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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 6592
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Erfahrung in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Hallo, ich habe seit einiger Zeit sehr starke Magenprobleme.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe seit einiger Zeit sehr starke Magenprobleme. Zunächst ist es so, dass meine Bauchdecke in keinem Fall schwer war. Ich konnte immer locker reindrücken.
Meine Vorgeschichte war der V.a. Lymphom, welcher sich nicht bestätigten konnte.
Nun zu meinem Leiden: Ich leide seit einiger Zeit unter Reflux. Es kommt immer mal wieder und wenn ich dann Tabletten nehme (Nexium) wird es besser und bleibt auch für eine Woche weg. Danach kommt es leider immer wieder dazu. Des Weiteren passiert mir beim Essen immer, dass es mir danach so vorkommt, wie wenn sich das ganze Essen aufgestapelt hätte und mir wird übel. Teilweise muss ich immerzu aufstoßen, wo dann Nahrungsreste mit nach oben kommen. Ich bekomme dann auch schlecht Luft und mein Bauch spannt ein wenig. Es ist sehr unangenehm und ich bin erst 22. Reflux ist allerdings in meiner Familie bekannt. Ich könnte theoretisch ein Leben lang jetzte Protonenpumpenhemmer nehmen, aber ich möchte nich jetzt schon auf Medikamente angewiesen sein. Eine Magenspiegelung möchte ich vermeiden, da es bei mir nur mit Vollnarkose gehen würde, wegen meines vorverlagerten Würgreflexes.
Können Sie mir sagen, was das ist. Immer bleibt was hängen oder staut sich, es wird auf einmal alles zu viel und mir wird schwindlig und übel und habe Druck auf dem Bauch. Ich muss aufstoßen und ich habe sehr sehr oft Sodbrennen. Und meine Verträglichkeit leidet auch langsam darunter, da ich fast nur noch weicheren Stuhlgang habe, der allerdings nicht gefährlich aussieht.

Guten Tag,
Ich bin Dr. Schürmann, Internist mit über 30 Jahren Berufserfahrung und werde mein Bestes tun um auch Ihnen zeitnah & kompetent zu helfen!

Es könnte eine so genannte eosinophile Ösophagitis vor liegen. Typisch ist hier die Kombination aus Sodbrennen und dem Gefühl ,dass Speisen in der Speiseröhre hängen bleiben. Die Diagnose ist nur mittels einer Spiegelung möglich. Diese sollte nicht das geringste Problem darstellen, da diese in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten mit einer kurzen Betäubung durchgeführt wird.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich habe dort angerufen und die sagten, dass es nur mit Vollnarkose möglich wäre. Ich bin aber generell gegen komplette Narkosen. Gegen eine LA hätte ich nichts einzuwenden.
Diese Symptomatik belgeitet mich schon min. seit drei Jahren.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ist diese Erkrankung bedenklich?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich stoße auch immer öfters auf Sachen auf, die schon Stunden zuvor verzehrt wurden.

Ich habe Ihnen bereits eine Verdachtsdiagnose für ihre Beschwerden genannt und würde mich freuen ,wenn Sie mich hierfür vorab schon positiv bewerten würden, damit ich Ihre weiteren Nachfragen dazu beantworten kann. Vielen Dank ***** *****

Dr.Schürmann und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Dann hätte ich jetzt gerne auch die Antworten und dafür bekommen Sie auch eine positivere Bewertung.

Ich melde mich gleich wieder bei Ihnen.

-Zum Ablauf der Gastroskopie: Es gibt keinen einzigen Gastroenterologen, der eine Magenspiegelung in einer tatsächlichen Vollnarkose durchführen würde. Es kommt immer eine tiefe Sedierung unter Verwendung von Propofol zum Einsatz, was defintiv keiner Vollnarkose entspricht. Vielleicht gab es bei Ihrer Nachfrage begriffliche Unklarheiten. Es handelt sich also konkret weder um eine LA noch um eine Vollnarkose, sondern um eine Zwischenform, die sich für den Eingriff bestens bewährt hat.

-Die Krankheit ist nicht bedenklich, wobei noch zu definieren wäre, was bedenklich ist.

-Die Therapie besteht ggfs. in einer antiallergischen Eliminationsdiät, einer Säureblockade und der Einnahme des schleimhautwirksamen Kortisons Budenosid (Jorveza). Kortisonnebenwirkungen im Körper sind nicht zu befürchten.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank. Ich muss mich korrigieren, es ist ja eine Schlafspritze. Aber das kommt für mich auf‘s Gleiche hinaus. Wie wirkt dieses Mittel?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Bekommt man alles mit? Schläft man? Kann man noch kommunizieren??

Das Mittel wird in die Vene gespritzt und man schläft sofort ein und bekommt von der Untersuchung nichts mit und kann in der Zeit auch nicht kommunizieren. Aufwachen am Ende der Untersuchung.

Als Alternative könnten Sie auch versuchen eine Stunde vor der Untersuchung 1mg Tavor zu nehmen. Das entspannt so sehr, dass die Untersuchung auch ohne weitere Betäubung in der Regel gut möglich ist. Nicht vergessen werden sollte auch eine Sprühanaesthesie der Rachenhinterwand. Das hilft auch gegen den Würgereiz. Sie sehen es gibt schon Möglichkeiten, die Sie bitte im Vorfeld mit dem Untersucher absprechen sollten.

Bitte denken Sie noch an die verbesserte Bewertung. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Und hat dieses Schlafmittel ein Risiko? Wie z.B. bei einer Vollnarkose. Wo liegt eigentlich der Unterschied?
Letzte Frage :).

Der Unterschied zwischen Sedierung für diagnostische Eingriffe und Voll-(Allgemein) narkose liegt im Wesentlichen in der deutlich geringeren Dosierung des Medikamentes bei der Sedierung.

Erhebliche Nebenwirkungen können jedoch leider in beiden Fällen auftreten: Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand, schwere allergische Reaktion bis zum Schock, Atemstillstand...

Das ist schon alles sehr erheblich nur für einen diagnostischen Eingriff. Ich persönlich würde zur Minimierung der Risiken daher zur Tavorvariante raten. Da bleiben Sie auch ansprechbar. Besprechen Sie dies bitte mit dem Untersucher.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank! Gerne 5 Sterne, wenn Sie es nochmal freigeben.

Sehr gerne! Habe gerade die Moderation um eine Freischaltung gebeten. Wenn diese aktiv geworden ist müsste es gehen. alles Gute!

Ich habe wegen der Bewertungsänderung nachgefragt, leider geht das nachträglich nicht. Aber, wenn Sie möchten ,können Sie ja auf unserem Bewertungsportal eine freundliche Bemerkung hinterlassen. Alles Gute ihr Doktor Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Mache ich sehr gerne. Aber ich weiß, dass es gehen muss, habe ich auch schon bei anderen Ärzten so gemacht.

Ist ja eigenartig. Aktuell hat mir der Moderator die Auskunft gegeben, dass es nicht geht. Das hat mich selbst verwundert.