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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 32336
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich (w, 40) hatte zweimal in den vergangenen vier

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich (w, 40) hatte zweimal in den vergangenen vier Wochen einen Anfall mit schlimmer Atemnot. Meine Kehle fühlte sich an wie zugeschnürt, ich konnte nur noch mit Mühe einzelne Worte sprechen, Sätze gingen gar nicht mehr. Mein Puls war um die 100, Blutdruck dabei niedrig. Ich hatte akute Todesangst dabei.Eine Woche vor dem ersten Anfall hatte ich starken Husten nach Kontrastmittelgabe (Gadovist). Dieser Husten (erst trocken, dann minimal Schleimabsonderung) hielt sich über Wochen. Gestern, am Vormittag vor dem zweiten Anfall, hatte ich ihn wieder leicht. Am Nachmittag war der Anfall, der nach einem kurzen Spaziergang begann.
Der Anfall dauerte ca. eine Stunde, wobei die Atemnot immer stärker wurde. Danach fühlte sich meine Lunge oder meine Bronchien - jedenfalls die Brust - erschöpft und eingesunken an. Ich konnte nur flach atmen. Tiefes Atmen schien zu anstrengend. Dazu musste ich öfters Husten (trocken, kein Schleim).Nachts schrecke ich gelegentlich (mehrmals die Woche) mit Atemnot hoch, die sich im Sitzen dann aber sofort bessert.Ich habe auch bereits Panikattacken erlebt, diese unterscheiden sich jedoch massiv von den anderen Anfällen. Bei Panikattacken konnte ich immer normal sprechen. Bei diesen Anfällen war das trotz Versuch nicht möglich. Sogar einzelne Worte fielen mir schwer.Was könnte es sein?

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren ärztlicher Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Es liest sich so, als würden es (allergische bedingte?) Asthmaanfälle sein. Hier würde ein Lungenfunktionstest sinnvoll sein, der in solchen Fällen oft auch außerhalb der Anfälle pathologische Veränderungen zeigt. Für den Notfall sollten Sie ein Salbutamolspray bekommen, das die Bronchialverengung schnell lösen kann.

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Hallo Frau Dr. Gehring,danke für Ihre Antwort.
Dazu habe ich noch eine Frage: Wenn es Asthma wäre, hätte ich dann nicht dieses Pfeifen sowie Probleme beim Ausatmen? Und wäre die Enge dann nicht vermehrt in der Brust statt im Hals? Ich frage nur nach, weil ein Freund von mir Asthma hat und es so beschreibt. Oder gibt es da verschiedene Formen?
Kann ich damit zum HNO Arzt?
Herzliche Grüße

Es gibt verschiedene Empfindungen, und das Pfeifen hört man nicht immer. Beim HNO Arzt sind Sie dann richtig, wenn der Lungenfunktionstest gut ausfällt und man an einen allergischen Stimmritzenkrampf denkt. Der Hausarzt ist erstmal der Spezialist fürs Ungeklärte.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Herzlichen Dank!

Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.