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Dr. David
Dr. David, Dr. Med.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 258
Erfahrung:  Facharzt für Rheumatologie/ Immunologie
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Dr. David ist jetzt online.

Hallo Herr Dr. David, wir hatten schon paar mal geschrieben,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Dr. David,wir hatten schon paar mal geschrieben, habe schwere Folgeschäden v. Behcet und Polychondritis usw. Im letzten Blutwert war das zweite Mal der "Cymtomegalievirus" im Blutbild, aber nur igm war hoch. Das igg war negativ. Aber der Doc meinte, weil ich stark immunsupresiert bin (Mycophenolat, Prograf, AZA und Prednisolon), kann das gefährlich sein weil es sich immer wieder reaktiviert. Merke immer wieder eben so eine Art Infektion.

Guten Tag! Durchaus kann bei Immunsupression wie in ihrem Fall eine CMV Infektion eine Bedrohung sein. Gab es denn ein Abfall des IgM Wert. Bei einer latenten Infektion wären eigentlich auch IgG Antikörper zu erwarten. Wenn der Verdacht auf eine CMV Infektion besteht sollte außerdem eine Viruslast Bestimmung mittels PCR erfolgen um die Infektion zu sichern.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Nein, da der IgG Wert immer negativ war (2 mal) hat man keinen PCR Test gemacht.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Aber eine Reaktivierung könnte es sein oder ? die Werte des iGM Wertes sind auf jeden Fall unterschiedlich
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
IgG bei beiden negativ
Es kann zu einer Reaktivierung einer latenten Infektion kommen. Allerdings ist ein fehlender Anstieg von IgG etwas ungewöhnlich (sogenannte Serokonversion). Wie stark war denn der Anstieg zwischen den Messungen (am besten in Zahlen) und wie groß der Abstand dazwischen? Ist eine weitere Messung geplant?
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Gerade nochmals in den Unterlagen geschaut. In der Uniklinik war es im Juli auch schon auf dem Laborzettel da war es CMV-igG quant. CMIA CMIA 129,3 AU/ml, dann jetzt vo 2 Wochen war es 125,5 und jetzt die aktuellen waren 165,8
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
CMV-igG CMIA CMIA positiv und CMV-igG quant. CMIA CMIA 129,3 AU/ml im Juli, jetzt vor 2 Wochen CMV-igG quant. CMIA CMIA 125,5 und aktuell CMV-igG quant. CMIA CMIA 165,8
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Also andersrum.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Habe es verwechselt.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
igM war negativ
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
aber wenn igM negativ sind, ist das nicht weiter schlimm oder ist das weil ich so hoch immunsupressiert bin anders?
Also der Prozess bei einer Infektion ist so: Erst entstehen IgM Antikörper. Dann werden sehr erfolgreiche IgM Antikörper produzierende Zellen umgewandelt in IgG produzierende Zellen. In der Frühphase einer Infektion sieht man also nur IgM Antikörper, später dann sowohl IgM als auch IgG. Bei einer chronischen Infektion und bei einer durchgemachten Infektion sieht man dann nur noch IgG. Auch bei einer Neuinfektion oder Reaktivierung ist egal ob Immunsupression oder nicht kein erneuter Anstieg der IgM zu erwarten. Allerdings wäre bei einer Reaktivierung ein (deutlicherer) Anstieg der IgG zu erwarten. Letztlich kann aber bei der Konstellation nur eine PCR auf das Virus letzte Sicherheit bringen.
Haben Sie eigentlich erhöhte Leberwerte? GOT, GPT, gGT?
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.

Gpt ist bei Hämolyseschüben oder auch bei Polychondritis und Behcet Schüben oft stark erhöht

Und die GOT - die ist spezifischer für die Leber.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Auch dass ist bei Schüben nicht so gut, alle drei Leberwerte . GPT am meisten. Aber außerhalb von Hämolyse, oder Behcet oder Polychondritis sind alle drei meist normal oder an der Grenze
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Es normalisiert sich alles immer je höher die Immunsupression ist
Verstehe. Also ich halte eine CMV Reaktivierung für sehr unwahrscheinlich in Anbetracht der Konstellation. Eine PCR eher nicht notwendig. Allerdings schadet Ihnen die Untersuchung des Bluts nicht, ist also nur eine Kostenfrage.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Durch die hohe Immunsupression ist es aber schon so, dass ich ständig Infektionen habe . Aber ja muss nicht damit zu tun haben.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Die Blutuntersuchung muss bei mir wegen den 4 verschiedenen Immunsupressivas (Prograf, aza, Predni und mycophenolat ) permanent überwacht werden. Und eben weil ich ständig Infekte habe hat man auch da geschaut.
Das ist auch vollkommen richtig. Sobald der IgG Titer stark ansteigt, würde auch eine Maßnahme daraus folgen. Der Anstieg ist nur recht gering gewesen.
Dr. David und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ja. Danke für Ihre Hilfe.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Antivirale Medikamente darf ich leider nicht, sowie auch keine Antibiotika (wegen Hämolysen) daher ist das alles bei mir sowieso ein Problem...
Ja es würde ihre Situation nicht vereinfachen. Aber es ist ja auch eher nur ein Laborphänomen aktuell.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ne, sondern tatsächlich quasi im Dauerinfekt zusätzlich, also ständig Infekte an Hals, Sinusitis/Rhinisitis und an den Bronchien usw. Bekomme halt alles ab trotz Schutzquarantäne. Aber eben Arztbesuche etc. Auch Pilzinfektionen usw (wo ich auch nichts nehmen kann). Die Lunge ist jetzt übrigens völlig am Ende durch die Restriktion (durch die monatelange Blutungen), kann mich im Haus nicht mal mehr ohne meine Frau als Pflegekraft bewegen ohne Atemnot (Restriktion). Aber genug gejammert. Lieben Dank für Ihre Hilfe.
Alles gut, es ist für mich durchaus relevant und hat nichts mit jammern zu tun. Gern und alles Gute erstmal!
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.

Beim neuen Blutbild ist auch kollagen sk mit 50 zu hoch. Aber liegt wohl an der polychondritis oder

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.

Beim neuen Blutbild ist auch kollagen ak mit 50 zu hoch. Aber liegt wohl an der polychondritis oder

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.

Und über c und p anca und proteinase 3 ak mit 1.8

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ich hab demnächst wieder einen Termin werde es dann abklären. Danke.
Zu den Kollagen Ak müsste ich das Labor wieder sehen. Da gibt es unterschiedliche. PR3 ist grenzwertig oder? Es gibt da verschiedene Grenzwerte.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Während dem aktuellen Schub (mit Polychondritis), Blutungen in allen Gefäßen (Lunge, Niere, Blase, Darm etc)
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Habe nun wieder Predni erhöht auf 50 mg (statt die 20 mg) nach Absprache
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Aza+Prograf+Mycophenolat
Also dieser Antikörper hat nichts mit der Polychondritis zu tun. Es gibt auch keinen der speziell für die Polychondritis ist (habe ich soeben noch einmal überprüft). Der Antikörper ist letztlich als ein weiterer Antikörper mit fraglichen Bedeutung für Ihren Krankheitsverlauf. Die Erhöhung ist wahrscheinlich nötig um den Verlust des Azathioprin und bis zum Wirkeintritt von MMF auszugleichen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ok und die restlichen Werte ? Deuten die nicht auf die Polychondritis auf was dann? Weil Behcet ist das alles ja eigentlich nicht positiv.. Und eine Polychondritis habe ich am Ohr und an Nasenknorpel. Ohren sind verformt dauerhaft und Hörverlust beidseitig, irreversibel. Nasenknorpel auch leicht verformt
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
auf wiki hab ich jetzt gefunden antikörper gegen kollagen typ 2...das ist doch das bei mir oder ? Ich werde es nochmals mit meinem Rheumatologen besprechen. Danke für die Hilfe. Es ist wohl doch kompliziert.
Es gibt keine Antikörper bei Polychondritis. Die anderen Antikörper bewegen sich im Bereich der Kleingefäßvaskulitis. Der Antikörper ist bei Ihnen Kollagen Typ VII - Assoziation mit bullösem Pemphgoid (hat nichts mit Ihnen zu tun meiner Meinung nach). Aber fragen Sie ruhig nochmal. Vielleicht sieht es Ihr Rheumatologe anders. Natürlich - es ist äußerst kompliziert.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Und das komische ist auserhalb der Schübe, also wenn die Immunsupression sehr hoch ist, sind all die Werte wieder stets normal
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Und wieso ist der Kollagen Typ VII dann erhöht :)?
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ok ich frage mal ob noch den anderen Kolalgen Typ abnimmt der bei Poly spezifisch wäre, auch wenn es keinen genauen gibt
Ja, das ist ungewöhnlich. Sprechen Sie doch bitte auch mit dem Hömatologen/Onkologen nochmal.. ich habe Ihnen ja schon gesagt. Bei einem so bunten Strauss von Antikörpern muss man das klären.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
IgG-Autoantikörper gegen Kollagen Typ II bei Polychondritis steht auf wiki ich frag mal ob mein Rheumatologe das abnimmt
Ich glaube den Antikörper brauchen Sie nicht abnehmen. Dir Polychondritis ist bei Ihnen sicher (klinisch sehr typisch) und passt ins Bild.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ja, bloß ist es wichtig die Immunsupression hoch zu halten und wenn diese hoch ist, sind die Werte ja normal, bei einem Lymphom etc wäre das ja dann nicht normal..aber das wird nächste Woche per Ultraschall angeschaut (der Lymphknoten)
Ganz so stimmt das nicht. Kortison wirkt auch auf ein Lymphom.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ok ich kann ja dennoch mal fragen wie heißt der Wert. Oh ok das wusste ich nicht, dass Kortison auch auf ein Lymphom wirkt....Sieht man ein Lymphom im Ultraschall? Habe nächste Woche den Ultraschall.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
39;Wenn das alles nicht klappt muss ich eben trotz des hohen Infektionsrisikos stationär (wegen Hämolyse , der defekten Lunge und dem Immunsuprresiva ist das halt eine große Gefahr, mit Maske kann ich dort nicht liegen wegen der Restriktion )
Man sieht es lokal im Ultraschall. Aber besser noch im CT oder MRT. Sie wollten doch mal in den alten Berichten danach schauen..
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Habe ich geschaut. Es wurde nur wiegesagt 2009 ein Lymphknoten gesehen im Ultraschall und dann herausgeschnitten. Seitdem aber kein CT oder MRT mehr an der Stelle, war ja weg. Seit ca 4 Monaten spüre ich da wieder ein Lymphknoten..Ultraschall ist nächste Woche.
Ach so jetzt versteh ich das Missverständnis. Ein Lymphom betrifft meist mehrere Lymphknoten. Nicht nur einen. Es bilden sich ganze Regionen mit Lymphknoten Vergrößerung. Daher müssten im CT auch mediastinal (Lunge) oder paraaortal (Bauch) Lymphknoten Vergrößerungen beschrieben sein. Zur lokalen Kontrolle ist die Sonografie gut geeignet. Ob es sinnvoll ist eine Knochenmarks Biopsie durchzuführen sollte der Hämatologe mitbeurteilen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ach so :). Okay also ein CT von der Lunge hatte ich, da waren keine Lymphknoten. Im Bauch habe ich wegen den Blutungen ständig Ultraschall, sieht man das auch da ? Ok ich versuche es zu klären. Danke. Die Rheumatologin die mit dem Professor mich angeschaut hat in Baden Baden meinte, dass die ganzen Antikörper von den Autoimmunerkrankungen v.a. Polychondritis mit Behcet kommen können, bzw. meinte sie unspezifische Antikörper die sich bei einer schweren Autoimmunerkrankung bilden können.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ich werde es abklären danke.

