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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich hätte eine Frage zum Ehegattenunterhalt nach Scheidung

Diese Antwort wurde bewertet:

ich hätte eine Frage zum Ehegattenunterhalt nach Scheidung ohne Berücksichtigung der gesetzlichen 3/7 Regelung
Sehr geehrter Fragesteller,
wie lautet Ihre konkrete Frage ?
Gern helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo Herr Rösemeier,

mein Name ist Sabrina und ich hätte bezüglich der Gestaltung des Ehevertrages mit dem Punkt Ehegattenunterhalt eine Frage an Sie.

Zur Gesamtsituation:

Mein derzeitiger Verlobter studiert Medizin wird demnächst fertig und geht aus diesem Studium mit einem minus von ca 25000 € raus welches wir schon bei einem Notar-Beratungsgespräch festgehalten haben.

Auch die anderen Punkte sind soweit geklärt nur eben die Unterhaltsfrage noch nicht. Was den Kinderunterhalt anbelangt so sind wir uns hier einig, es geht nur um den an mich zu entrichtenden Unterhalt.

Er möchte sich nicht an die gesetzliche Regelung halten, welches ich akzeptiere.

Wir sind uns auch einig das der an mich zu entrichtende Unterhalt zeitlich und auch in der Höhe auf max. 2000€ begrenzt sein wird.

Sein Vorschlag wäre sich am Verbraucherpreisindex zu orientieren und bei Veränderungen vom jetztigen Zeitpunkt +- 10% den Betrag zu korrigieren.

Um ehrlich zu sein, entspricht das nicht meiner Vorstellung.

Ich möchte mich nicht bereichern mit dem Unterhalt habe aber Sorge, dass der mir so berechnete Unterhalt keine Hilfe sein wird wenn es darum geht wieder auf Vollzeit etc zu wechseln.

Wie formuliere ich das am besten für den Ehevertrag und welche Summe ist eine faire und angepasste?

Vielen lieben Dank für ihre Hilfe

Sehr geehrte Fragestellerin,
die Ehevertrag soll offensichtlich den nachehelichen Unterhalt für den Fall einer etwaigen Scheidung regeln.
Wie sich die Verhältnisse dann gestalten, ist naturgemäß schwerlich vorhersehbar.
Natürlich ist es zulässig, den Anspruch beziffert festzulegen.
Wenn Sie jedoch befürchten, dass dies möglicherweise nicht ausreichend nicht, könnte es ratsam sein, den Unterhalt vertraglich auszuklammern und somit eine Klärung zu der gegebenen Zeit nach der Gesetzeslage herbeizuführen.Damit wäre gewährleistet, dass der Anspruch anhand der tatsächlichen Bedürftigkeit ermittelt wird.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

ja in der Tat handelt es sich um die schriftliche fixierung des nachehelichen Unterhalts.

Ich habe Gott sei Dank keine Erfahrungen in solchen Dingen und weiß überhaupt nicht welche Zahlen dort "üblich" sind.

Wenn ich um die schriftliche Fixierung von beispielsweise min. 350€ im Monat und max. eben 2000€ bitte, ist das dann vermessen?

Ich denke er möchte dies jetzt schriftlich geregelt haben was mir auch entgegenkommt.

Also wäre es eine faire Fixierung (auch für mich) wenn schriftlich im Vertrag festhält dass ein nachehelicher Unterhalt von min.350€ bis max. 2000€ unter berücksichtigung der tatsächlichen Bedürftigkeit festzuhalten ist?

Denkbar wäre eine solche Regelung, die einen Mindesunterhaltsanspruch und eine Obergrenze festlegt.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Darf ich Sie fragen was in solchen Fällen, eine "normale" Mindestgrenze ist?

oder was dem anderen Partner in der Umwandlungsphase hilft?

Immer natürlich davon ausgehend dass Kinder (max.2) vorhanden sind.

Es liegt mir wirklich fern mich zu bereichern oder ihn in einem solchen Fall "bluten" wie man so schön sagt zu lassen.

Ich möchte für mich nur einen Nachteil ausschließen.

Wenn Sie mir hier eine Orientierungszahl nennen können währe ich Ihnen sehr verbunden

Sehr geehrte Fragestellerin,
es gibt diesbezüglich kein übliche oder normale Regelung.
Unterhalt bemisst sich immer individuell an den ehelichen Lebensverhältnissen zum Zeitpunkt der Geltendmachung.
Gibt es keine vertragliche Regelung, greifen die gesetzlichen Regelungen. Diese sind grundsätzlich hinreichend und berücksichtigen die Interessen beider Seiten angemessen.
Es bedarf also nicht zwingend einer vertraglichen Vereinbarung, jedenfalls nicht für den voraussichtlich künftige Berechtigten.
Tobias Rösemeier und 26 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.