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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 27836
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich bin 34 Jahre alt, weiblich und habe seit ca. 3

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich bin 34 Jahre alt, weiblich und habe seit ca. 3 Monaten bewegungsabhängige Schmerzen direkt links neben dem Brustbein. Die Schmerzen waren zunächst wochenlang kaum wahrnehmbar - sind mir eher unterschwellig bei bestimmten Bewegungen aufgefallen. Vor ca. 4 Wochen wurden sie dann plötzlich stärker - so zog es bspw. wenn ich den Kopf nach rechts drehte, links neben dem Brustbein oder wenn ich den Brustmuskel anspannte. Nachdem ich versucht habe, diese Schmerzen mit Übungen weg zu bekommen, wurden sie noch schlimmer und beim tiefen Einatmen fühlte sich der Brustkorb wie eingepanzert an. Ich habe dann einige Tage Schmerzmittel genommen (5 Tage) und die Schmerzen waren fast weg, gingen aber nie ganz weg. Aktuell ist es so, dass ich immer noch leichte Schmerzen bei bestimmten Bewegungen habe (in Ruhepositionen habe ich generell keine Schmerzen) und teilweise, z. B. Wenn ich lange gelaufen bin, sich der Schmerz nach links außen zieht, wenn ich den Brustkorb bspw. durch tiefes Einatmen stark dehne. Bei einer ganz bestimmten Bewegung ist der Schmerz auch noch stärker. Insgesamt würde ich den Schmerz auf einer Skala von 0 bis 10 bei 2 ansiedeln, bei der oben erwähnten bestimmten Bewegung, die mehr Schmerz verursacht, vielleicht bei 4.Da ich eine Angsterkrankung habe, habe ich große Angst davor, dass das Krebs sein könnte (Brustkrebs oder Knochenkrebs oder sowas), weil der Schmerz so schleichend gekommen ist. Ich war vor 2 1/2 Wochen bei meinem Hausarzt, der meinte, es würde sich um eine Wirbel- oder Rippenblockade handeln und das könne schonmal seine Zeit dauern, bis das weggeht. Aber ersten blockiert doch so ein Gelenk plötzlich und nicht so schleichend und zweitens müsste ich doch auch irgendein Problem im Rücken oder um die Rippen herum haben, wenn es daher käme - das zeigt sich doch bestimmt nicht nur an einer Linie neben dem Brustbein herunter, wenn in der Wirbelsäule ein Wirbel blockiert? Ich traue mich nicht, zum Orthopäden oder zu einem anderen Arzt zu gehen, weil ich wirklich Angst habe, dass jemand etwas Schlimmes diagnostiziert. Ich habe zu Tumorschmerzen gefunden, dass diese auch bewegungsabhängig sein können. Gerade die Tatsache, dass es so schleichend kam, beunruhigt mich so - eine Wirbelblockade würde doch plötzlich auftreten, oder? Auf der anderen Seite gehen manche Bewegungsabläufe auch wieder besser als vor ein paar Wochen, aber ich habe auch von Krebspatienten gelesen, deren Schmerzen immer wieder mal da und dann wieder weg waren. Mich verunsichert das alles so und ich würde gern eine "unemotionale" Meinung hören, weil ich selbst vor lauter Angst gar nicht mehr gut einschätzen kann, wie begründet meine Angst ist.Andere Symptome als diesen Schmerz habe ich übrigens nicht.Lieben Dank und liebe Grüße!

Guten Tag,

Irre ich mich, oder wurde mein Honorar für die letzte Beratung wieder zurück gebucht?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo,das kann eigentlich nicht sein - ich hab auch keine Mail darüber bekommen.Liebe Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Im Kundenkonto steht auch, dass es bezahlt wurde.

Ok, danke, ***** ***** das klären.

Von dem, was Sie beschreiben, liegt eine Reizung der Sternoklaviculargelenke vor, also der kleinen Gelenke, an denen die Rippen am Brustbein ansetzen. Typisch dafür wäre, dass Sie einen Druck genau an diesen Stellen und Schmerzen beim Betasten hätten.

Hier kann Überlastung (z. B, durch Tragen) die Ursache sein. Eine Blockierung kann hinzukommen, die sich aber durchaus nach und nach entwickeln kann. Man sollte man die Entzündungswerte im Blut prüfen, um eine rheumatische Ursache auszuschließen.

Vor Krebs brauchen Sie gar keine Angst zu haben, denn der macht sichtbare "Beulen" weit bevor er schmerzt! Das tut er nämlich nur im Endstadium, und dann hätten Sie längst riesige tastbare Knubbel. Übrigens können Sie einen Krebsschmerz mit Ibu nicht beeinflussen.

Also: Tief durchatmen und keine Angst mehr haben, Blutuntersuchung beim Hausarzt und dann Orthopäde.

Übrigens: Hier ist ja nun gar keine Krebswahrscheinlichkeit, aber wenn Sie mal etwas haben, was wirklich an Krebs denken lässt, dann sollten Sie sich durchaus an einen Arzt wenden. Rechtzeitig gefunden sind die meisten Krebse heilbar. Hier ist aber nicht einmal der Hauch eines Verdachtes.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich danke ***** ***** für diese ausführliche und gut verständliche Antwort. Dann werde ich doch noch einmal einen Besuch beim Arzt wagen.Liebe Grüße und noch eine gute Woche Ihnen!

Sehr gern geschehen, Ihnen auch und alles Gute.

Liebe Grüße zurück!