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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 32953
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, bei mir hat alles angefangen vor 6 Monaten. Ich hatte

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,bei mir hat alles angefangen vor 6 Monaten. Ich hatte Abends um 23:00 Uhr ein heftiges brennen(oder stechen) im Magen.
Ich konnte weder ruhig sitzen noch stehen und musste mich bewegen um mich von den Schmerzen abzulenken. Das ganze hat ca 7 Stunden angehalten.Ich habe mir nichts dabei gedacht. Ich vermutete das eine Fehlernährung dahinter steckt und habe mich nicht weiter darum gekümmert.
2 Wochen später bin ich in eine Bar gegangen und habe dort geraucht(ich rauche nur Sozial) 3 bier getrunken und danach eine Cola.Plötzlich innerhalb von 30 Sekunden tat mein Magen extrem weh und mir war sehr unwohl. Dann wurde mein ganzer Körper taub und
mir wurde schwarz vor Augen und ich konnte kaum noch was hören. Dann plötzlich musste ich mich ohne Vorwarnung übergeben.Nachdem ich mich übergeben habe war alles direkt wieder gut, jedoch zitterte ich und ich war kalt und naß geschwitzt.
Ich bin jemand der schon seit Jahren ab und zu trinken geht und diese drei Bier sind nicht viel für mich.Nach langem hin und her hat man dann herausgefunden das ich Gallensteine habe. Diese werden gerade medizinisch behandelt. Seitdem ich
diese attacke in der Bar hatte habe ich manchmal so "Anfälle". Heisst ich merke quasi wie wieder alles langsam taub wird und ich fühle
wie Adrenalin in meine brust schießt und mein Puls steigt.Ich vermute das sind Panikattacken da dieses Ereigniss in der Bar schon sehr beängstigend für mich war ...
Jedesmal wenn ich diese "anfälle" habe schüttle ich mich und bewege mich ganz schnell um diese quasi "abzuwehren". Es fühlt sich so and als wenn ich einen blackout kriegen würde wenn ich es so nicht "abwehren" würde, aber ich weiss es nicht genau da ich es nie dazu hab kommen lassen.Ich habe immer bevor es schlimmer werden konnte diese bewegung zur abwehr gemacht. Das Ereignis mit der Bar ist bereits 6 Monate her und ich habe diese "anfälle" wie bereits gesagt seitdem immer mal wieder(alle 1 - 2 Wochen), besonders abends wenn ich mich sehr erhole und vor dem pc sitze.Nun zu meiner eigentlichen Fage:Ich bin männlich, 33 Jahre alt und ich habe keine Vorerkrankungen. Ich nehme zur Zeit nur "Urdafalk Ursodeoxycholic Acid 250 MG" für die Behandlung meiner Gallensteine und bin übergewichtig(BMI von 27). Ich wohne in Indonesien, deswegen diese komisch bennante Medizin ;)
Ich habe bis vor 6 Monaten geraucht. Nun bin ich also seit 6 Monaten komplett Rauchfrei.Ich habe im alter von 18 - 20, also 2 Jahre lang 4 mal die Woche Kraftsport gemacht. Im den letzten 18 Monaten habe ich immer mal wieder
Phasenweise gejoggt. Immer so 2 Monate am Stück und dann 4 mal die Woche, und dann mal wieder 4 Monate pause. Danach wieder 2 Monate am Stück und wieder 4 Monate pause und so weiter. Das letzte mal das ich Sport gemacht habe ist nun ca 8 Monate her.Nun habe ich mir eine Sportuhr gekauft weil ich wieder anfangen wollte zu joggen und habe gesehen das ich eine sehr niedrige Ruhende Herzrate habe. Im Schnitt ca 52 BPM (variiert meistens zwischen 50 und 60), aber morgens nach dem Aufstehen und spät Abends wenn ich ganz enstpannt bin auch mal 48 BPM für ein paar Stunden. Ich frage mich ob diese "attacken" die ich habe eventuell mit dieser niedrigen Herzrate zusammen könnten. Ist das etwas um das ich mir sorgen machen muss. Sollte ich das mal hier von einem Cardiologen untersuchen lassen?Ich habe vor ca 5 Monaten im Zuge der Sache die mir in der Bar passiert ist ein EKG machen lassen. Laut diesem EKG ist alles i.O. Die Uhr die ich besitze ist bis auf vllt 1-2 BPM sehr akurat(Garmin Forerunner 235). Ich habe es getestet indem ich meinen Puls von Hand gemesen habe und dies mit der Uhr abgeglichen habe, und dies natürlich mehrmals.Ich mache mir im Grunde nur Sorgen da ich so eine niedrige Ruheherzfrequenz habe, ich jedoch kein Athlet bin. Ob diese "Anfälle" nun damit zusammenhängen weiss ich nicht. Wie gesagt, ich konnte diese Anfälle bis jetzt jedesmal "abwehren" indem ich mich schnell bewegt habe.Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe noch ein EKG das vor 6 Onaten gemacht wurde angehangen. Ich weiss nicht ob Ihnen das weiterhilft.
Danke!

