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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 17957
Erfahrung:  zwei Fachanwaltstitel
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

mein sohn lebt mit seiner mutter (rumänische staatsangehörigkeit)

Diese Antwort wurde bewertet:

mein sohn lebt mit seiner mutter (rumänische staatsangehörigkeit) in oberösterreich. er ist 5 jahre alt und ist auch dort geboren.
ich, der leibliche vater (eingetragen), lebe seit einem jahr von der mutter getrennt (ihre entscheidung) und habe seitdem den kleinen nur noch am wochenende. ich bin deutscher staatsbürger und habe für unseren sohn neben seiner "automatischen" rumänischen staatsbürgerschaft auch die deutsche erwirkt (er hat einen deutschen pass).
wir waren nie verheiratet.
an welche stelle in österreich muss ich mich wenden, um einen antrag zum gemeinsamen sorgerecht zu bekommen bzw. welchen weg muss ich gehen ?
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte

Die gemeinsame elterliche Sorge, in Österreich Obsorge genannt beantragen Sie am zuständigen Bezirksgericht an dem Ort an dem das Kind seinen Wohnsitz hat.


Also an das Bezirksgericht......





Die Situation meiner Familie war seit [fügen Sie einen Zeitpunkt ein] folgende:



[Ihre Angaben zur Betreuungssituation und zu beiden Eltern-Kind-Beziehungen]



Dem Kindeswohl würde daher folgende Regelung am besten entsprechen:
[Ihre Angaben mit Begründung]
Ich stelle daher den
ANTRAG (Nr. 1)
auf vorläufige gemeinsame Obsorge
gemäß § 107, Abs. 2 AußStrG, für [meinen Sohn/meine Tochter], gemeinsam mit [Name des/der Obsorgeberechtigten].
[Anmerkung: nur angezeigt, wenn „ein so dringendes Regelungsbedürfnis besteht, dass zur Wahrung des Kindeswohls umfassende Erhebungen im Interesse einer sofortigen Entscheidung zu unterbleiben haben“ (siehe Erläuterungen zum Gesetz) .]




Für den Fall, dass das Gericht diesen Antrag abweisen sollte, stelle ich den
ANTRAG
auf gemeinsame Obsorge,
gemeinsam mit der Kindesmutter [Name der Kindesmutter].




Eine Phase der vorläufigen elterlichen Verantwortung gemäß § 180 ABGB im Sinne des Kindeswohls ist nicht erforderlich.


Eine Beurteilung nach den Umständen des Einzelfalles genügt.


Häufig berufen sich Obsorgeberechtigte auf schwierige Kommunikation und Auseinandersetzungen und führen dies gegen die gemeinsame Obsorge ins Treffen.


Für den Fall solcher Aussagen wird beantragt, das Gericht möge prüfen, ob [die/der] Obsorgeberechtigte das nur als Argument missbraucht, um die alleinige Obsorge zu festigen - ein Verhalten, das geeignet ist, die Auseinandersetzungen zu verschärfen.


Jeder Elternteil ist zu ehrlichen und nachweisbaren Bemühungen verpflichtet, die Kommunikation zu verbessern und Konflikte zu lösen.
Verwiesen wird auf die „Evaluationsstudie über die Auswirkungen der Neuregelungen des KindRÄG 2001, insbesondere der Obsorge beider Eltern“: Dabei zeigte sich, dass die große Mehrheit der Scheidungskinder von der Beibehaltung der gemeinsamen Obsorge ihrer Eltern profitiert, und zwar deshalb, weil sich die Konflikte der Eltern unter der Bedingung der gemeinsamen Obsorge stärker beruhigen als im Falle der Alleinobsorge eines Elternteils.




Im Falle, dass das Gericht eine „Phase der vorläufigen elterlichen Verantwortung“ im Sinne des Kindeswohls für notwendig hält, beantrage ich die nachstehenden Regelungen.




Gemäß § 180 ABGB ist dem Elternteil, der keine Obsorge hat, ein „derart ausreichendes Kontaktrecht einzuräumen, dass er auch die Pflege und Erziehung des Kindes wahrnehmen kann.“ Für den Zeitraum von 6 Monaten sind im Einvernehmen der Eltern oder auf gerichtliche Anordnung die Details des Kontaktrechts, der Pflege und Erziehung sowie der Unterhaltsleistung festzulegen.



