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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 2838
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Erfahrung in eigener grosser Praxis
76282548
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Seit ca. 3 Wochen habe ich täglich Magendruck und muss oft

Diese Antwort wurde bewertet:

seit ca. 3 Wochen habe ich täglich Magendruck und muss oft aufstoßen.
Zeitweise habe ich links und rechts im Oberbauch Schmerzen. Heliobacter pylori wurde vor Jahren behandelt und bei der letzten Magenspiegelung Ende Oktober 2018 nicht mehr festgestellt. Spiegelung war o.B.
Ein MRT des Oberbauches habe ich im Januar 2019 gemacht, ebenfalls o.B.
Appetit und Gewicht sind wie immer.
Bluwerte Im Mai 2019 waren einwandfrei.
Nun frage ich mich, ob ich wieder eine Magenspiegelung machen soll oder nicht.
Durch Recherchen im Internet bin ich verunsichert!
Vielen Dank.

Guten Abend,

Eine Magenspiegelung muss zunächst sicher nicht sein. Es sollte aber eine ausführliche Blutuntersuchung mit Werten für Leber, Entzündung und Bauchspeicheldrüse, sowie ein Ultraschall des Bauchraums durchgeführt werden. Ist dies alles in Ordnung kann man versuchen mit der Gabe eines starken Säureblockers (Pantoprazol 40 1x1 tgl.) die Symptome zu bessern. Gelingt dies ist keine neue Magenspiegelung nötig.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen. Sollte ich mit meiner Antwort Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung (3-5 Sterne ganz oben, rechts auf dieser Seite anklicken), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort. Unser Dialog kann auch nach der Bewertung fortgeführt werden. Vielen Dank ***** ***** Grüße Dr. Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Eine solche Blutuntersuchung mit allen Werten habe ich bereits im Mai d.J. gehabt. Alle Werte waren gut.
Generell möchte ich wissen, wie oft man eine Magenspiegelung durchführen lassen muss, als Krebsvorsorge. Wie schnell wächst ein Tumor im Magen?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Magenspiegelungen als Krebsvorsorge werden allgemein nicht empfohlen. Selbst bei Helicobacterbefall gibt es keine eindeutigen Richtlinien. Bei intestinaler Metaplasie werden Kontrollintervalle von 1 bis 2 Jahren empfohlen. Ein Magentumor wächst innerhalb Wochen bis Monate. Wichtig ist natürlich die Grösse des Tumors bei dieser Betrachtung.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Wenn ein Magentumor so schnell wächst, müßten, abgesehen von einem Druck, aber zusätzliche Symptomen hinzu kommen, oder nicht? Wie soll man sonst zwischen einem nervösen Magen und einer Tumor differenzieren? Man kann nicht bei jedem Beschwerden spiegeln lassen!

Der Magenkrebs ist eine tückische Erkrankung. Eigentliche Frühsymptome gibt es nicht. Die möglichen Hinweise neben Schmerzen, Druckgefühl und Appetitmangel wären ein Gewichtsverlust und eine Blutarmut. Dies sind dann aber keine Frühsymptome mehr und es könnte schon zu spät sein. Andererseits kann man nicht bei jedem Magendrücken eine Magenspiegelung machen lassen.

Entscheidend für den Entschluss zu einer Magenspiegelung ist das gesamte klinische Bild:

Familiäre Magenkrebsbelastung, Gewichts- und Appetitverlust, Dauer der Beschwerden, fehlendes Ansprechen auf Säureblockade, bekannter Helicobacterbefall (bei Ihnen ausgeschlossen!), bekannte intestinale Metaplasie, Blutarmut und nicht zuletzt das Alter.

Es ist also eine nicht einfache Einzelfallentscheidung, die Sie zusammen mit Ihrem behandelnden Arzt auf der Grundlage dieser Informationen treffen müssen.

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Dr.Schürmann und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Herzlichen Dank für Ihre Antwort und mit freundlichen Grüßen.

Vielen Dank für Ihre freundliche Bewertung!

Alles Gute Ihr Dr.Schürmann