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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 30505
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich leide seit 2 Jahren nach einer einmonatigen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich leide seit 2 Jahren nach einer einmonatigen Antibiotikatherapie an permanenten Magenschmerzen, tägliche Übelkeit nach dem Essen, aufgeblähtem Bauch, teils Sodbrennen, Druck / Kloss im Hals.

Ich habe eine bestätigte Fruktoseintoleranz. Zudem hatte ich eine bakterielle Überwucherung des Dünndarms, welche jedoch erneut mit Antibiotika (SSD-Kapseln) behandelt wurde. Trotz Karenzphase der Fruktoseintoleranz und der Behandlund der Überwucherung habe ich keine Linderung. Seit der erneuten Antibiotikatherapie sind noch Panikattacken dazu gekommen.

Zudem ist mir aufgefallen, dass ich manchmal nach bestimmten Essen Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel und sehr häufig nach dem Essen Juckreiz über dem Bauchnabel (Siehe Foto) habe. Magenschmerzen sind nach wie vor vorhanden und jeweils die Übelkeit 4h nach dem Essen. Meine Zunge ist ständig weiss belegt.

Untersucht wurde:
- Laktose-Test (alles in Ordnung)
- C13 Test (i.O)
- 2 x Magenspiegelung (beim 1. Mal leichte Entzündung -> Behandlung mit PPI)
- MRI vom Bauchraum (i.O)

Was sollte ich noch untersuchen oder was könnte das sein? Auch mit dem Juckreiz auf dem Bauch und dem Kloss im Hals?

Vielen Dank ***** ***** Grüsse
Ramon

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Rötung, Juckreiz, Quaddeln

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 33 Jahren ärztlicher Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

es scheint, als hätten Sie Ihre Darmflora mächtig durcheinander gebracht, Hier spielen sich viel Immunprozesse ab, und da die Antibiotika hier eingreifen und für nachhaltige Veränderungen der Zusammensetzung der Darmflora sorgen, ist es kein Wunder, wenn Ihr Immunsystem falsch reagiert. Ich würde die Darmflora mit einem Präparat wie Omnibiotic 10 wieder zu regenerieren versuchen. Weitere Diagnostik halte ich zunächst nicht für notwendig, es ist ja alles Sinnvolle schon gemacht worden. Allerdings würde ich ein Nahrungsmitteltagebuch führen und das, was Sie derzeit nicht vertragen, konsequent meiden (das kann sich auch wieder ändern).

Weiterhin würde ich eine FODMAP- arme Diät halten, um Ihren Darm zu entlasten Dann müsste es Ihnen schnell besser gehen (www.fodmap.de).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Dies werde ich sehr gerne versuchen! Ich habe noch eine Frage - wäre auch an eine Histaminintoleranz zu denken respektive gibt es das wirklich? Oder wie ist der Juckreiz zu erklären? Vielen Dank für Ihr Feedback.

Es gibt tatsächlich Histaminintoleranzen,sie sind aber seltener, als man denkt und verursachen immer auch Hautrötungen. Darum würde ich weniger daran glauben, aber auch die kann man testen (und im Nahrungsmitteltagebuch fallen die natürlich dann auch auf).

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** ich auch das testen lassen. Können auch die Panikattacken mit einer gestörten Darmflora zusammenhängen? Besten Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Die Hautrötungen die Sie angesprochen haben, unterscheiden sich die von denr Rötung auf meinem Foto?

Nein,die Panikattacken kann man darauf nicht zurückführen.

Auf den Fotos sieht man nicht viel davon, aber wenn Sie flächige Rötungen mit Quaddeln bekommen, würde das auch passen. Kommt bei Alkohol dann so gut wie immer.

Wir sind nun deutlich über Ihre erste Frage hinaus, darum nehmen Sie für weitere Fragen bitte mein Angebot an. Falls nicht: Bewertung bitte nicht vergessen. Danke!

Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.