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Kristian Hüttemann
Kristian Hüttemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 24678
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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Kristian Hüttemann ist jetzt online.

Mein Problem ist folgendes. Mein Onkel verstarb am

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Problem ist folgendes.Mein Onkel verstarb am 03.02.2017, welcher Jahrzente bei seiner Freundin wohnhaft war, dort aber nicht gemeldet war. Er war bis zu seinem Tot bei seiner Stiefmutter gemeldet.Ich erfuhr dann durch Zufall, dass ich Erbe geworden bin, weshalb ich auch die Post in Empfang genommen habe, welche nach seinem Tot an die Anschrift seiner Stiefmutter ging.Ich habe dadurch erfahren, dass er etliche Motorräder und ein Auto hatte, welche alle am 09.02.2017 abgemeldet wurden(Abmeldungen vom Zoll, sowie der Versicherungen kamen per Post).Ich ging stark davon aus, dass die Freundin nun im Besitz der Kfz ist.Ich habe daher einen Anwalt beauftragt, damit eine Einigung mit der Freundin gefunden wird. Diese bestand aber von Anfang an auf einen Erbschein, welchen ich erst 8 Monate später erhalten habe.In der Zwischenzeit wurde die Freundin bzgl. der Motorräder angesprochen und Sie bestritt, davon etwas gewusst zu haben.Eines tages hat sich dann ein Freund meines Onkel gemeldet, welcher mir dann "gesteckt" hat, wo die Kfz sind und wie es ablief.Es waren ca. 3 Motorräder in den 2 Garagen, welche er mtl. per Dauerauftrag von seinem Konto bezahlt hat, die auf den Namen der Freundin liefen. Die anderen Motorräder waren bei einem Freund untergebracht. Ein weiteres bei einem weiterem Freund.Ich habe dies daher meinem Anwalt mittgeteilt, welcher die Gegenseite anschrieb und um Auskunft bat, weshalb das Nachlassverzeichnis falsch war. Darauf kam keine Antwort.Ich erfuhr dann, dass mittlerweile 5 Motorräder bei besagten Freund stehen, plus der PKW. Das andere Motorrad war bei dem anderem Freund, welches ich nach Vorlage des Erbscheins auch erhalten habe. Dieser hat dann auch ausgesagt, dass die Freundin, Ihr Sohn und besagter anderer Freund versucht haben, das Motorrad von Ihm zu erhalten. Er hatte sich aber geweigert, da er wusste, es gab kein Testament und das Sie nicht die Erben sind.Besagter Freund wurde dann angeschrieben, bzgl. der 5 Kfz und dem Pkw und hat auch zugegeben, diese zu haben. Er behauptet aber, diese ca. 4 Monate vor seinem Tot gekauft zu haben. (Gegenüber dem anderem Freund hatte er noch behauptet, am Sterbebett die Motorräder geschenkt bekommen zu haben... es gab aber noch mehr Kumpels, die untereinander Streit hatten, weil Sie unter sich die Motorräder aufteilen wollten)Kaufverträge konnte/wollte er nicht vorlegen.Mein Onkel war nachweislich als Halter in dem Fahrzeugbriefen am Todestag eingetragen.Wie hoch wären also meine Chancen, diese einzuklagen?Ich habe zwar Strafanzeige und Strafantrag erstattet, aber bis heute ist nichts passiert. Meinem Ex Anwalt habe ich das Mandat gekündigt, da er 5 Monate untätig geblieben ist.Daher hoffe ich, dass Sie mir weiterhelfen können.Vielen Dank vorab!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihre Aussichten sind außerordentlich gut, die Fahrzeuge einzuklagen.

Da Sie alleiniger Erbe Ihres verstorbenen Onkels geworden sind, sind Sie nach dem Grundsatz der Universalsukzession vollumfänglich in die Rechtsstellung Ihres Onkels eingetreten (§ 1922 BGB).

Das bedeutet, dass Sie als neuer Eigentümer der Fahrzeuge die umgehende Herausgabe an sich verlangen können (§ 985 BGB).

Diesen Herausgabeanspruch können Sie erforderlichenfalls auch gerichtlich durchsetzen und erzwingen.

Behauptet der herausgabepflichtige Freund, er habe mit dem Onkel Kaufverträge geschlossen, so wird es sich hierbei um eine reine Schutzbehauptung handeln, wenn er die Verträge nicht vorlegen will.

Da er die in Ihrem Eigentum stehenden Fahrzeuge trotz bestehender Herausgebapflicht nicht an Sie herausgibt, macht er sich zudem einer nach § 246 StGB strafbaren Unterschlagung schuldig.

Fordern Sie ihn daher schriftlich (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zur Herausgabe auf. Setzen Sie ihm hierzui eine Frist von maximal 7-10 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie an, dass Sie nach Ablauf der Frist Klage erheben und Strafanzeige erstatten werden.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kristian Hüttemann und 37 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.Das ist leider alles schon durch meinen Anwalt passiert, aber mein Anwalt sagt, eine Klage wäre zu riskant, da er behauptet, es gäbe Zeugen für die Käufe. Und daher stehe es Aussage gegen Aussage.
(Zeugen sind besagte Freundin, der Sohn, der Enkel)Sein Anwalt behauptet auch, er müsse mir als Erbe keine Verträge rausgeben.Anzeige wegen Unterschlagung habe ich im Oktober 17 erstattet, da ist bis heute auch nichts passiert.Meinem Anwalt habe ich nach 5 Monaten Untätigkeit nun das Mandat gekündigt.Könnten Sie mir ansonsten evtl. eine Kanzlei empfehlen, damit ich meine Ansprüche durchsetzen kann?1 Motorrad hat er bereits veräußert und beruft sich auf sein Recht, als neuer Eigentümer. Er bot mir auch an, Kopien der neuen Fahrzeugbriefe zu übersenden, wo er nun als Halter eingetragen ist. Aber das Amt selbst hat mir bestätigt, dass er die Abmeldungen vorgenommen hat und die Kfz dann auf sich angemeldet hat.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ich teile die Ansicht Ihres RA nicht, denn selbst wenn es Zeugen geben mag, so könnten Sie im Falle eines Rechtsstreites deren Vereidigung als Zeugen beantragen. Diese würden sicher keinen Meineid risikieren, wenn sie falsch aussagen, denn hierbei handelt es sich um ein Verbrechen, das mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft wird!

Nach meinem Dafürhalten bestehen sehr gute Aussichten, dass Sie in einem Prozess obsiegen.

Wenn Sie mir Ihren Wohnort mitteilen, kann ich Ihnen gerne einen Kollegen empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe die Ansicht leider auch nicht geteilt. Zumal der Sohn der Freundin Polizist ist und mich bedrohen lies, damit ich alle Briefe rausgebe, mit denen ich nachweisen konnte, das die Motorräder vorhanden sind. Außerdem schrieb die Freundin selbst an das Nachlassgericht und Bat um Einrichtung einer Nachlasspflegschaft. Als mir der Nachlass dann übergeben wurde, war dies nur Bekleidung. Wegen so etwas, beantragt man ja keine Nachlasspflegschaft.Ich komme aus Berlin.

In Berlin kann ich Ihnen die folgenden Kollegen empfehlen:

RA Beer:

http://www.ra-beer.com/

Die Kanzlei RAe am Ostrkreuz:

http://www.anwaelte-am-ostkreuz.de/kanzlei.html

Die Kanzlei ab&d und Partner:

https://abd-partner.de/

Nehmen Sie mit einem der Kollegen Verbindung auf, und vereinbaren Sie zeitnah einen Besprechungstermin!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich hätte noch eine Nachfrage! Der Herr ist nun ja als neuer Halter in den Papieren eingetragen, was für mich eine Wertminderung bedeutet. Da man ja bei Kauf gefragt wird, wie viele Halter die Kfz hatten... nun ist es einer mehr.
Habe ich ein Recht darauf, dass diese Halterung Änderung vom Amt rückgängig gemacht wird, da er gar kein Erbe war und die Änderung nie hätte veranlassen dürfen oder wäre dort ein Schadensersatzanspruch geltend machbar ?

Sie können verlangen als Halter eingetragen zu werden, da Sie Eigentümer sind.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aber das bedeutet ja, ich wäre Nummer 3. ich muss also beim Verkauf angeben, dass es noch 2 Halter vor mir gab. Den Typen und mein Onkel... das wäre total die Wertminderung. Es wäre viel einfacher, wenn es bei 1 Halter, meinem Onkel bleibt.

Das ist natürlich auch möglich - die Umschreibung auf Sie ist ja nicht zwingend!