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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 37644
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine generalisierte Angststörung und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe eine generalisierte Angststörung und momentan diesbezüglich wieder Sorgen.
Ich hatte schlimme Angst vor der Coronaimpfung und einer Herzmuskelentzündung. Bei Amazon habe ich mir ein Set von Selbsttests für den Troponinwert bestellt. Man träufelt einen Tropfen Blut auf den Test und macht einen Tropfen Pufferlösung darauf. Ich hatte eine offene Stelle am Finger und habe jetzt Angst, das ich evtl. minimal mit der Pufferlösung an der offenen Stelle des Fingers mit in Berührung gekommen bin. In dem Test stand, dass die Pufferlösung Tierisches Protein enthält. Nach längerem Suchen habe ich gelesen, dass dafür meistens Mausprotein verwendet wird. In der Packungsbeilage stand, dass die Tiere zwar laut Papieren gesund wären, aber man es als infektiös betrachten sollte, vorsorglich. Ich bin gerade wieder sehr in meiner Angst gefangen. Ich male mir die schlimmsten Dinge aus. Ich habe Angst, dass ich mich durch meine schlimmen Sorgen und Ängste jetzt in Gefahr begeben habe. Konkret habe ich folgende Angst: Die Mäuse stammen bestimmt aus einem Labor. Im Labor wird ja mit vielen Krankheiten rumexperimentiert. Ich schäme mich schon sehr, das zu schreiben, aber ich brauche dringend eine rationale Antwort von jemand aussenstehenden. Ich habe meine Erkrankung schon sehr lange. Mal mit Phasen, die richtig gut sind und dann wieder monatelang Angst. Ich habe Angst vor BSE. In den Laboren wurde ja auch schon mit BSE an Mäusen getestet. Was, wenn das Protein von einer Maus stammt, die mit BSE in Berührung gekommen ist. BSE wurde bei Mäusen auch schon in Blut nachgewiesen. Ich versuche mir rational zu erklären, dass das alles so dermaßen absurd ist, kann es aber im Moment nicht, da ich leider schlimme Symptome habe. Schwindel, Kribbeln am Körper, Benommenheitsgefühl, Angst verrückt zu werden, Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen. Über eine ehrliche Meinung wäre ich sehr dankbar.

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren ärztlicher Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Du meine Güte.... Das ist ein wirklich ein absurd konstruierter Fall, und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen ein Ziegelstein auf den Kopf fällt, ist 100 mal höher. Wenn man eine Angstneurose hat, sollte man nicht googeln!

Den letzten BSE- Fall in Deutschland hatten wir 2014, und natürlich mischt man die Mäuse nicht für verschiedene Versuche (ich habe im Labor mit Ratten gearbeitet). Wenn eine mit BSE Kontakt hatte, wird sie streng isoliert.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich erneut über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über ein abschließendes freundliches „Danke“, aber lieber noch eine positive Bewertung (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Beratung würde ich mich sehr freuen, denn nur damit erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Also kann man das eigentlich ausschließen, dass die Maus krank war, weil im Labor solche groben Fehler nicht passieren? Danke für Ihre Antwort!

Das kann man definitiv ausschließen!

Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Danke!!!

Sehr gern geschehen!

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich hoffe, ich darf hier nochmal weiter fragen, da es mir aktuell sehr schlecht geht. Bei mir handelt es sich ja, um einen kleinen Ritz in der Haut, wo ich evtl. mit dem Mausprotein in Berührung gekommen bin. Dazu habe ich noch leider etwas gelesen im Ärzteblatt: Paris – In Frankreich ist eine Laborassistentin an der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (nvCJD) gestorben, die auf Prionen der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) zurückgeführt wird.Laut dem Bericht im New England Journal of Medicine (DOI: 10.1056/NEJMc2000687) hatte die Patientin 7,5 Jahre zuvor bei Laborexperimenten eine Nadelstichverletzung erlitten.Der Unfall hatte sich im Mai 2010 ereignet, als die damals 24-jährige Frau in einem Prion-Forschungslabor tätig war. Sie hatte dort mit gefrorenen Hirnschnitten von transgenen Mäusen hantiert. Die Tiere trugen die menschliche Variante des Prion-Gens mit der Aminosäure Methionin an Position 129. Diese Variante erhöht nach den Erfahrungen der BSE-Epidemie die Anfälligkeit von Menschen auf eine nvCJD.Mehr als 7 Jahre später, im November 2017, bemerkte die Frau einen „brennenden Schmerz“ an der rechten Schulter und im Hals, der sich in den folgenden 6 Monaten auf die rechte Seite ihres Körpers ausbreitete. Ein Jahr später, im November 2018, ließ sie erstmals ihren Liquor cerebrospinalis untersuchen. Der Befund war normal.Im Januar 2019 entwickelte sie Depressionen, Angstzustände, Gedächtnisstörungen und Halluzinationen. Im März 2019 fiel ein PMCA-Test („Protein Misfolding Cyclic Amplification“) in Liquor und Blut positiv aus. Der Test weist fehlgefaltete Prion-Proteine nach. Ein Gentest ergab, das die Frau homozygot auf Methionin im Codon 129 war, was eine erhöhte Anfälligkeit auf eine nvCJD anzeigt. Sie starb im Juni 2019, etwa 19 Monate nach dem Auftreten der ersten Symptome.Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir nochmals antworten könnten.

Was soll ich dazu sagen? Das ist eine uralte Geschichte, und ein Fall, bei dem die Pat, mit infizierten Tieren gearbeitet hat! Wie kann man sowas überhaupt recherchieren....