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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 24462
Erfahrung:  Staatsexamina
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Sohn lebt in einer Wohngemeinschaft,deren Mietvertrag

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn lebt in einer Wohngemeinschaft,deren Mietvertrag Ende Juni ausläuft. Nun verlangt der Vermieter für einen Kratzer in der Holzverkleidung (Küche) von den jungen Leuten € 11.000,-, weil er sagt, er muss den gesamten Holzverbau entfernen lassen und das ist dann mit massiven Kosten verbunden.Mein Sohn wandte sich daraufhin an den Mieterschutz, der ihm heute eröffnete, dass dieser Fall eine Nummer zu groß für ihn ist und er soll sich einen Anwalt nehmen. Nun sind die Jungen Leute ziemlich verzweifelt, weil sie befürchten, sich dies nicht leisten zu können. Können Sie ihnen vielleicht einen Tipp geben,an wen sie sich wenden können bzw. was sie sonst noch unternehmen können ?
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Die Whg. befindet sich in Wien 3., es sind 4 Mieter, alle ca. 21 Jahre alt.Welche Informationen brauchen Sie noch?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Anwaltlich ist anzuraten, dass Ihr Sohn (und dessen Mitmieter) die Schadensersatzforderung zurückweist.

Behauptet der Vermieter nämlich, dass die Mieter den (angeblichen) Kratzer schuldhaft verursacht haben, so ist der Vermieter hierfür in der vollen Beweispflicht!

Nicht die Mieter müssen den Nachweis führen, dass sie den Kratzer nicht verursacht haben, sondern es verhält sich nach den Grundätzen der Beweislastverteilung gerade umgekehrt: Macht der Vermieter Schadensersatz gegen die Mieter geltend, so hat er diesen auch unter Beweis zu stellen, dass diese den Schaden verursacht haben, und nicht etwa ein Vormieter!

Selbst wenn dieser Nachweis gelingen sollte, so wäre der Vermieter des Weiteres dafür beweispflichtig, dass ein Schadensersatz in dieser extremen Höhe erforderlich sein soll, um einen Kratzer zu beseitigen.

Dieser Nachweis wird dem Vermieter aber nicht gelingen, denn diesen trifft die so genannte Schadensminderungspflicht: Er muss alles ihm Zumutbare unternehmen, um die Schadensbeseitigungskosten gering zu halten.

Die (auch fachmännische) einfache Beseitigung eines Kratzers in der Holzverkleidung einer Küche kann aber unter keinen Umständen eine Forderung in Höhe von 11.000 Euro rechtfertigen.

Ihr Sohn sollte daher die Forderung unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zurückweisen!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die schnelle Antwort,nur eine Frage noch: Würden Sie den jungen Leuten rate, sich einen Anwalt zu nehmen oder meinen Sie, sie schaffen das auch alleine?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Einschaltung eines RA ist derzeit noch nicht veranlasst.

Ihr Sohn sollte den Vermieter nun zunächst auf die erläuterte Rechtslage hinweisen. Nur wenn dieser sodann nicht einlenken sollte, wäre die Beauftragung eines RA anzuraten.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

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Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Verzeihen Sie bitte meine Nachlässigkeit wegen der Bewertung. Ich habe nicht realisiert, dass ich ja ein zweites Mal bewerten muss.
Mit freundlichen Grüßen
Gerlinde Heissig

Haben Sie vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt