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A. Vent
A. Vent, Dr. Med.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 2234
Erfahrung:  Ärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, mit Erfahrung in Ästhetischer Dermatologie, Chirurgie und Proktologie
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A. Vent ist jetzt online.

Ich hatte bereits meine Frage gestellt, hatte aber noch

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hatte bereits meine Frage gestellt, hatte aber noch Rückfragen diesbezüglich, weil es mir gerade sehr schlecht geht.Die Ursprungsfrage war, ich hatte mir einen Schnelltest bei Amazon (Troponintest) bestellt. Diesen habe ich auch durchgeführt. Ich musste mir in den Finger pieksen und dann auf den Test träufeln. Dazu kam noch ein Tropfen Pufferlösung. Die Pufferlösung ist ein Tropfen evtl. an die offenen Hautstelle von mir gelangt. Jetzt habe ich Angst wegen Infektionskrankheiten, da es sich um Mausprotein gehandelt hat. Hauptsächlich habe ich große Angst vor BSE. Ich wollte bitte hierzu noch eine weitere Frage stellen:Bei mir handelt es sich ja, um einen kleinen Ritz in der Haut, wo ich evtl. mit dem Mausprotein in Berührung gekommen bin. Dazu habe ich noch leider etwas gelesen im Ärzteblatt:
Paris – In Frankreich ist eine Laborassistentin an der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (nvCJD) gestorben, die auf Prionen der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) zurückgeführt wird.Laut dem Bericht im New England Journal of Medicine (DOI: 10.1056/NEJMc2000687) hatte die Patientin 7,5 Jahre zuvor bei Laborexperimenten eine Nadelstichverletzung erlitten.Der Unfall hatte sich im Mai 2010 ereignet, als die damals 24-jährige Frau in einem Prion-Forschungslabor tätig war. Sie hatte dort mit gefrorenen Hirnschnitten von transgenen Mäusen hantiert. Die Tiere trugen die menschliche Variante des Prion-Gens mit der Aminosäure Methionin an Position 129. Diese Variante erhöht nach den Erfahrungen der BSE-Epidemie die Anfälligkeit von Menschen auf eine nvCJD.Mehr als 7 Jahre später, im November 2017, bemerkte die Frau einen „brennenden Schmerz“ an der rechten Schulter und im Hals, der sich in den folgenden 6 Monaten auf die rechte Seite ihres Körpers ausbreitete. Ein Jahr später, im November 2018, ließ sie erstmals ihren Liquor cerebrospinalis untersuchen. Der Befund war normal.Im Januar 2019 entwickelte sie Depressionen, Angstzustände, Gedächtnisstörungen und Halluzinationen. Im März 2019 fiel ein PMCA-Test („Protein Misfolding Cyclic Amplification“) in Liquor und Blut positiv aus. Der Test weist fehlgefaltete Prion-Proteine nach. Ein Gentest ergab, das die Frau homozygot auf Methionin im Codon 129 war, was eine erhöhte Anfälligkeit auf eine nvCJD anzeigt. Sie starb im Juni 2019, etwa 19 Monate nach dem Auftreten der ersten Symptome.Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir nochmals antworten könnten, da ich mich gerade sehr in meine Ängste verstricke und nicht mehr rational sein kann.
Guten Tag, vielen Dank ***** ***** Anfrage.
bin Ärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten und helfe Ihnen gern weiter.
Erstens muss ich sagen, dass es überhaupt nicht sinnvoll ist, selbst das Troponin zu bestimmen, aus vielen Gründen.
Nun zu Ihrer Frage:
Bei einem Piks für einen Bluttropfen ist selbst die Wahrscheinlichkeit einer bakteriellen Wundinfektion minim!
Die Geschichte mit der Forscherin ist ja etwas völlig anderes. Die Nadel war vorher für Mäuse verwendet worden und damit hat sie sich gestochen.Ich kann Sie zu 100% beruhigen, dass da bei Ihnen etwas dergleichen passiert ist, da dies nicht möglich ist.Beantwortet das Ihre Frage?
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Mein Problem ist, das ich eine Angsterkrankung habe, das habe ich mal ganz gut im Griff und dann wieder schlechter. Coronabedingt wurden meine Ängste wieder mehr und ich habe ab Sommer einen Gesprächsplatz bei einem Therapeuten.
Ich weiß auch, dass es unsinnig ist das Troponin selbst zu bestimmen. Das wollte ich aber zur Beruhigung machen und bin damit vom Regen in die Traufe gekommen. Im Beibackzettel stand, das die Pufferlösung Protein tierischen Ursprungs enthält. Nach weiterer Recherche fand ich, das es sich um Mausprotein handelt. Es war angegeben, dass das Protein laut Papieren von gesunden Tieren stamme, man solle aber sicherheitshalber davon ausgehen, dass es infektiös sein könne. Das hat eine unglaubliche Panik in mir ausgelöst, da ich diesen Artikel gelesen hatte. Meinen sie ganz ehrlich, dass das von mir geschilderte Szenario zu 100 Prozent ausgeschlossen ist, das hier etwas passiert sein kann?
ja, das ist wirklich ausgeschlossen, sonst würden sich tagtäglich Millionen von Menschen anstecken.
Gut, dass Sie wieder eine Therapie bekommen. Im Moment sehen wir eine grosse Zunahme der Anfragen von Angstpatienten. Sie sind nicht allein.
Wir können nicht alle Fragen beantworten u v.a. nicht jedes Problem online lösen, aber es ist sicher sinnvoller, hier kurz nachzufragen, als eigenständig Tests zu machen.
Blutzuckertests und Urinstix kann man selbst machen, aber vom Rest rate ich ehrlich gesagt ab.Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!
Es wäre schön, wenn Sie noch auf mind. 3-5 Sterne klicken oder Danke ***** ***** sonst wird uns Experten trotz getaner Arbeit kein Honorar zugeteilt. Für Sie verursacht dies keine Kosten.
Herzliche Grüsse und alles Gute!
Dr. med. Vent
A. Vent und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
DANKESCHÖN