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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 35574
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich ( weiblich., 64 J. ) nehme viele Parkinson-Medikamente.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich ( weiblich., 64 J. ) nehme viele Parkinson-Medikamente. Seit einigen Wochen habe ich einen ekelhaften metallischen Geschmack im Mund. Ich habe mich z.T. auch heftig erbrochen, was ich noch nie gemacht habe. Auch steigt mir ein ätzender Dunst in Nase und Augen, besonders in der off-Phase. Ich vermute, dass die Speiseröhre krampft und evtl. entzündet ist. Jeden Tag muss ich morgens Schleim herauswürgen, der glasklar und sehr klebrig ist. Habe gelesen, dass Medikamente an der Speiseröhrenwand kleben bleiben können. Wie kann man das therapieren?
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Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren ärztlicher Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Wenn Sie keine Medikamentenänderung hatten, sollte man den metallischen Geschmack als Hinweis auf eine evtl. ernstere Erkrankung ansehen. Hier ist zu allererst an eine Coronainfektion zu denken; eine Antikörperbestimmung könnte zeigen, ob die vorgelegen und als Spätschaden diese Geschmacksstörung verursacht hat. Auch ein Diabetes sollte ausgeschlossen werden.

Speiseröhrenprobleme verursachen keinen metallischen Geschmack, sondern sauren oder brennende Schmerzen. Eine Tablette, die evtl. stecken geblieben ist, hätte sich spätestens nach einer Woche aufgelöst und kommt als Ursache darum nicht in Frage.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Hallo Frau Dr. Gehring, ich habe keinen Geschmacksverlust. Vielmehr empfinde ich einen ekelhaften Geschmack auf alle Nahrungsmittel. Auch steigt mir, besonders in den off-Phasen ( Parkinson ) ein ätzender Gasgeruch in Nase und Augen. Ich habe überlegt, ob dann vielleicht auch die Speiseröhre, wie alle anderen Muskeln, krampft. Außerdem brennen bei mir Mund und Zunge. Könnte es sich evtl. um die Symptome eines „ stillen Reflux“ handeln? Und können dafür meine Medkamente gegen Parkinson verantwortlich sein? Insofern als dadurch der Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre erschlafft? Danke für Ihre Hilfe.

Ich hab schon verstanden, dass es kein Geschmacksverlust ist, aber auch eine Geschmacksveränderung gibt es bei Corona!

Ja, es kann sich dabei auch um sauren Reflux handeln; dann müssten die Beschwerden nach ein bis zwei Wochen säurehemmender Therapie deutlich besser werden. Aber weder der metallische Geschmack, noch der eklige Geschmack oder Gasgeruch passen so richtig dazu. Darum können Sie gern den Versuch einer Säureblockade machen (z. B. mit Omeprazol 20 mg), aber sollten bitte dennoch ein bisschen mehr Diagnostik machen.

Dr. Gehring, Fachärztin
Zufriedene Kunden: 35574
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