Rechtsprechung ist ein Kontaktrecht im Ausmaß von zwei Tagen alle zwei Wochen (oder einem Tag pro Woche) sowie vier Wochen in den Ferien üblich. Liegt das jährliche Ausmaß des Kontaktes allerdings deutlich darüber, kann dies zu einer den Umständen des Einzelfalls angemessenen Herabsetzung des für das Kind zu leistenden Geldunterhalts führen. Maßgeblich sind dabei immer die Ersparnisse im Haushalt des hauptsächlich betreuenden Elternteils, nicht jedoch jene Aufwendungen (z.B. Kosten einer Urlaubsreise), die der geldunterhaltspflichtige Elternteil tätigt. Als Richtwert (von dem je nach Einzelfall abgewichen werden kann) gilt eine Reduktion von 10 Prozent für jeden weiteren wöchentlichen Betreuungstag (bzw. eine Reduktion um 20 Prozent bei einer Betreuung im Ausmaß von einem Drittel der gesamten Zeit).

Sie können den Unterhalt daher weiter reduzieren, um 20%, wobei das nur einen Richtwert darstellt.

Sehr geehrter Ratsuchender,

kann ich noch weiterhelfen?

gerne

SchiesslClaudia und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe, ich weiß jetzt mal Vorab um was es geht. Haben Sie Vielen Dank. lg. Marc Artner

Ihnen alles Gute!!!!