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Kristian Hüttemann
Kristian Hüttemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 26485
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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Kristian Hüttemann ist jetzt online.

Hatte soeben bereits ausführliche Frage eingegeben!!

Diese Antwort wurde bewertet:

Hatte soeben bereits ausführliche Frage eingegeben!! Wiederhole diese hier zusammenfas-send stichwortartg: die erstellte, erstmalige OBERKIEFER-Vollprothese sitzt extrem schlecht, kann fast nur Breis und Suppe essen - seit 3 Wohen. - Mein Zahnarzt: es sei ein guter Sitz und mehr könne er nicht machen.- Zweitmeinungs-Termin gestern für Mitte Okt. ausgemacht und ihm mitgetelt. - Heute kommt sein dicker Rechnungsbrief aber schon. WAS TUN??
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Habe meinem - bisherigen - Zahnarzt, den ich eigentlich aber behalten möchte, vom gepl. Einholen einer Zweitmeinung schriftlich heute berichtet....und zugleich klargestellt, dass ich Korrekturen lt. Zweitmeinung (Termin aber erst Mitte Okt.) - oder sogar völlig neue Prothese aber dann am liebsten bei ihm machen lassen wolle. - Heute trifft aber leider schon sein dicker Rechnungsbrief hier ein - ich machen den gar nicht erst auf - WAS TUN ??

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter den mitgeteilten Umständen sind Sie derzeit nicht zur Zahlung verpflichtet!

Ihnen steht an der geltend gemachten Zahlungsforderung des Zahnarztes ein Zurückbehaltungsrecht aus § 273 BGB zu, von dem Sie solange Gebrauch machen können, wie der Zahnarzt die ihm unterlaufenen Fehler bei der Anpassung der Prothese nicht korrigiert hat.

Der Zahnarzt schuldet Ihnen nämlich vertraglich eine fachgerechte Behandlung - § 630 a Absatz 2 BGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__630a.html

Wenn Sie nun extreme Probleme mit der Prothese haben, so hat der Zahnarzt die ihm obliegenden Pflichten gerade nicht erfüllt mit der Folge, dass Sie ihm derzeit auch noch keine Vergütung schulden.

Der Zahnarzt ist vielmehr verpflichtet, die aufgetretenen Probleme in einer entsprechenden Nachbehandlung zu beseitigen, so dass die Prothese den üblichen zahnärztlichen Standards entspricht.

Fordern Sie Ihren Zahnarzt hierzu auf, und kündigen Sie an, dass Sie bei ausbleibender Nachbehandlung die Zahnärztekammer als Aufsichtsbehörde zur weiteren Veranlassung einschalten werden!

Geben Sie bitte Ihre positive Bewertung ab, indem Sie oben auf die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Nach jetziger Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Ein Telefonat ist derzeit nicht möglich, da ich mich nicht mehr in meiner Kanzlei aufhalte. Stellen Sie einfach hier Ihre Nachfrage(n) - ich werde diese umgehend beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
ist also die strenge, rein rechtliche Situation....aber, Sie haben nicht gemerkt, dass ich das bisher relativ gute
Verhältnis zu meinem bisherigen, langjährigen Zahnarzt, bei dem auch meine Frau Patientin ist, versuchen will, beizubehalten; ich sah - wie auch meine PKV empfahl, jetzt aber keine andere Möglichkeit als zumindest eine fachliche ZWEITMEINUNG einzuholen. Der Termin dazu ist erst in über 3 Wochen. Diese Zweitmeinung
möchte ich meinem bisherigen Zahnarzt dann vorlegen....und möglichst von ihm selbst dann umsetzen lassen - sonst müssen meine Frau und ich den Zahnarzt eben wechseln - das ist jetzt die Frage: wie gehe ich mit dieser Rechnung um, bis die Zweitmeinung geklärt ist - ich suche nicht primär juristischen Streit, zumal in ds. kleinen Ort und bei bisherigem relativ gutem, menschlichen Verhältnis und bisher auch immer sehr guter
zahnärztlicher Arbeit und Betreuung. Es ist also keine rein und allein juristische Frage sondern auch eine psychologische, menschliche und taktische Frage - natürlich ggfs. vor dem rein juristischen "background".... ,
den man natürlich auch wissen muss....für den "Fall der Fälle" - und den wusste ich allerdings so noch gar nicht.
MfG Dr. med. P. Frank