Folgendes Kontaktrecht wird beantragt:
[Ihre Angaben einschließlich Beginn und Ende mit jeweils Tag und Uhrzeit sowie Ferien- und Feiertagsregelungen und Ersatzregelung bei Ausfall eines Termins]




Um Pflege und Erziehung [des Kindes/der Kinder] meinerseits bestmöglich zu gewährleisten, möge das Gericht [dem/der] Obsorgeberechtigten auftragen, [den Kindergarten/die Schule] und/oder Gesundheitseinrichtung bzw. Ärzte zu informieren, dass sie mir sämtliche Auskünfte über [das Kind/die Kinder] ebenso wie [dem/der] Obsorgeberechtigten erteilen.



Folgende Unterhaltsleistungen werden beantragt:
[Nur wenn noch kein Unterhalt bestimmt ist: Ihre Angaben zur Festlegung des Unterhalts]




Um Pflege und Erziehung [des Kindes/der Kinder] meinerseits bestmöglich zu gewährleisten, möge das Gericht [dem/der] Obsorgeberechtigten auftragen, [den Kindergarten/die Schule] und/oder Gesundheitseinrichtung bzw. Ärzte zu informieren, dass sie mir sämtliche Auskünfte über [das Kind/die Kinder] ebenso wie [dem/der] Obsorgeberechtigten erteilen.

Es wird ersucht, die wesentlichen Merkmale der Familiensituation während der letzten Monate bzw. Jahre durch Berücksichtigung von Unterlagen und glaubwürdigen Aussagen der Parteien sowie Aussagen von Zeugen zu erheben und auf dieser Basis so rasch als möglich zu entscheiden um eine Eltern-Kind-Entfremdung zu vermeiden.
Ich gehe davon aus, dass Doppelgleisigkeiten (Jugendamt, Kinderbeistand, Familiengerichtshilfe) ebenso vermieden werden können wie Sachverständigen-Gutachten, die aufgrund ihrer überlangen Dauer zur Eltern-Kind Entfremdung beitragen.
Mit freundlichen Grüßen
[Name des Antragstellers]
Beweise:
Beiliegende Unterlagen:
Zeugen mit Name und Adresse:



So ungefähr sollte ein Antrag aussehen.



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte freue ich mich über eine positive Bewertung

danke















Sehr geehrter Ratsuchender,


kann ich Ihnen noch weiterhelfen

Gerne





wenn nicht bitte ich um positive Bewertung

danke
Bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ich habe ihnen nochmals paar fragen gestellt - haben sie diese erhalten ? bis jetzt bekam ich noch keine antwort . . . .

Ich habe die Fragen leider nicht erhalten

bitte erneut stellen

danke
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ok - also nochmal:


 


warum "vorläufige gemeinsame obsorge" ? - ich möchte das langfristig.


muss ich die mutter von diesem schritt in kenntnis setzen?


 


worin besteht der unterschied zwischen:


 


"vorläufige gemeinsame Obsorge
gemäß § 107, Abs. 2 AußStrG, für [meinen Sohn/meine Tochter], gemeinsam mit [Name des/der Obsorgeberechtigten]."


 


und


 


"gemeinsame Obsorge,
gemeinsam mit der Kindesmutter [Name der Kindesmutter]. "


 


ist der antrag 1 nach sämtlichen angaben zur situation usw. beendet,oder beinhaltet der antrag bereits die weiterführung


 


" Für den Fall, dass das Gericht diesen Antrag abweisen sollte, stelle ich den
ANTRAG ......." ?


 


 

Sehr geehrter Ratsuchender.


der Antrag auf die vorläufige Obsorge gibt Ihnen diese sofort wenn Sie gute Gründe dafür haben, dass es eilt, Zb weil sich das Kind sonst entfremdet.

Das ist eine Entscheidung bis auf weiteres, eine Eilentscheidung die endgültige Entscheidung , ist Nr 2.



Wenn ZB die Gefahr besteht, dass die Mutter mit dem Kind ins Ausland geht so muss es schnell gehen.

Dazu Antrag eins.


Ob die elterliche Sorge auf Dauer gemeinsam bleibt ist Antrag zwei




Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke
SchiesslClaudia und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.