So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Walter Schuermann.
Walter Schuermann
Walter Schuermann,
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 1984
Erfahrung:  xxxxx at xxxxx
76282548
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Innere und Allgemeinmedizin hier ein
Walter Schuermann ist jetzt online.

Erneut muss ich nun meine Frage hier stellen. Wie schon

Diese Antwort wurde bewertet:

Erneut muss ich nun meine Frage hier stellen.
Wie schon mehrfach beschrieben, seit Mitte Januar leichte Gastritis, Sodbrennen von bisher nicht bekanntem Ausmaß.
Trotz der Erhöhung des Pantozol vor 7 Tagen auf 80 mg, schlimmes brennendes Gefühl am Magengrund, salziger Geschmack. Eher die Tendenz zur Verschlechterung.
Kein Arzt kann nachvollziehen warum ich weiterhin derart starke Beschwerden habe, die sicher von der Gastritis herrühren, denn die Hernie hat mir Jahre keine Probleme gemacht. Auf jede Erhöhung und jeden Wechsel eines PPI, reagiert mein Körper mit noch mehr Säure. Mittlerweile leide ich auch an Durchfall.
Ich war Anfang des Jahres für einige Tage im Krankenhaus, in meinem Zimmer zwei Damen mit Magenbeschwerden. Zeitgleich fing mein Mann an über Übelkeit und Sodbrennen (das ihn heute noch begleitet) zu klagen. Und auch bei mir fing das damals so richtig an. Ich frage mich ob die dauerhafte PPI Einnahme (20mg Omep täglich) mich für irgendwas anfällig gemacht hat, und ich mir damals Bakterien ect. eingefangen habe, die mein Magen jetzt versucht hartnäckig zu bekämpfen. Noch mehr Säure auf noch mehr PPI ist doch keine normale Reaktion des Körpers....Ich habe keinen Helicobacter. So langsam weiß ich nicht mehr weiter.

Guten Abend,

Da Sie mit 80 mg Pantprazol noch Beschwerden haben sollte - soweit noch nicht geschehen- ein sogenanntes Prokinetikum (Medikament zur Normalisierung des Bewegungsablaufs im Magendarmtrakt) wie MCP oder Domperidon 3x10 mg zusätzlich gegeben werden. ich bin sicher, dass Sie die Allgemeinmassnahmen wie Vermeiden von Süssigkeiten und Alkohol und Vermeiden von flachem Liegen, vor allem nach dem Essen bereits strengstens beachten. Führt dies alles nicht weiter, sollte ein pH Metrie (Messung des Säurerückflusses in die Speiseröhre) erwogen werden. Ich die Säure tatsächlich Ursache Ihrer Beschwerden sollte zunächst das sehr seltene Zollinger Ellison Syndrom ausgeschlossen werden, dann eine operative Korrektur des Rückflussventils vom Magen in die Speiseröhre erwogen werden.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen , stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung.
Ich möchte Sie bitten, eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN (3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen honoriert werden.
Vielen Dank ***** ***** Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Leider sind sie auf meine Frage ob es sich um etwas Bakterielles handeln könnte nicht eingegangen. Das Problem ist ja nicht das Brennen in der Speiseröhre, ich spüre das mein gesamter Magen brennt. Als hätte ich ein scharfe Flüssigkeit darin. Vor allem am Magenboden spüre ich das.

Ich hatte die Bakterienfrage nicht weiter kommentiert, da Sie ja mitgeteilt hatten, dass Sie keinen Helicobacter im Magen haben. Andere Bakterien können im Magen nicht überleben.

Sie beschrieben übrigens "Sodbrennen von bisher nicht bekanntem Ausmass"

Das Brennen im Magen ist aller Wahrscheinlichkeit in direktem Zusammenhang mit der Säure in der Speiseröhre zu sehen. Die erwähnte pH Metrie könnte auch hier Klarheit schaffen.

Eine weitere therapeutische Option möchte ich noch erwähnen. Die Denervierung des Magens (proximal selektive Vagotomie) um so die Säureproduktion definitiv zu unterbinden. Diese Operation ist heute durch die PPI weitestgehend entbehrlich geworden, kommt aber in Ausnahmefällen noch gelegentlich zu Einsatz.

Walter Schuermann und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.