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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 25221
Erfahrung:  Staatsexamina
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, am 6.7.2015 habe ich für den

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Sehr geehrte Damen und Herren,
am 6.7.2015 habe ich für den verkauf meines Motorrades bei Harley Davidson St. Pölten mit Hr. Schagerl abgeschlossen.
Verkaufspreis 22500.- Euro
Mindestverkaufspreis 22000.- Euro
Am 20.7.2015 vereinbarte ich mit Hr. Schagerl einen reduzierten Verkaufspreis von 21900.- bzw. Mindestverkaufspreis von 21500.- da die Nachfrage nicht entsprechend war. Am 27.7.2015 war ich bei Harley Davidson vor Ort und war verwundert da mein Motorrad preislich nicht angeschrieben war dachte mir aber nichts dabei. Am 5.8.2015 war ich neuerlich vor Ort und das Motorrad war neuerlich preislich angeschrieben.
Nach Nachfrage bei Hr. Schagerl war das Motorrad preislich angeschrieben nur wurde kurz zuvor eine Probefahrt durchgeführt. War für mich verwunderlich da vereinbart wurde, das telefonisch meine Zustimmung eingeholt wird. Heute am 10.8. 2015 ersuchte ich meine Tochter nochmals nach ihrer Arbeit nach meinen Motorrad zu schauen.
Das Motorrad war neuerlich bzw. noch immer nicht preislich gekennzeichnet. Nach Rückfrage bei der Geschäftsleitung Hr. Felbauer wurde ihr nach langen warten die Auskunft gegeben, das Motorrad sei verkauft worden. Jedoch zeigte er Ihr ein neues Motorrad die zu kaufen wären und gab ihr noch seine Visitenkarte. Nach 10 Minuten rief ich Hr. Felbauer zurück und fragte nach meinen Motorrad das ja angeblich verkauft war.
Zuerst wußte er seltsamerweise nichts davon .(man staune nach 10 Minuten). Erst als ich energischer wurde gab er zu das noch kein Verkauf stattgefunden hat. Ich stellte diesen Herren zur Rede das diese Vorgehensweisen unseriös sind und ich jetzt umsonst das Motorrad 1,5 Monate bei ihm stehe habe. (Versicherungskosten ,beste Verkaufszeit vorbei, geringerer Verkaufspreis...)und das ich davon ausgehe das diese Vorgehensweise kein Einzelfall war. Seine lapidare Antwort war warum ich sie nicht privat verkaufe. Welche Möglichkeiten habe ich gegen diese unseriösen Geschäftspraktiken vorzugehen. Für mich wohnhaft in Mödling ist der Aufwand mit den Rücktransport des Motorrades sehr groß und vertrauen gegenüber der Geschäftsleitung habe ich keines mehr.
Welche Schritte sollte ich unternehmen auch zum Schutz von weiteren Leidtragenden.
Mit freundlichen Grüßen
Ing,. Andreas Schabetsberger
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Da Ihr Vertragspartner - entgegen den ausdrüklichen vertraglichen Vereinbarungen - keinerlei den Verkauf des Motorrades fördernde Maßnahmen ergriffen hat, insbesondere dieses nicht einmal preislich ausgezeichnet hat, können Sie von diesem Schadenseersatz verlangen.

Auf der Grundlage des abgeschlossenen Vertrages war der Händler Ihnen gegenüber nämlich verpflichtet, alles zu tun, um das Mottorrad aktiv zu bewerben und möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Gegen diese vertraglich übernommenen Pflichten hat der Händler unter den mitgeteilten Umständen verstoßen.

Als Schadensersatz können Sie daher diejenigen Aufwendungen und Kosten erstattet verlangen, die Ihnen im Vertrauen auf die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages entstanden sind. Das bedeutet, dass Sie vor allem die Fahrt- sowie etwaige Transportkosten kosten ersetzt verlangen können.

Anzuraten ist zudem, dass Sie das unseriöse Geschäftsgebaren des Händlers der örtlichen Niederlassung des Konsumentenschutzes zur Kenntnis bringen!

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben (Button: "Dem Experten antworten"), geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.