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rakrueger
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Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 7312
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Ich bekomme eine Unfallrente. Bin 50% behindert. Ich bin

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bekomme eine Unfallrente.
Bin 50% behindert.
Ich bin mit dem PKW 1989 vor die Köln-Bonner Eisenbahn gekommen ( Wegeunfall zur Arbeit).
Unfallfolgen: rechte Beckenhälfte erheblich deformiert und am Hüftgelenk bestehen erhebliche Bewegungseinschränkungen.
Ich musste alle zwei Jahre zu einer Begutachtung um meine 50% zu behalten.
Seit dem 05.04.2006 habe ich von der Berufsgenossenschaft einen schriftlichen Bescheid
das weitere Nachuntersuchungen/Gutachten nicht mehr vorgesehen sind.
D.h. ich erhalte weiter eine Unfallrente von 50%.
Frage: Ich muss die rechte Hüfte ausgewechselt bekommen da ich beim gehen starke Schmerzen habe.
Darf die B.G. eine erneute Begutachtung veranlassen mit dem Ziel meine U.-Rente zu kürzen??

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Theoretisch kan eine Unfallrente wegfallen oder gekürzt werden, wenn sich der Gesundheitszustand bessert.

Aber Sie können sich auf den Bescheid vom 5.4.2006 berufen. Dort wurde Ihnen zugesichert, dass es keine weiteren Untersuchung Ihres Gesundheitszustandes mehr gibt. Diese Zusicherung gilt weiter, auch wenn Sie sich einer Hüftoperation unterziehen.

Vor diesem Hintergrund darf die BG keine weitere Untersuchung von Ihnen fordern.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

rakrueger und 39 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich habe heute mit der BG telefoniert.

Es wird so sein das nach der OP. der zuständige Arzt seinen Bericht an

die BG. sendet über meinen gesundheidlichen Zustand.

Muss ich trotzdem wieder zur Begutachtung auch wenn sich meine Bewegungsbeeiträchtigung verbessert hat?

(Aufgrund meines Bescheid vom 05.04.2006 der besagt das eine Nachuntersuchung nicht mehr erforderlich ist)

Fakt ist, ich möchte meine 50% Unfallrente nicht verlieren die

auf meine Rente negative Auswirkung hätte.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn der Arzt seinen Bericht an die BG schickt, wird dies möglicherweise zum Anlass genommen, Ihren Gesundheitszustand nochmals zu überprüfen.

Die BG hat zwar am 05.04.2006 schriftlich beschieden, dass weitere Nachuntersuchungen/Gutachten nicht mehr vorgesehen sind. Aber für die BG besteht jederzeit die Möglichkeit, einen Bescheid aufzuheben, wenn es Änderungen in den Verhältnissen gibt.

Es kann also leider nicht ausgeschlossen werden, dass die BG sich nochmal an Sie wendet.

Aber da Sie schon mit der BG telefoniert haben, möchte ich Ihnen raten, dort auch zu erfragen, ob die BG trotz des Bescheides vom 05.04.2006 weitere Untersuchungen durchführen wird. Nur so können Sie Rechtssicherheit bekommen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich werde mich nach Rücksprache mit der BG.wieder melden.

Vielen Dank vorab

M.f.G. ***

Ja. Melden Sie sich nach dem Gespräch.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen Herr Krüger,

ich habe nochmals mit der BG. telf. Kontakt aufgennommen.

Grundsätzlich wird nach der OP. ein Bericht des OP-Arztes gesendet.

Das heisst es wird auf jeden Fall eine Nachuntersuchung erfolgen.

Meine Frage wie auch immer die Begutachtung aus fällt kann man ich von den 50% runter stufen trotz des Bscheid vom 05.04.2006 ???

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Weitere Frage vom Versorgungsamt habe ich einen Ausweis auf 50%

auf Dauer.

Ich gehe zum 01.11.2015 in Rente (zur Zeit bin ich passiv in Altersteilzeit)

Könnte trotz einer Rückstufung nach einer OP. durch die BG. mein eintritt ins Rentenleben verlängert werden , oder muss ich mit weiteren

finaziellen Abschlägen rechnen ???

Guten Morgen. Danke für Ihre Rückmeldung.

Die BG kann Sie runterstufen, wenn die Nachuntersuchung ergibt, dass sich Ihr Gesundheitszustand gebessert hat. Die Änderung der Unfallrente ist möglich, wenn eine wesentliche Änderung in den Verhältnissen eingetreten ist.

Auch das Versorgungsamt könnte die Einstufung veränden, falls es Kenntnis von der Besserung bekommt.

Wenn die MdE Voraussetzung für die abschlagsfreie Rente ist, dann kann sich das auch bei der Rente auswirken.

Ich bedauere, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für die Info.

MfG.

***

Ich wünsche viel Erfolg.