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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 43516
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich bin der 1. Vorsitzende in einem Verein. haben wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin der 1. Vorsitzende in einem Verein. Im Vorstand haben wir 3 weitere Mitglieder.
Wir hatten letztes Wochenende eine Mitgliederversammlung. Auf dieser ist es von einem Mitglied im Probejahr zu einer schreiend aggrissiven Auseinandersetzung mit einem weiteren Mitglied gekommen. Anschlierßend verlies er die Versammlung vorzeitig. AufGrund dieses Fehlverhalten möchte ich die Aufnahme als Vollmitgliedes wiedersprechen, ebenso wie ein weiteres Mitglied aus dem Vorstand. Die 2 weiteren Mitglieder des Vorstanden sagen das war alles kein Problem, es sind nähmlich die Eltern. Als Kompromiss habe ich vorgeschlagen die Probezeit zu Verlängern um z.B. 6 Monate und eine Entschuldingung an die Mitglieder. Dieses wird bgelehnt. Da der Vorstand aus 4 Psersonen besteht, 2dafür, 2 dagegen. Welche möglichkeiten der Einigung gibt es jetzt?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Wie lautet denn der konkrete Antrag? Ist denn in der Vereinsatzung der Fall der Stimmengleichheit geregelt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Wie lautet denn der konkrete Antrag? Ist denn in der Vereinsatzung der Fall der Stimmengleichheit geregelt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Hallo, inder Satzung steht: Über die voll Mitgliedschaft nach Ablauf derProbezeit entscheidet der Vostand. Diese Entscheidung steht nun an und wir können uns halt nicht einigen im Vorstand, weil 2 Mitlgieder die ELtern der besagten Person in der Probezeit sind. Weiteres Vorgehen bei Stimmgleichheit ist nicht geregelt.
Gruß Dany Becker

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

In diesem Falle gilt das Gesetz nach § 28, 32 BGB mit der Folge dass bei einer Stimmengleichheit der Antrag als abgelehnt gilt. Wenn also Stimmengleichheit besteht und die Abstimmung über die Vollmitgliedschaft erfolgen soll, dann ist die Stimmengleichheit mit der Ablehnung der Vollmitgliedschaft gleichzusetzen.

Wenn Sie eine Einigung mit den Eltern versuchen wollen, dann können Sie überlegen gemeinsam einen Schlicher zu bestimmen der Versuchen kann zwischen Ihnen und den Eltern eine Einigung im Wege eines Kompromisses herbeizuführen. Da bei Stimmengleichheit der Antrag als abgelehnt gilt, dürfte dies auch im Interesse der Eltern sein.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Eine Frage habe ich dazu noch. Gibt es eine Frist, Karenzzeit, innerhalb der über die Aufnahme als "Volle Mitgliedschaft" entschieden werden muss? In der Satzung steht wie gesagt: Über die volle Mitgliedschaft nach Ablauf des Probejahres entscheidet der Vorstand". Wenn wir jetzt das Mitglied nicht aufnehemn, hat er dann den Platz sofort zu verlassen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

eine feste Frist hierfür gibtes nicht. Wenn Sie das Mitglied nicht aufnehmen, dann hat er natürlich nicht die Rechte eines Mitglieds und muss gegebenenfalls auch den Platz verlassen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Hallo, jetzt haben un die anderen Vorstandsmitglieder, die Eltern des Mitgliedes im Probejahr, aufgefordert, der vollen Mitgliedschaft zuzustimmen. Ansonsten würden mehere Mitglieder (3 von 13), einschließlich sie selbst, den Verein verlassen. Das wäre nicht im Sinne des Vereins. Ich und das andere Vostandsmitglied empfinden das als Erpressung. Was können wir machen, bzw. wie verhalten wir uns nun richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Erpressung im strafrechtlichen Sinne liegt hier nicht vor. Rechtlich gesehen können Sie es nicht verhindern, dass die Mitglieder die Drohnung umsetzen.

Wie oben angesprochen wäre es in Ihrem Falle zu überlegen ob der Streit nicht durch einen Schlichter beigelegt werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Hallo, Ok habe ich verstanden. Ein Schlichter ist dann ein externer, oder wie wird der bestimmt?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn in der Vereinssatzung keine Regelung vorhanden ist, dann müssen Sie eine Vereinbarung über den Vorstand treffen. Der Schlichter kann intern oder extern sein. Ein externer unabhängiger Schlichter wäre natürlich von Vorteil

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Vielen Dank für die super schnelle und sehr gute Beratung.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Das Ergebnis der Abstimmung im Vorstand war jetzt unentschieden und wir trennen uns nun von dem Mietglied nach dem ein weiterer Versuch des Gespräches gescheitert ist.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Jetzt gibt es eine neue Streifrage: Auf dem Aufnahmebogen steht die Beiträge: Aufnahmebeitrag 200€ und der Jahresbeitrag. Zusätzlich der folgende Satz: "Das Probejahr eines Mitglieds beträgt ein Jahr. Falls innerhalb dieses Probejahres gekündigt wird, wird die Aufnahmegebühr mit 100€ erstattet. Eine Verwaltungspauschale von 100€ wird somit einbehalten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Wird sind nun der Meinung das von den bereits nun gezahlten 200€ Aufnahmebeitrag nur 100€ nach ende des Probejahres zurückerstattet werden müssen. Der Kassenwart meint, das wir die vollen 200€ zurückerstatten müssen da wir ihn ja nicht als Vollmitglied aufgenommen haben. Was ist hier richtig?