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RATraub2012
RATraub2012,
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 9093
Erfahrung:  dasdasd
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Muss der Mann bei einem gemeinsamen Sorgerecht und bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Muss der Mann bei einem gemeinsamen Sorgerecht und bei Entrichtung von Alimenten noch zusätzlich für Arztkosten (z.B.: Impfungen) des Kindes aufkommen, wenn diese nicht notwendig und ohne Rechnung von der Mutter verlangt werden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Es kann zu den gesetzlich geschuldeten Alimenten noch ein sog. Sonderbedarf dazu kommen.

Dies kann bei medizinischen Vorsorgehandlungen und/oder Eingriffen der Fall sein.

Allerdings muss eine Zahlung nicht nur auf Anfordern der Gegenseite geleistet werden. Der zusätzliche Sonderbedarf ist in Form entsprechender Rechnungen nachzuweisen.

Werden diese nicht vorgelegt, kann eine Zahlung verweigert werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Dr. Traub! Ich hätte noch eine Frage zu den Vorsorgebehandlungen bzw. Eingriffen. Zählt eine Impfung, die nicht medizinisch notwendig, immer automatisch zu einer Vorsorgebehandlung bzw. zu einem Eingriff oder gibt es Unterschiede? Bzw. wenn die Mutter beschließt zu einem privaten Kinderarzt zu gehen ohne vorherige Absprache mit dem Kindsvater, ist man dann automatisch verpflichtet einen Teil zu den Arztkosten beizutragen?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ebenso muss das Kind immer vom Wohnsitz der Mutter geholt sowie gebracht werden. Weiters wird kurzfristig oft verlangt, dass das Kind zur Großmutter mütterlicherseits gebracht wird, welche den Vater oft sehr unhöflich, lautstark und in Begleitung diverser Schimpftiraden (trotz Anwesenheit des Kindes) empfangen. Das Kind fängt dann oft zu weinen an und nennt den Vater nur noch beim Vornamen, da die Großmutter ihm sagt, dass das "nicht der Papa" ist. Gibt es da rechtliche Schritte die man erwägen kann?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne will ich Ihre Nachfrage beantworten.

Nein, bei fehlender medizinischer Notwendigkeit besteht kein durchsetzbarer Sonderbedarf. D. h. die medizinische Handlung muss notwendig sein.

Der Grund ist vom Gesetzgeber folgender:

Es soll verhindert werden, dass zusätzlich zu den Alimenten dem Zahlenden weitere Kosten angelastet werden. Denn der übliche Bedarf ist mit den Alimenten abgedeckt.

Denn auch der Unterhaltsverpflichtete soll monatlich "kalkulieren" können und nicht mit höheren Kosten belastet werden, wenn diese nicht notwendig sind.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

eine Verbringung an einen anderen Ort als den Wohnsitz ist nur zwingend, wenn dieser sich in der Nähe des Wohn- und Abholorts befindet.

Ansonsten kann der Kindesvater dieses Verbringen verweigern.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

RATraub2012 und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Perfekt, danke für die raschen und äußerst hilfreichen Antworten! Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und bewerte Sie auf jeden Fall mit 5 Sternen.MfG

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-