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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 40462
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RASchiessl ist jetzt online.

Habe beim Hausverkauf verschwiegen ,dass das Grundstück lehmhaltig

Diese Antwort wurde bewertet:

Habe beim Hausverkauf verschwiegen ,dass das Grundstück lehmhaltig ist. Vor Ort habe
ich den Käufer aber informiert,und habe gesagt,dass ich das Grundstück noch aufschütten
lassen werde und habe dieses durchführen lassen. Käufer hat gesehen,das die Wiese
bearbeitet worden war Können Haftungsansprüche gegen mich geltend gemacht werden.
soll ich den notar noch informieren.Was kann ich sonst noch tun.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
1) Ist denn die lehmhaltige Erde typisch für die Gegend in der das Grundstück liegt?
2) Inwieweit entsteht denn für den Käufer genau ein Mangel?
3) Sie geben an, dass Sie den Käufer vor Ort informiert haben? Gibt es hier Zeugen?
4) Wurde der Kaufvertrag denn schon unterzeichnet?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

z

u1. Andere haben auch Probleme nicht alle

zu 2.Es steht Wasser auf Grundstück

zu 3.ja aber vom Käuferseite

zu 4.Ja

Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Info.
Im notariellen Kaufvertrag haben Sie die Gewährleistung ausgeschlossen.
Eine Haftung kommt also nur dann in Betracht, wenn ein Mangel vorliegt und zum anderen wenn Sie den Mangel arglistig verschwiegen haben.
Zum Mangel:
Das das Grundstück lehmhaltig ist, ist an sich nun kein Mangel. Ein Mangel liegt dann vor wenn das Grundstück von den Grundstücken in der Umgebung negativ abweicht.
Wenn nun in der Gegend lehmhaltige Erde verbreitet ist und es daher dazu kommt, dass Oberflächenwasser schlechter abfließt als in anderen Gegenden dann ist das allein kein Mangel.
Ein Mangel liegt dann vor, wenn zum Beispiel dadurch das Haus feucht ist oder aber der Wasserablauf in der Grundstückseinfahrt nicht gewährleistet ist.
Zum zweiten müssten Sie auch den Mangel arglistig verschwiegen haben. Daran fehlt es in jedem Falle wenn Sie den Käufer vor Abschluss des Kaufvertrages auf die Besonderheiten des Grundstücks hingewiesen hatten. Allerdings müssten Sie nun dies in Nachweis bringen. Dabei muss ein vorhandener Zeuge auch wenn auch wenn er auf der Gegenseite steht immer die Wahrheit sagen. Will er dem Käufer helfen, so läuft er Gefahr sich strafbar zu machen. Im Extremfall (eidliche Falschaussage vor Gericht) muss er mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr rechnen.
Wenn der Vertrag bereits unterzeichnet wurde, dann kann der Notar leider nichts mehr machen.
Sie sollten sich schriftlich an den Gegner wenden und zum ersten klarstellen, dass die Bodenbeschaffenheit ortsüblich ist und somit überhaupt kein Mangel vorliegt und zum Zweiten auf den Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag hinweisen.
Stellen Sie klar, dass Sie sich in jedem Falle an die Abrede halten werden und wie vereinbart für eine Aufschüttung des Grundstücks sorgen werden.
Damit sollte sich die Sache erledigen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Habe im Vertrag Grundstück als Mängelfrei unterschrieben.Welche

Schadensersatz ansprüche können gegen mich erhoben werden

Sehr geehrter Ratsuchender,
wie gesagt bestehen erhebliche Zweifel ob ein Mangel vorliegt.
Den ungünstigsten Fall gesetzt, dass hier ein Mangel besteht und Sie die Aufklärung des Käufers nicht beweisen können, kann der Käufer entweder vom Kaufvertrag zurücktreten oder aber Schadensersatz hinsichtlich der Kosten für die Aufschüttung des Grundstücks verlangen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

wenn doch ein Mangel erkannt wird. Muss ich dann alle Kosten

des Käufers ersetzen.die er hatte.zb Makler Grunderwerbssteuer

umzug usw

Sehr geehrter Ratsuchender,
wenn der Käufer dann den Kaufvertrag rückabwickelt, dann müssen Sie die Maklerkosten, die Notarkosten, die Kosten für die Grundbucheintragungen, Umzugskosten und angefallene Steuern leider zahlen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
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