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren ärztlicher Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute, aber jetzt muss ich mich erst einmal um die Praxis kümmern.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ok kein Problem! Lassen Sie sich Zeit, es eilt ja nicht. Danke für den Hinweis!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo! Muss ich dann 39€ extra zahlen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also wir können gerne telefonieren, aber ich muss wissen wie das verrechnet wird. Ich habe ja bereits gezahlt um eine Antwort per Text zu erhalten :)

Nein, telefonieren kostet extra und ist hier nicht nötig.

Bei Ihrem EKG fällt eine hohe t- Welle auf, die für mich Anlass zu einer ärztlichen Untersuchung wäre. Entweder ist es ein "Erstickungs"- T, was auf einen Sauerstoffmangel im Blut hindeuten würde, oder es handelt sich um ein Zeichen einer Hyperkaliämie. Zu viel Kalium im Blut tritt bei Nierenerkrankungen auf, die bei Ihnen durch eine Blut- und Urinuntersuchung daher ausgeschlossen werden müsste. Diese führt neben Rhythmusstörungen z. B. auch zu Muskelkrämpfen, Nierensteinen und Schlappheit. Wenn die Niere ok ist, würde ich sicherheitshalber mal beim Kardiologen vorbeischauen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Dr. Gehring. Vielen Dank für Ihre Antwort. Muss ich mir nun sorgen machen das ich einen Herzinfarkt erleiden könnte? Ist das ein Notfall?Könnten Sie mir bitte ganz genau Sagen wie ich nun vorgehen sollte? Welche Urin und Bluttest sollte ich veranlassen? Ich bin gerade ein wenig panisch und mache mir da sorgen :(

Wenn Sie keinerlei Herzbeschwerden haben, ist das kein Notfall. Aber ich würde heute oder morgen den Kalium- und den Kreatininwert im Blut bestimmen lassen sowie einen Urintest machen lassen. Ist das ok, sollte ein Kardiologentermin erfolgen.

Letztlich kann die hohe T- Welle auch am (nicht professionellen) EKG liegen, also würde ich bei Wohlbefinden mir gar keine Sorgen machen!

Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank ***** ***** mir so sehr geholfen. Ich werde au jedenfall nochmal auf Sie zukommen sobald ich die Ergebnisse habe. Danke ***** ***** schönen Tag noch.

Das freut mich! Gerne wieder. Alles Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Dr Gehring! Ich wollte nur noch einmal Ihre Meinung zu diesem Thema hören! Ich habe alle tests wiederbekommen(Kreatin und Kalium im Blut sowie im Urin) und alle Werte befinden sich im Normalbereich(Das Kalium in meinem Urin ist ein klein wenig zu niedrig, 3,3). Nun sagte ein Kardiologe auf diese Webseite mir das die Hohe T-Welle ein Überwiegen des Parasympathikus im vegetativen Nervensystem sei. Würden Sie dem zustimmen?Sorry das ich Sie da nochmal mit belöstige aber ich habe inzwischen soviele Ärzte gefragt und jeder sagt mir was anderes :(
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
hier einmal alle bluttest ergebnisse falls dies von interesse für sie ist.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
die rot umrandeten werte sind meine blutwerte. Die werte rechts daneben sind optimalwerte die erzielt werden sollten.

Sorry, nur direkte Nachfragen sind kostenlos. Bitte nehmen Sie mein Angebot an. Danke.

Danke. Ich melde mich, dazu, sobald die Praxis mich heute lässt!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
korrektur: Das Klaium in meinem Urin ist OK. Das Kalium in meinem blut ist ein wenig zu gering.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ok, kein problem!

Danke für die Geduld! Eine eher geringe Kaliummenge verursacht keine zeltförmige T- Welle, insofern ist eine Elektrolyt- bzw. Nierenstörung als Ursache dieser Welle nun ausgeschlossen. Sie kann auch rein vegetativ bedingt sein, da gebe ich dem Kardiologen Recht. Aber das darf man immer nur dann diagnostizieren, wenn eine Elektrolytstörung ausgeschlossen wurde, was Sie ja erledigt haben. Eine "Erstickungs"- t als Zeichen einer Durchblutungsstörung ist dann nicht anzunehmen, wenn Sie keine Brustschmerzen bei Belastung haben, dafür sind Sie auch zu jung. Insofern würde ich jetzt keine weiteren Untersuchungen machen lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
ok! Ich hatte noch ein Echocardiogram angedacht, halten Sie das für Sinvoll um auf ganz nummer sicher zu gehen oder wäre das unnötig? Ich habe sonst keine Schmerzen, auch nicht bei Belastung. Ich ich gehe 3-4 Mal die Woche walken/joggen ohne probleme. Ich habe Abends schon mal leichte schmerten im linken rippenbereich wenn ich mich auf bett lege und total entspanne, aber ich denke das kommt durch meinen Rücken. Ich sitze den ganzen tag vor dem PC. Diese schmerzen sind auch recht gering und meistens nicht länger als 1-2 minuten.

Das müssen Sie nicht machen, dabei sucht man j auch nach ganz anderen Sachen wie Klappenfehlern. Wer ohne Probleme joggen kann, hat keine Herzdurchblutungsstörung! Schon gar nciht schmerzt das Herz in Ruhe (wenig Arbeit), wenn es für Belastung (viel Arbeit) genug Sauerstoff hat. Ist also der Rücken.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
okay großartig! Sie haben mir sehr geholfen! Vielen Dank ***** ***** schönen Tag noch ;)

Das freut mich. Ihnen auch!