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Dann sollten Sie den Zahnarzt ersuchen - gegebenenfalls unter Hinweis auf Ihr Zurückbehaltungsrecht - zumindest die Erstellung der beabsichtigten zweiten Expertise abzuwarten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Inzwischen gibt es wesentliche Ändrungen, nämlich bzgl. der ZWEITMEINUNG zu der misslivchen Obrerkiefe-Voll-Prothese und zugleich des gesamten zahnärztlichen Befundes, was sicherlich nun auch neue juristische Konsequenzen bzw. eine Verschärfung der Ihrer bisherigen Beurteilung der der jurstischen Sach-lage bedeuten dürfte:
1. Die angestellte Zahnärztin in der Praxis des von Krankenasse über "BetterDoc" empfohlenen Zweitmei-nungs-Zahnarztes (der zugleich Zahnrtechniker ist und bei dem ich zum 18.10. bzgl. der Prothesen-Beurteilung ja angmeldet bin) - ich mußte jetzt gestern vorab wegen Schmerzen im Bereich eine UK-Weisheits-Zahnes dort schon hin - hat zu der (schon 4 Stunden nacch Einsetzen mit Haftfolie) beim Sprechen herunterklappenden (!) Prothese gesagt: " das ist ja eine Kathastrophe...!"2. Wichtig ist nun zudem, dass (nach Untersuchung inkl. Röntgenkntrolle) dieser Weisheitszahn, wo eine Entündung im Zahnbett zu erkennen war (die ich durch Eigenbehandlung mit Zink-Tabletten etwas abmildren konnte), gar nicht im knöchernen Zahnbett verankert sondert quasi frei schwebend wackelt, nur gehalten durch eine Brücke über die 3 Zähne davor, die aber selbst aiuch nicht mehr festen Halt im Zahnbett haben...
3. Es ist nicht nur eine neue PK-Prothese zu erstellen sondern daher auch eine UK-.Prothese.
4. Der bisherige Zahnarzt war vor Beratung wegen der nicht mehr haltenden, vorherigen Teleskop-Prothese und dem Abraten von Implantaten (mein Kiefer sei zu schwach...) und der Empfehlung einer OK-Voll-Protheese eindeutig gebeten worden, zunächts einen kompletten Befund zu erheben, d.h. alle Zähne des
OK und des UK mal erst zu untersuchen - das hat er leider nicht gründlich gemacht - lediglich eine Röntgenaufnhme....und dabei offenbar den Unterkiefer-Berieich nicht sorgfälig angesehn; denn die
Situation im fraglichen Bereich (s.o.) hat er nicht nur wissen sondern auch sehen müssen - das hätte
bereits vor der OK-Prothese behandelt werden und dann auch bei der OK-Prothese ja berücksichtigt
werden müssen nämlich.
5. Es kann nu überhaupt nicht mehr auch nur in Erwägung gezogen werden, gar nicht infrage kommen, den bisherigen Zahnarzt selbst "nachbessern" zu lassen.Daher bitte ich, Ihre juristische Beratung neu überdenken zu wollen und der stark geänderten Situation anpassen zu wollen. Meines Erachtens steht dem bisherigen Zahnarzt tasächlich überhaupt keine Bezahlung zu.
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Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Inzwischen gibt es wesentliche Ändrungen, nämlich bzgl. der ZWEITMEINUNG zu der misslivchen Obrerkiefe-Voll-Prothese und zugleich des gesamten zahnärztlichen Befundes, was sicherlich nun auch neue juristische Konsequenzen bzw. eine Verschärfung der Ihrer bisherigen Beurteilung der der jurstischen Sach-lage bedeuten dürfte:
1. Die angestellte Zahnärztin in der Praxis des von Krankenasse über "BetterDoc" empfohlenen Zweitmei-nungs-Zahnarztes (der zugleich Zahnrtechniker ist und bei dem ich zum 18.10. bzgl. der Prothesen-Beurteilung ja angmeldet bin) - ich mußte jetzt gestern vorab wegen Schmerzen im Bereich eine UK-Weisheits-Zahnes dort schon hin - hat zu der (schon 4 Stunden nacch Einsetzen mit Haftfolie) beim Sprechen herunterklappenden (!) Prothese gesagt: " das ist ja eine Kathastrophe...!"2. Wichtig ist nun zudem, dass (nach Untersuchung inkl. Röntgenkntrolle) dieser Weisheitszahn, wo eine Entündung im Zahnbett zu erkennen war (die ich durch Eigenbehandlung mit Zink-Tabletten etwas abmildren konnte), gar nicht im knöchernen Zahnbett verankert sondert quasi frei schwebend wackelt, nur gehalten durch eine Brücke über die 3 Zähne davor, die aber selbst aiuch nicht mehr festen Halt im Zahnbett haben...
3. Es ist nicht nur eine neue PK-Prothese zu erstellen sondern daher auch eine UK-.Prothese.
4. Der bisherige Zahnarzt war vor Beratung wegen der nicht mehr haltenden, vorherigen Teleskop-Prothese und dem Abraten von Implantaten (mein Kiefer sei zu schwach...) und der Empfehlung einer OK-Voll-Protheese eindeutig gebeten worden, zunächts einen kompletten Befund zu erheben, d.h. alle Zähne des
OK und des UK mal erst zu untersuchen - das hat er leider nicht gründlich gemacht - lediglich eine Röntgenaufnhme....und dabei offenbar den Unterkiefer-Berieich nicht sorgfälig angesehn; denn die
Situation im fraglichen Bereich (s.o.) hat er nicht nur wissen sondern auch sehen müssen - das hätte
bereits vor der OK-Prothese behandelt werden und dann auch bei der OK-Prothese ja berücksichtigt
werden müssen nämlich.
5. Es kann nu überhaupt nicht mehr auch nur in Erwägung gezogen werden, gar nicht infrage kommen, den bisherigen Zahnarzt selbst "nachbessern" zu lassen.Daher bitte ich, Ihre juristische Beratung neu überdenken zu wollen und der stark geänderten Situation anpassen zu wollen. Meines Erachtens steht dem bisherigen Zahnarzt tasächlich überhaupt keine Bezahlung zu.

Das sehe ich wie Sie: Unter den ergänzend vorgetragenen Umständen hat der Zahnarzt keinen Vergütungsanspruch gegen Sie.

Sie können sich insoweit auf ein erst vor wenigen Tagen ergangenes Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes berufen, der einen vergleichbaren Fall zu entscheiden hatte:

https://www.kostenlose-urteile.de/BGH_III-ZR-29416_Kein-Anspruch-auf-Honorar-fuer-Zahnarzt-bei-fehlerhafter-zahnaerztlich-implantologischer-Leistung-und-nur-noch-moeglicher-Notloesung-bei-Nachbehandlung.news26436.htm?sk=83b9ad14963c590d43e4772c14cdee2b