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Kristian Hüttemann
Kristian Hüttemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 28988
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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Kristian Hüttemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, folgendes Anliegen: Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgendes Anliegen:
Ich musste bei meiner Universität ein Dokument unverzüglich nach Bekanntwerden der Gründe einreichen (Fristverlängerung der Bearbeitungszeit einer Masterarbeit aufgrund von einer Krankheit)
Ich war vom 17.12-23.12 krank geschrieben mit Symptomen, die es mir nicht zumutbar machten, während meiner Krankheit das Dokument zur Post oder persönlich zum Prüfungsamt zu bringen (Fieber, Orientierungslosigkeit, Schwindel, mir wurde Bettruhe verordnet) Daher war es mir theoretisch ab dem 24.12 möglich das Dokument einzureichen, jedoch war das entsprechende Prüfungsamt vom 22.12.-01.01 offiziell geschlossen. Entsprechend habe ich das Dokument zum frühstmöglichen Zeitpunkt (02.01.) eingereicht. Handelt es sich hierbei um schuldhaftes Zögern? Das Dokument hätte ohnehin nicht bearbeitet werden können und hat das entsprechende Amt am frühstmöglichen Zeitpunkt erreicht (Da es in der Woche zuvor nicht besetzt war) Oder reichen die Symptome ohnehin nicht aus, damit ein Nicht-Einreichen des Dokuments während der Krankheit als nicht zumutbar gilt?
Besten Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
ich benötige keinen telefonischen support

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihnen fällt unter den mitgeteilten Umständen kein schuldhaftes Zögern zur Last.

In Anbetracht der geschilderten erkrankungsbedingten Symptomatik waren Sie nämlich objektiv daran gehindert, dass Dokument zum Prüfungsamt zu bringen, bzw. dieses auf den postalischen Versandweg zu bringen.

Da - wie Sie ja angeben - das Prüfungsamt in der Zeit vom 22.12. bis zum 01.01. geschlossen waren, konnten Sie auch (de facto) den frühest Ihnen möglichen und zumutbaren Zeitpunkt nicht wahrnehmen, und zwar aus Gründen, die Sie rechtlich ebenfalls nicht zu vetreten haben.

Mit der Einreichung des Dokuments am 02.01. haben Sie demzufolge das Dokument rechtzeitig und ohne schuldhaftes Zögern dem Prüfungsamt zukommen lassen!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Hallo Herr Hüttemann. Gibt es so etwas wie eine "Mindestanforderung" an Symptomen, die eine Nicht-Zumutbarkeit gewährleisten? Bei einem Schnupfen könnte man logischerweise noch zur Post gehen, bei Fieber und Schwindel sieht das dann natürlich anders aus. Zusätzlich war ich an eben besagtem 17.12 beim Arzt und ich befürchte mir wird vorgeworfen, dass ich in gleichem Zuge auch die Dokumente zur Post hätte bringen können. Gibt es eine Möglichkeit dagegen zu widersprechen? Schließlich hing von dem Gang zum Arzt meine Gesundheit ab und ich musste zwangsläufig dort hin, um wieder zu genesen, während ein Antrag für die Uni nicht meine Priorität Nummer 1 war.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich hoffe ich konnte verständlich darlegen, was ich meine.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Das sehen Sie vollkommen richtig: Der Gang zum Arzt war für Sie nachgerade existenziell, und ein etwaiger Einwand, Sie hätten auf einem Weg das Prüfungsamt aufsuchen können, wäre daher rechtlich auch nicht durchgreifend.

Wenn Sie an derart ernsthaften Symptomen wie Schwindel und Fieber gelitten haben, so waren Sie objektiv nicht in der Lage, das Prüfungsamt aufzusuchen. Dieses können Sie anhand des entsprechenden ärztlichen Attestes auch jederzeit dokumentieren und unter Beweis stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Laut unserer Prüfungsordnung muss der Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit während der ursprünglichen Bearbeitungszeit (diese lief am 27.12. aus) gestellt werden. Mir war dies aufgrund der Tatsache, dass das Prüfungsamt geschlossen war (22.12-01.01) nicht möglich. Kann der Antrag aus dem eingangs erwähnten Grund dennoch abgelehnt werden? Oder wie ist ihre rechtliche Einschätzung hierzu?