Ja man sieht es auch in der Ultraschall Untersuchung im Bauch, aber man muss darauf achten. Ich will diese Variante auch nicht zu sehr betonen, eine Polyautoimmunität ist auch als Folge hoch aktiver rheumatischer Erkrankungen gut möglich. Nur dass einmal daran gedacht wurde durch die behandelnden Rheumatologen.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ja denke auch eher dass es einfach die Kombi der Autoimmunprozesse ist, aber lieber abklären..Habe einen erneuten Schub mit heftigen Bluthusten und das ganze Behcet und Polychondritis-Programm. Muss nun nach Absprache 100 mg nehmen. wenn es nicht aufhört wohl ins KH. Nach jedem Bluthusten wird das mit dem Atmen leider schlimmer.
Das ist ja wirklich heftig. Und das unter Prednisolon 50! Sprechen Sie wenn nich nicht getan Avacopan an. Das sollte im 1. Quartal 2022 zugelassen werden.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ja danke, ***** ***** MMF nicht wirken sollte mach ich das danke. Ich denke es liegt daran, dass ich AZA reduziert habe. Die 100 mg nehme ich nun ein paar Tage nach Plan und reduziere dann, so habe ich es abgesprochen. Denn jeder Bluthusten führt zu noch mehr Atemnot (Restriktion in der Lunge). Gleichzeitig auch im Urin und im Stuhl viel Blut. Das Predni (100 mg) heute morgen hat schon ein wenig alles beruhigt..
Es ist eher als Ersatz für Prednisolon gedacht. Weil es einen ähnlichen Entzündungshemmenden Effekt hat und nicht die Nebenwirkungen langfristig. Ja es ist möglich dass das am Absetzen von Azathioprin liegt. Ich hoffe Sie müssen nicht wieder auf Station gehen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
danke
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Aber AZA muss ich ja auch absetzen, weil das zuammen nicht mit Prograf und MMF geht. Hoffe kann es irgendwann absetzen..ja..
Aber es fängt dann ja auch erst an zu wirken.. Bei wieviel MMF pro Tag sind Sie inzwischen?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
2 x 250 und ab nächste Woche dann die 2 x 500, bekomme jetzt diese Woche ein Palliativteam, gerade wegen den irreversiblen Folgeschäden