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Kristian Hüttemann
Kristian Hüttemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 33162
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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Kristian Hüttemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben unser Reihenhaus

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben unser Reihenhaus durch einen Makler verkaufen lassen.
Mitlerweile ist auch der Kaufvertrag bei einem Notar unterschrieben worden.
Bei der Begutachtung unseres Hauses durch den Makler wurde im Anschluss ein Maklervertrag geschlossen, indem festgehalten wurde, dass der Käufer die Maklercourtage i.H.von 5,95% zu tragen hat.
Nach dem ersten Besichtigungstermin mit ca. 12-15 in Interessenten, wovon keiner Kaufinteresse zeigte, machte uns der Makler das Angebot alles was über den Verkaufspreis von 320.000,- hinaus gehe halbe halbe zu teilen. Nun nach Verkauf des Hauses möchte der Makler 30.000,- haben.
PS: Es wurde über diese Vereinbarung nichts schrifttliches festgehalten und der Makler möchte diesen Betrag in bar ausgezahlt haben.
Main Frage nun, ist diese Vorgehensweise rechtens und muss ich diesen Betrag an den Makler zahlen.
MfG Andreas Nicolay

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Welchen Verkaufserlös haben Sie denn erzielt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Der Verkaufserlös betrug €380.000,-.

Vielen Dank für Ihre Klarstellung!

Anders als bei der Maklerprovision, die bei dem Nachweis/der Vermittlung eines Mietobjekts anfällt, ist die Maklerprovision bei dem vermittelten Verkauf eines Objekts frei verhandelbar.

Die mündliche Abrede, wonach bei einem Verkaufserlös über 320.000 Euro ein hälftige Teilung erfolgen soll, ist daher grundsätzlich rechtlich zulässig.

Allerdings wird der Makler diese Vereinbarung - da nur mündlich getroffen - nicht unter Beweis stellen können (sofern es keine Zeugen gibt), sofern Sie diese Absprache bestreiten.

Dann nämlich ist der Makler für die mündliche Übereinkunft voll beweispflichtig - mangels entsprechender Beweismittel wird er diesen Nachweis aber nicht führen können.

Das bedeutet, dass es im rechtlichen Ergebnis bei der kaufvertraglich (mithin auch beweisbaren) Absprache bleibt, wonach der Käufer die Maklercourtage i.H.von 5,95% zu tragen hat.

Weisen Sie daher die Forderung des Maklers zurück, indem Sie die mündliche Vereinbarung bestreiten und den Makler auffordern, diese konkret unter Beweis zu stellen.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Mir wird angezeigt, dass Sie noch immer online sind - haben Sie denn noch Nachfragen, die ich vielleicht nicht erhalten habe? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihr Anfrage ist ausführlich beantwortet worden!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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