So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwalt
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Österreichisches Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, haben nach Besichtigung einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Schiessl,
haben nach Besichtigung einer Wohnung ein Kaufanbot abgegeben, welches vom Verkäufer angenommen wurde.
Bei einer zweiten Besichtigung vor wenigen Tagen haben wir die Wohnung ausgemessen und festgestellt, dass die Qm-angaben nicht denen in der Anzeige des Maklers (83,84 m2) entsprechen. Nun erhielten wir den Entwurf eines Kaufvertrages, der am kommenden Donnerstag unterzeichnet werden soll, in welchem 81,84 m2 als Wohnungsgröße angegeben sind.
Wir möchten nicht vom Kauf zurücktreten, fragen uns jedoch, ob wir das Recht haben den Kaufpreis entsprechend zu reduzieren.
Vielen Dank ***** ***** Untersützung!
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen ist die Wohnung durch die Minderfläche mangelhaft, da die vereinbarte Beschaffenheit von der tatsächlichen Beschaffenheit abweicht. Das bedeutet, Sie hätten dem Grunde nach, wenn der Vertrag mit der Flächenangabe von 83,84 m² unterzeichnet würde Gewährleistungsansprüche gegen der den Verkäufer, da Sie ja eine Wohnfläche von 83,84 m² zahlen müssten.

Das bedeutet, Sie haben bei einem angeschlossenen Kaufvertrag einen Anspruch auf Minderung des Kaufpreises um die Minderfläche, sofern die 83,84 m² auch Verkaufsgegenstand geworden sind, also die Flächenangabe durch den Makler verbindlich war und bei Vertragsabschluss auch zugrunde gelegt wurde.

Nun befinden Sie sich derzeit noch im Stadium der Vertragsverhandlungen, da ja der Kaufvertrag noch nicht unterzeichnet wurde. Das bedeutet, Sie sollten in einem ersten Schritt den Verkäufer mit der Flächenabweichung konfrontieren und eine quotale Minderung des Kaufpreises verlangen.

Machen Sie dem Verkäufer dabei klar, dass Sie aufgrund der Minderfläche nicht den Vertrag mit dem geforderten Kaufpreis unterzeichnen werden, sondern die Minderung in den Vertrag mit einfließen soll.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
könnten wir auch einen Rücktrittsrecht geltend machen?
Freundliche Grüße
K. Sperl

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, grundsätzlich können Sie dies geltend machen, da Sie ja bei Ihren Vertragsverhandlungen von falschen Vorgaben ausgegangen sind. Der Verkäufer muss sich dabei die Aussage des Maklers als Vertreter des Verkäufers zurechnen lassen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die schnelle und Ausführliche Beratung.
Freundliche Grüße
K. Sperl

Gerne!