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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 17347
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Guten Tag, vor ca. drei Jahren hat der Hausverwalter (einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,

vor ca. drei Jahren hat der Hausverwalter (einer der Eigentümer) sein Amt von "Jetzt auf gleich" niedergelegt. Daraufhin hat ein nicht Beiratsmitglied zu einer "Versammlung" geladen, die arg fehlerhaft war, da z.B. keine Tagesordnungspunkte angegeben waren. An der "Versammlung" nahm eine neue Hausverwaltung nicht angekündigt teil, führte diese teils sogar. Daraufhin wurde ein neuer Verwalter bestellt, trotz von einem Eigentümer Hinweises, dass es noch nicht einmal eine "Beschlussfähigkeit" gibt, u.a. durch die vielen Formfehler. Der Hausverwalter: Wo klein Kläger, da kein Richter. Meine Frage: Ist der Vertrag nichtig? Und wenn ja, was ist mit den Beschlüssen, (z.B. neue Hausordnung, Wirtschaftsplan) usw. Ich hatte an dieser "lockeren Gesprächsrund", die das beschlossen haben, nicht teilgenommen. Ist hier eine Frist zu beachten, um den Vertrag anzufechten?
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Bestellung des Hausverwalters dürfte nichtig sein.

Damit wären auch in der Folge alle Beschlüsse unwirksam.

Mit Monatsfrist muss der aktuellste oder nächste Beschluss angefochten werden.

Dann ist inzident auch die Verwalterbestellung darin zu prüfen und deren Unwirksamkeit festzustellen.

Der Schein-Verwalter hat natürlich Recht. Solange niemand dies anzweifelt und anficht, dulden die Eigentümer diesen Weg und legitimieren damit die Verwaltung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Das heißt, ich kann das bei der nächsten Versammlung "prüfen" lassen, das Zustande kommen des Verwaltervertrages? Muss ich es als "Tagesordnungspunkt" aufnehmen lassen, und muss ich Zahlungen an den "Scheinverwalter leisten?" Geht das auch nach fast drei Jahren noch? Was genau heißt "Monatsfrist"? Vielen Dank, für die prompten antworten.


Nein.

Sie müssen den nächsten Beschluss binnen Monatsfrist mit einer Klage an das Amtsgericht anfechten.

Das Gericht prüft dann den Beschluss und damit auch die Wirksamkeit der Bestellung der Verwaltung.
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