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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 28686
Erfahrung:  Staatsexamina
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ra-huettemann ist jetzt online.

Wir haben einen Baugrundstück in Kärnten durch eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben einen Baugrundstück in Kärnten durch eine MaklerFirma erworben. Bei den ersten Aushubabreiten für eine FundamentPlatte hat sich herausgestellt, dass die gesamte Fläche Tonnenweise durch Bauschutt versehen war. Demzufolge War es nötig für die Stabilität des Fundaments 2,5m tief einen Material-Austausch vorzunehmen. Dadurch sind Mehrkosten entstanden. KAnn man den Verkäufer auf Wertminderung oder Schadensersatz klagen? Vielen Dank für Ihre Auskunft.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Baugrundstück Wertminderung

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Hat die Firma Sie denn anlässlich der Vertragsverhandlungen auf diesen Umstand hingewiesen?

Gern können wir Ihr Anliegen auch im persönlichen Gespräch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Auch ohne weitere Informationen kann ich zu Ihrer Anfrage Stellung nehmen wie folgt:

Sie werden den Verkäufer in der Tat aus Schadensersatz in Anspruch nehmen können, wenn dieser Ihnen den Bauschutt verschwiegen hat.

Insoweit handelte es sich nämlich um einen vetragswesentlichen Umstand, hinsichtlich dessen der Verkäufer die Rechtspflicht hatte, Sie hierüber auch ungefragt aufzuklären.

Die Unterlassung dieser rechtlich gebotenen Aufklärung begründet den Vorwurf eines arglistigen Verschweigens. Hätte der Verkäufer Sie nämlich ordungsgemäß aufgeklärt, so hätten Sie von dem Vertrag Abstand genommen oder jedenfalls einen deutlich niedrigeren Kaufpreis gezahlt.

Der Verkäufer schuldet Ihnen daher Schadensersatz, und zwar in Höhe der Kosten, die Sie aufwenden mussten, um den erwähnten Materialaustausch vorzunehmen.

Wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), dann geben Sie bitte Ihre Bewertung ab, indem Sie oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) anklicken.

Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch im persönlichen Gespräch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Abgabe der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Verkäufer hat vom Bauschutt nichts gewusst und im Kaufvertrag steht "die Verkäuferin haftet weder für ein bestimmtes Ausmass, noch für eine bestimmte Beschaffenheit,Zustand oder Erträgnis des Kaufgegenstandes, sodass diesbezüglich ausdrücklich auf die Geltendmachung von gewährleistungsansprüchen seitens der Käufer verzichtet wird, welche Verzichtserklärung vom Verkäufer angenommen wird." Danke für die Antwort.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Es handelt sich um einen rechtlich üblichen vertraglichen Gewährleistungsausschluss.

Ein solcher erfasst aber rechtlich nicht arglistig verschwiegene Mängel und/oder Eigenschaften.

Allerdings haftet der Verkäufer in der Tat nur, wenn dieser auch tatsächlich Kenntnis von dem Bauschutt hatte, und wenn er Ihnen dieses nicht offen gelegt hat.

Zur Bejahung eines arglistigen Verschweigens reicht es nach der Rechtsprechung jedoch schon aus, wenn ein Verkäufer Angaben ins Blaue hinein macht und etwa ausdrücklich versichert, dass alles in Ordnung sei.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden! Auf die Rechtslage habe ich keinen Einfluss - ich kann Ihnen diese nur wahrheitsgemäß darstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Macht klagen in diesem Fall Sinn

Durchaus dann, wenn der Verkäufer Ihnen anlässlich der Vertragsgespräche ausdrücklich zugesichert haben sollte, dass alles in Ordnung ist. Dann nämlich liegt eine Angabe ins Blaue hinein vor mit der Folge, dass er Ihnen auf Schadensersatz haftet!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Makler hat versichert, dass alles in Ordnung ist.

Dessen Zusicherung hat der Verkäufer sich rechtlich zurechnen zu lassen, denn der Makler fungierte als dessen Erfüllungsgehilfe.

Unter diesen Umständen bestehen gute Aussichten, Schadensersatz erforderlichenfalls klageweise durchzusetzen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Kann ich weitere Fragen stellen?

Ja, wenn diese Ihre Ausgangsfrage betreffen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Reicht bei Gericht die Aussage des Baumeisters und die Aussage des Maklers, wir haben keine Rechnung vom Recyklinghof

Ja, diese Aussagen würden als Zeugenbeweismittel vor Gericht ausreichen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Auskunft

Sehr gern!