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Kristian Hüttemann
Kristian Hüttemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 29019
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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Kristian Hüttemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, als mein Mann starb, waren

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,als mein Mann starb, waren wir 30 Jahre verheiratet in einer Zugewinngemeinschaft, lebten aber bereits 14 Jahre in getrennten Wohnungen. Er hat in seinem Testament seine beiden Kinder als Alleinerben eingesetzt.
Wie errechnet sich mein Pflichtteil und der Versorgungsausgleich bei einem Nachlass in Höhe von 300.000,- EuroHerzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihr Pflichtteil beträgt wertmäßig die Hälfte des gesetzlichen Erbteiles (=also desjenigen Erbes, das Sie erhalten hätten, wenn kein Testament errichtet worden wäre) - § 2303 BGB.

Bei gesetzlicher Erbfolge wären Sie als Ehefrau neben den beiden Kindern als gesetzlichen Erben erster Ordnung (§ 1924 BGB) gemäß § 1931 Absatz 1 und 3 BGB gesetzliche Erbin zu 1/2 geworden.

Das bedeutet, dass Ihr Pflichtteil somit 1/4 des gesamten Nachlasses beträgt (=die Hälfte des gesetzlichen Erbteils).

Bei einem Nachlasswert in Höhe von 300.000 EUR beträgt demzufolge Ihr Pflichtteil 75.000 EUR.

Diesen Pflichtteilsanspruch müssen Sie nunmehr gegenüber den Kindern als en Erben geltend machen und einfordern.

Wird der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft durch den Tod aufgehoben - wie hier -, so erfolgt im Übrigen kein Versorgungsausgleich mehr, denn Sie erhalten sodann als Witwe eine entsprechende Hinterbliebenversorgung (=Witwenrente).

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Kristian Hüttemann
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Sollte Letzteres der Fall sein, teilen Sie mir dies kurz mit, damit ich den Portalbetreiber in Kenntnis setzen kann.

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
167; 1371 Zugewinnausgleich im Todesfall(1) Wird der Güterstand durch den Tod eines Ehegatten beendet, so wird der Ausgleich des Zugewinns dadurch verwirklicht, dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten um ein Viertel der Erbschaft erhöht; hierbei ist unerheblich, ob die Ehegatten im einzelnen Falle einen Zugewinn erzielt haben.(2) Wird der überlebende Ehegatte nicht Erbe und steht ihm auch kein Vermächtnis zu, so kann er Ausgleich des Zugewinns nach den Vorschriften der §§ 1373 bis 1383, 1390 verlangen;
der Pflichtteil des überlebenden Ehegatten oder eines anderen Pflichtteilsberechtigten bestimmt sich in diesem Falle nach dem nicht erhöhten gesetzlichen Erbteil des Ehegatten.Nach meinen Erkenntnissen wird es so gerechnet, dass von den 300 TE , 25 % = 75 TE Zugewinn errechnet werden. Diese werden von den 300 TE abgezogen = 225.000,- Euro, davon 12,5 % = 28.125,- Euro, insgesamt sind das dann 103.125,00 Euro welche die Erben an mich zahlen müssen???

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die pauschale Erhöhung findet in der Tat lediglich bei Eintritt der gesetzlichen Erbfolge statt. Wird der Ehegatte demgegenüber weder Erbe noch Vermächtnisnehmer - wie hier -, so kann er den konkreten Zugewinnausgleich geltend machen und den Pflichtteil aus dem nicht erhöhten gesetzlichen Ehegattenerbteil verlangen.

Sie müssten in diesem Fall daher den tatsächlich erzielten (=konkreten) Zugewinn zunächst rechnerisch ermitteln, neben dem Sie sodann den (kleinen) Pflichtteil geltend machen.

Sollte diese Lösung für Sie wirtschaftlich günstiger sein, so können Sie auch entsprechend verfahren.

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Da ich die in meiner 2. Nachricht angeführten Gesetzestexte bezüglich des Zugewinnausgleichs anders interpretiere als Ihre Antwort, habe ich noch keine Bewertung abgegeben. Möglicherweise liegt es auch an der Anfrage bzgl. Versorgungsausgleich. Ich meinte natürlich den Zugewinnausgleich.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die pauschale Erhöhung findet in der Tat lediglich bei Eintritt der gesetzlichen Erbfolge statt. Wird der Ehegatte demgegenüber weder Erbe noch Vermächtnisnehmer - wie hier -, so kann er den konkreten Zugewinnausgleich geltend machen und den Pflichtteil aus dem nicht erhöhten gesetzlichen Ehegattenerbteil verlangen.

Sie müssten in diesem Fall daher den tatsächlich erzielten (=konkreten) Zugewinn zunächst rechnerisch ermitteln, neben dem Sie sodann den (kleinen) Pflichtteil geltend machen.

Sollte diese Lösung für Sie wirtschaftlich günstiger sein, so können Sie auch entsprechend verfahren.

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