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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 5082
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag! Ich bin am Ende meines ABCs! Ich drehe mich! Der

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag!
Ich bin am Ende meines ABCs! Ich drehe mich im Kreis!
Der Vater meines Sohnes und ich haben geteiltes Sorgerecht! Unser Junge ist 5 Jahre alt, die Trennung lief als er 2 war! Mein Sohn sieht seinen Vater jedes zweite Wochenende von Freitag bis Montag und jeweils einen Tag unter der Woche!
Für ihn ist es schwer, da unsere Vorstellungen von Erziehung absolut in zwei verschiedene Richtungen laufen! Bei mir und meinem Partner ist zwischen 19 19:30 Zeit ins Betr zu gehen, bei seinem Vater ab 21 Uhr aufwärts und mit IPad bis er dann einschläft!
Wir haben kein gutes Verhältnis! Wir haben persönliche Differenzen, weshalb wir uns so gut es geht versuchen nicht über den Weg laufen! Er bringt ihn nach seinem Wochende in die Kiza oder holt ihn von dort ab/ umgekehrt das Gleiche! Sollte es doch mal dazu kommen, dass wir unseren Sohn persönlich übergeben, klärt er ALLES vor ihm! Er spricht alles vor ihm an! Ich habe ihn immer wieder gebeten das nicht zu tun, er lässt es nicht! Nun hat uns die Erzieherin angesprochen, dass der Kleine nichts vom anderen erzählt, dass man merkt, dass ihn das Vergältnis zwischen uns belastet und nichts über oder vor unserem Sohn zu klären ist!
Heute kommt mein Sohn früh nach Hause, gestern war der Tag mit seinem Papa und die Kita hat geschlossen! Die Übergabe verlief reibungslos! In der Wohnung angekommen fängt mein Sojn plötzlich an zu weinen, weil sein Vater vorgeschlagen hat er könne ja zwei Wochen bei ihm leben und zwei Wochen bei mir! Das Thema kam damals zwischen dem Kindsvaterwjnd und mir auf, ich habe dies aber abgelehnt, da er in einer WG lebt und unserer Sohn dort keinerlei Rücksuugsmöglichleiten hat und dazu der Vater in der Gastronomie tätig ist (Arbeitszeiten)! Unser Sohn fing an zu weinen, weil er Angst hat seinen kleinen Bruder (3 Wochen alt, aus meiner neuen Partnerschaft) 2 Wochen am Stück nicht zu sehen, aber Papa 2 Wochen am Stück zu sehen wäre auch toll!
Ich wusste nicht was ich sagen soll! Hab versucht ihn abzulenken und meinte, dass wir erstmal alles so lassen wie es ist!
Ich halte das nicht mehr aus, dass er alles versucht übers Kind zu regeln! Er versteht nicht das er ihm damit nichts Gutes tut!
Ich würde es am Liebsten über Anwälte und dem Gericht klären, nur habe ich Angst, dass der Kleine vor Gericht befragt wird, dass ist das Letzte was ich will! Ich will ihn so gut es geht aus allem raushalten!
Was soll ich noch tun?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Es ist leider oft schwierig, das Umgangsrecht gemeinsam auszuüben. Falls es zu keiner Einigung kommt, müssen dann Familiengerichte statt der uneinigen Eltern entscheiden. Hierzu müssen die Familienrichter herausfinden, was dem Kindeswohl am besten dient. Dazu kann auch die Befragung des Kindes sachdienlich sein. Aber hierzu muss der Richter Ihren Sohn nicht unbedingt befragen, weil er noch so jung ist. Erst bei 14-jährigen ist es zwingend vorgeschrieben, die Meinung des Kindes einzuholen.

Ob einen Familienrechtsstreit Ihnen weiterhilft, kann ich aber leider nicht beurteilen. Denn Familienrichter können nur die rechtlichen Aspekte regeln nicht aber, wie das Umgangsrecht vom jeweiligen Elternteil konkret auszuüben ist. Auch das Verhältnis der Eltern kann der Familienrichter nicht beeinflussen. In der mündlichen Verhandlung könnten aber zumindest die Probleme, die Sie beim Umgang des Kindesvaters mit dem Sohn haben, erörtert werden.

Aber wenn ich es richtig verstehe, dann sind Sie mit derzeit bestehenden Umgangsregelung grundsätzlich einverstanden. Der Vater müsste das Familiengericht bemühen, wenn er eine Aufteilung des Umgangs von je 2 Wochen pro Elternteil wünscht.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Wie genau kann ich das verstehen, dass er das Familiengericht bemühen müsste? Überzeugen? Vielen Dank

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn der Kindesvater eine Änderung des Umgangsrechtes wünscht, müsste er tätig werden und den Antrag beim Familiengericht stellen. Dann müsste auch er das Familiengericht überzeugen, dass es für das Kindeswohl gut ist, dass der Junge zwei Wochen bei ihm und zwei bei Wochen bei Ihnen ist. Sie könnten Ihre Gegenargumente bringen, wie z.B. das Zusammenleben in der WG und die späten Arbeitszeiten und auch die Trennung von seinem kleinen Bruder. Das sind gute Argumente für Sie.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

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