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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 2845
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Erfahrung in eigener grosser Praxis
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Ich leide an Darmbeschwerden und mein Hausarzt hat mir zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich leide an Darmbeschwerden und mein Hausarzt hat mir zu einer Darmspiegelung geraten. Vielleicht können Sie mir irgendwelche Tipps geben, vielleicht liegt das eigentliche Problem gar nicht beim Darm. Ich bin weiblich, 34 Jahre alt, 3-fache Mutter (die Jüngste ist 11 Monate - ich Stille noch), hatte vor 10 Monaten eine Gallenblasen OP und bei dieser sah man auch, dass ein Teil der Leber entzündet ist/war (vermutlich durch die entzündete Gallenblase). Nun habe ich seit 3 Monaten rez. Schübe mit Bauchschmerzen im re MB/UB, welche 4 Tage oder mittlerweile Länger anhalten, ausgelöst durch schwer verdaulicher Kost (aber mittlerweile reicht nur ein kleines Stück Pizza und ich habe wieder Probleme), bei strenger Einhaltung von Schonkost geht es mir gut! Der Hausarzt tippte an eine DD Diverticulitis/Colitis. Nach einem Ultraschall wurde nur eine leichte Fettleber diagnostiziert. Zu meinen Beschwerden: während der Bauchschmerzphase habe ich gelben fluffigen Stuhl und gelegentlich gelben Durchfall (der Durchfall setzt nach 1 Stunde nach der Mahlzeit ein), während der beschwerdefreien Zeit normalisiert sich der Stuhl gelegentlich aber nicht immer. Gelen Stuhl habe ich schon einige Jahre. Die Bauchschmerzen sind momentan eher leicht und andauernd (von in der Früh bis ca. 16 Uhr, späten Nachmittag und abends geht es mir meist besser). Der letzte Auslöser dieser Bauschmerzen war vemutlich die Umstellung auf Vollkornprodukte, habe diese wieder eingestellt. Welche Tipps können Sie mir geben? Möchte mit der Darmspiegelung noch zuwarten bis ich abgestillt habe (möchte noch 6 Monate Stillen). Vielen Dank!

Guten Tag,

ich bin Dr. Schürmann und freue mich Sie beraten zu dürfen.

Die Darmspiegelung ist als weiterer diagnostischer Schritt grundsätzlich nicht verkehrt, aber kann bestimmt noch etwas hinausgezögert werden.

Wenn es vor allem fette Speisen sind, die das Problem auslösen, sollten im Blut Gallewerte (GGT,AP,Bili,GOT, GPT,AMA), Bauchspeicheldrüse (Lipase) und Entzündungswerte (CRP,Blutbild) überprüft werden . Dazu ein Ultraschall des Oberbauchs, um zu sehen, ob die Gallenwege frei sind und die Bauchspeicheldrüse OK ist.

Die Verdauungsleistung der Bauchspeicheldrüse kann mit der Bestimmung der Elastase im Stuhl überprüft werden.

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Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Sehr geehrter Herr Dr. Schürmann!Vielen Dank! Es wurde bereits eine Sonographie der gesamten Organe mit unauffälligem Befund gemacht. Sprich unauffälliges Gallensystem nach CHE mit vermehrt Darmmeteorismus im Mittel- und Unterbauch. Was meinen Sie einfach weiterhin Schonkost mit der Hoffnung dass es von "alleine" besser wird und wenn nicht in ein paar Monaten die Spiegelung? Vielen Dank! SG Melanie
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Der Entzündungswert war vor einem Monat leicht erhöht.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Stuhlkulturen sind unauffällig (kein Infekt, Würmer oder sonstwas)
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Mir ist weiters oft Übel nach der Nahrungsaufnahme vielleicht der Magen? Oder bedingt durch die leichte Fettleber. Diese "Probleme" kenne ich nur in der Schwangerschaft, aber eine erneute SS kann ich ausschließen. Kann das ev. hormonell bedingt sein, weil mein Körper langsam auf "Normalbetrieb" kommt. Die ganzen Beschwerden kamen zeitgleich mit einer hormonellen Umstellung kommt mir vor.

Danke für Ihre Rückmeldung

Nachdem Sie intensiv mit gutem Ergebnis voruntersucht wurden, könnte es tatsächlich eine pragmatische Lösung sein erst einmal Schonkost einzuhalten und nur bei Beweschwerdepersistenz die Darmspiegelung durchzuführen. Schmerzen verbunden mit geblähtem Darm lassen übrigens auch an ein Reizdarmsyndrom denken. In dieser Richtung sollte auch noch überlegt werden.

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