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Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 7590
Erfahrung:  dasdasd
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Hallo. Vielleicht kann mir jemand helfen. Wird ein bisschen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Vielleicht kann mir jemand helfen. Wird ein bisschen komplexer.
Habe mein Arbeitsstelle zum 31.07 gekündigt, weil ich ab 01.08 eine neue Stelle antrete.
Jetzt hat sich herausgestellt, dass ich 90 Minusstunden angehäuft haben. Die sind dadurch entstanden, dass es eine mündliche Vereinbarung seitens der Geschäftsführung gab, dass ich jeden Samstag nur bis 16 h arbeiten darf und dafür einen Tag in der Woche frei nehmen darf. (diese Regelung gibt es bereit schon seit mehreren Jahren für mich (und teils auch für andere Mitarbeiter)
Normale Öffnungszeiten sind vom 9-18 werktags und 9-16 h am Samstag.
Natürlich is es so, dass mir immer 2,5 h (incl. Mittagspause) fehlen.
Meine Frage: Darf die GF die Minusstunden von meinen letzten Gehalt abziehen?
Zur Info: Im Vertrag stehen 40 h drin, wir arbeiten mit einer Stechuhr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Rein rechnerisch fehlen diese 2,5-Stunden um auf 40 Stunden zu kommen, wenn ich es richtig verstehe. Aber wenn es vereinbart war, dass Sie am Samstag nur bis 16 Uhr arbeiten müssen und dass das trotzdem als voller Arbeitstag zählt, haben Sie keine Minusstunden.

Es muss doch irgendtwas dazu zwischen Ihnen und dem Arbeitgeber geregelt worden sein zu diesen zwangsläufig anfallenden Fehlstunden am Samstag? Es läuft doch bestimmt schon länger so?

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo. Danke für die Antwort. Leider gibt es keine Vereinbarung seitens des Geschäftsführers. Allerdings wird auch das System sehr stiefmütterlich behandelt.
Es gibt nur die Vereinbarung, dass ich Samstags arbeiten darf, dafür einen Tag frei bekomme.
Im System wird der Samstag als 8h Tag gehandhabt.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Sie können sich auf den Standpunkt stellen, dass vereinbart war, den Samstag als vollen Arbeitstag zu werten. Wenn er sogar im Sytem so behandelt wird, spricht es dafür, dass das gemeint war, als Sie mit dem Arbeitgeber vereinbart haben, am Samstag nur bis 16 Uhr zu arbeiten und als Ausgleich einen freien Tag zu bekommen.

Falls der Arbeitgeber an den 90 Minusstunden festhält und den entsprechenden Lohn einbehält, müssten Sie den einbehaltenen Betrag beim Arbeitsgericht einklagen. Dann hätte der Richter darüber zu befinden, wie die Vereinbarung zum Samstag zu verstehen ist.

Mir erscheint es gerecht, ihn als vollen Arbeitstag zu werten, weil Sie sonst gar nicht Möglichkeit hatten, auf Ihre vollen 40 Stunden zu kommen. Für Ihre Argumentation spricht auch, dass das schon jahrelang so gehandhabt wird und vom Arbeitgeber niemals Minunsstunden thematisiert worden sind. Aber ich kann nicht abschließend beurteilen, wie der Richter das sieht.

Sie sollten versuchen mit diesen Argumenten Ihren Arbeitgeber zu überzeugen und ihm auch deutlich machen, dass Sie eine Zahlungsklage beim Arbeitsgericht nicht scheuen werden, falls er die 90 Minusstunden abzieht.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Alles klar. Ich hab am Montag ein Gespräch mit dem GF. Dann kann ich weiteres dazu sagen. Kann ich sie danach nochmals ansprechen?

Sie können gerne morgen nochmal auf mich zukommen.

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Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

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