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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 40813
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RASchiessl ist jetzt online.

am 28.05.14 wurde ein kaminbausatz aufgrund des internetauftrittes

Diese Antwort wurde bewertet:

am 28.05.14 wurde ein kaminbausatz aufgrund des internetauftrittes des verkäufers
per fax bestellt. der kaufpreis wurde meinerseits am selben tag als vorauszahlung angewiesen. Die in meinem Fax verbindlich geforderte Auftragsbestätigung im Zuge der Bestelölung ist bis heute nicht eingelangt.
am 02.06.14 wurde der kaufvertrag widerrufen mit dem hinweis, dass die Ware aus technischen Gründen nicht eingebaut werden kann, diese mitteilung erfolgte per mail, mit
der bitte um rückmeldung. Da keine Anwort vom verkäufer nochmals am Folgetag ein weiteres mail, mit dem hinweis auf das voangegangene mail Stellung zu beziehen bzw. zu antworten.
Der Verkäufer ist auf Tauchstation bis heute keinerlei Reaktion, reagiert nicht.
die bestellung erfolgte als unternehmer, aber nicht als warenverkäufer sondern war die
ware zur Ausstattung unseres besprechungszimmers gedacht.
Sehr geehrter Ratsuchender,

darf ich Sie höflich fragen:

Wurde denn die Vorauszahlung wieder zurückerstattet?





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.

nein es erfolgte keine rückerstatung der € 2.500,00 wie beschrieben, keine antwort oder reaktion von seiten des verkäufers


die allg. geschäfstbedingungen wurden gleichfalls nicht vorgelegt sowie


eine fehlende auftragbestätigung

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.

In rechtlicher Hinsicht liegt, mangels Auftragsbestätigung kein wirksamer Vertrag vor.

Ein Vertrag besteht aus Angebot und Annahme des Angebots.

Ihre verbindliche Bestellung stellt das Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, welches die Gegenseite durch eine Annahme, also eine Auftragsbestätigung hätte annehmen müssen.

Die Annahme muss innerhalb der Frist des § 147 BGB erfolgen, bei einem Angebot per Fax innerhalb von 7 Tagen.

Soweit die Annahme nicht erfolgt ist ist einerseits kein wirksamer Vertrag zustande gekommen zum anderen besteht dann natürlich kein Rechtsgrund zum Behalten der Forderung.

Sie haben daher gegen den Gegner einen Anspruch nach § 812 I BGB auf Rückzahlung der 2500 EUR.

Schreiben Sie den Gegner an verweisen Sie auf die fehlende Annahme des Vertrages und setzen Sie im eine Frist zur Rückzahlung von 14 Tagen.

Sollte sich der Gegner nicht melden dann wäre es das einfachste ein gerichtliches Mahnverfahren auf Rückzahlung der 2500 EUR einzuleiten.

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 23 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.

in der betreffenden RS hatten Sie nachgefragt, ein entsprechendes Schreiben wurde Montag den 10.06.14 eingeschrieben per Post


mit Fristsetzung von 14 Tagen für die Rückzahlung sowie mit dem Hinweis, dass wirksamer Vertrag zustande gekommen ist, verschickt.


Leider so wie alles bisher , "ohne Reaktion"


mit welchen Kosten ist zu rechnen, bei einer Mahnklage etc. und Einschreiten Ihrerseits.