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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 27217
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo,ich bin männlich und 34 Jahre alt. Seit mittlerweile

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin männlich und 34 Jahre alt. Seit mittlerweile gut einem Jahr ist mir ständig übel;

Diese Übelkeit trat zuerst bei einem Grillabend auf. Ich dachte zuerst an einen Magen Darm Infekt, am nächsten Tag hatte ich zwar noch ein flaues Gefühl im Magen aber es ging besser. Bis die Übelkeit nach ca. 1 Woche wieder kam. Seit diesem Zeitpunkt kam sie immer häufiger zurück, bis sie mittlerweile ständig vorhanden ist. Mittlerweile zeigen sich folgende Begleiterscheinungen:

- In regelmäßigen Abständen ein starkes Druckgefühl im Oberbauch
- Ab und an Sodbrennen
- Neuerdings ist mein Bauch bei Berührungen sehr sensibel. Er schmerzt nicht, ist auch nicht bretthart, aber es ist ein "komisches" Gefühl beim herüberstreichen.
- Wechselndes Stuhlverhalten. Manchmal (selten) Durchfall, normaler Stuhl, oder sehr harter Stuhl und das nur unter sehr starkem Pressen.

Vor einem 3/4 Jahr wurde ich vollumfänglich diagnostisch untersucht. Magenspiegelung, Sonographie, Röntgen des Abdomen, Blut und Stuhluntersuchungen. Diese waren zu dem Zeitpunkt völlig unauffällig. Lebensmittelunverträglichkeiten wurden durch mich selbst durch Diäten ausgeschlossen. Besuche beim Heilpraktiker (Osteopathie) war ebenfalls ohne Erfolg.

Ich befinde mich auch seit einem halben Jahr in therapeutischer Behandlung um eine psychosomoatische Ursache auszuschließen, die Therapie hilft mir nicht.

Die Übelkeit äußerst sich oftmals in einer sehr starken Ausprägung, kurz vorm Erbrechen was ich bisher jedoch NICHT! musste. Das macht mir mein Leben natürlich zur Hölle!

Neurologische Untersuchungen hielt mein Arzt für nicht notwendig.

Vielleicht haben Sie noch eine Meinung dazu? Mir ist bewusst, dass "Übelkeit" ein sehr unspezifisches Symptom darstellt, allerdings bräuchte ich einen Rat welche Diagnostik ich noch anstreben könnte.

Vielen Dank.

Guten Morgen,

Eine neurologische Ursache ist tatsächlich in diesem Zeitraum kaum vorstellbar. Ich würde definitiv noch eine Darmspiegelung machen, denn auch eine chronische Entzündung dort führt zu chronischer Übelkeit. Auch die wechselnden Stühle müssen abgeklärt werden.

So ganz kann man Intoleranzen selber nur schwer testen, zumindest Sorbitolintoleranz sollten Sie noch ausschließen.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Hallo Frau Dr. Gehring, herzlichen Dank für Ihre Antwort! Eine Magen und Darmspiegelung habe ich Ende Juli. Interessant ist, dass Sie eine mögliche Darmerkrankung als Auslöser ansehen, während mein Hausarzt, sowie ein Facharzt in einem Klinikum davon abgesehen haben, da es "keine Krankheiten" geben würde, die ein derartiges Symptom mit sich bringen.Rückschlüsse auf die Entstehung der wechselnden Stühle kann ja eine Darmspiegelung geben. Raten Sie hier zu weiteren diagnostischen Maßnahmen ?Ich werde in jedem Fall nochmal einen Test auf Intoleranzen machen.

Mich wundert die Sicht der Kollegen, denn der Magen-Darm- Trakt hängt ja zusammen. Das bedeutet, dass, wenn es im Darm nicht richtig funktioniert, der Magen reflektorisch schlechter arbeitet, weil et nicht noch mehr Richtung Darm schieben will.

Eine weitere Diagnostik als die vorgeschlagene halte ich neben einer sicher schon erledigten Blutuntersuchung nicht für nötig.

Calprotectin im Stuhl könnte man noch als Entzündungsmarker bestimmen.

Eine freundliche Bewertung meiner Hilfe würde mich freuen!

Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort. Ich bewerte Sie selbstverständlich positiv!

Sehr gern geschehen. Das ist nett von Ihnen!