Nein, denn die Zeit der feiertagsbedingten Schließung des Prüfungsamtes ist aus der laufenden Frist herauszurechnen, denn wenn das Prüfungsamt geschlossen war, so konnten Sie das in diese Schließungszeit fallende Fristende (27.12.) aus tatsächlichen Gründen (=also von Ihnen nicht verschuldeten/rechtlich zu vertretenden Gründen) überhaupt nicht einhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich habe noch eine weitere Frage. Für den Fall, dass mein Attest Wider Erwarten nicht akzeptiert wird, habe ich sicherheitshalber meine Thesis zum 27.12 postalisch eingereicht. Ich gehe davon aus, dass mir angelastet werden wird, dass ich in diesem Zuge auch den Antrag hätte einreichen müssen/sollen (wohl gemerkt, das Prüfungsamt war in dieser Zeit geschlossen und am 02.01 habe ich die entsprechenden Dokumente persönlich dort abgeliefert). Macht dies, in Bezug auf schuldhaftes zögern, einen Unterschied? Ob ich den Antrag postalisch bereits am 27.12 einreiche, oder persönlich am 02.01.? Und wie kann ich dagegen argumentieren, sollte mir dies vorgeworfen werden?

Nein, dies rechtfertigt keine abweichende Beurteilung der Rechtslage, denn rechtlich maßgeblich bleibt nach wie vor, dass das Prüfungsamt zu dem betreffenden Zeitpunkt geschlossen war. Angesichts dessen fällt Ihnen auch kein schuldhaftes Zögern zur Last.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Um sicherzugehen möchte ich Ihnen noch eine weitere Frage stellen, auch wenn ich mich unter Umständen wiederhole. Kann der Vorgang des unverzüglichen Einreichens rechtlich bzw von Seiten der Uni auch so definiert sein, dass damit ein reines Einreichen (per Post schicken) gemeint ist, ohne dass der Antrag sowie das Attest bearbeitet werden können (weil das Prüfungsamt geschlossen ist)? Sprich, das Einreichen heißt, es muss dem Prüfungsamt theoretisch zur Verfügung stehen, auch wenn sie es ohnehin nicht bearbeiten können, weil es zu dem Zeitpunkt nicht besetzt ist?

Nein, das kann es schon deshalb nicht bedeuten, weil der Eingang unter den von Ihnen genannten Bedingungen überhaupt nicht nachzuweisen wäre, da niemand das Dokument entgegennehmen könnte.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
ok besten Dank :-)

Gern!

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr Hüttemann. Ich würde gerne ein Schreiben an die Universität vorbereiten, um den Sachverhalt zu erläutern. Wären Sie dazu bereit, dieses zu übernehmen? Natürlich gegen ein weiteres Entgelt.
Grüße,
Jakob Menz

Besteht hierzu denn konkrete Veranlassung? Hat das Prüfungsamt Ihnen zu verstehen gegeben, dass Sie das Dokument nicht fristgerecht abgebeben haben, oder wollen Sie das Schreiben "prophylaktisch" versenden?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Bis jetzt noch nicht, ich gehe aber fest davon aus, dass sie widersprechen werden. Vielleicht versuche ich erst selbst mich an das Prüfungsamt zu wenden, und komme bei Ablehnung nochmal auf sie zu.

Das halte ich ebenfalls für sinnvoller. Sollte das Prüfungsamt Ihnen entgegen aller Wahrscheinlichkeit und wider Erwarten Probleme bereiten, so fertige ich Ihnen gerne ein entsprechendes Schreiben.