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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 33120
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich bekam eine Aufforderung nach 2 Jahren von einem belgischen Unternehmen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bekam eine Aufforderung nach 2 Jahren von einem belgischen
Unternehmen für das ich tätig war, von einem deutschen Anwalt.
Ich bin freier Handelsvertreter und habe diese Firma vertreten.
Ist das rechtskräftig?
Ich habe weder eine Aufforderung in den letzten 2 Jahren bekommen
noch eine Mahnung bis dato.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Darf ich Sie fragen:

Um welche Forderung geht es denn?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.


Sehr geehrter Herr Schiessl,


 


Es geht um eine Forderung von Musterteilen ..(Musterkollektion)

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit es um einen Herausgabeanspruch auf Herausgabe der Musterteile geht, § 985 BGB oder um einen Anspruch auf Schadensersatz nach § 280 BGB oder aus § 823 BGB verjähren diese Ansprüche nach §§ 195,199 BGB nach 3 Jahren.

Die Verjährung beginnt dabei mit dem 31.12. des Jahres zu laufen in welchem der Anspruch auf Herausgabe oder Schadensersatz entstanden ist.

Wenn also Ihr Handelsvertretervertrag vor 2 Jahren beendet wurde ist eine Verjährung nicht eingetreten.

Allerdings können Ihnen Anwaltskosten nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn Sie bereits vor Einschaltung der Anwälte durch dieses Unternehmen in Verzug gesetzt wurden, also unter Fristsetzung zur Rückgabe oder zur Zahlung aufgefordert wurden.

Also:

Der Anspruch ist nicht verjährt, die Anwaltskosten (soweit welche verlangt werden) müssen Sie nicht bezahlen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 


Dieses Gesetz gilt also genau so wenn es ein belgisches Unternehmen


ist, das jetzt einen RA aus Deutschland einsetzt.


 


Der Rechtsanwalt schreibt auch das ich seine Forderung in Höhe


von 350€ begleichen soll.


 


Wie gehe ich weiter vor?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ja, dies gilt auch wenn das Unternehmen für das Sie tätig waren in Belgien seinen Sitz hat.

Ausschlaggebend ist, dass Sie in Deutschland ansässig sind.

Sie sollten dem Anwalt unbedingt schreiben dass Sie der Forderung nachkommen werden, aber da Sie nach § 286 BGB bislang durch das Unternehmen nicht in Verzug gesetzt wurden, rechtlich nicht verpflichtet sind die Anwaltskosten zu bezahlen. Der Anwalt möge sich hierzu an seinen Auftraggeber wenden.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Wie kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
haben Sie noch weitere Fragen?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.


Sehr geehrter Herr Schiessl,


 


Greifen die Deuschen HGBS in so einem Fall?


Ich kenne es von anderen Fällen so, das ein Ausgeichsanspruch besteht.


 


Wenn die Firma einen deutschen Anwalt beauftragt und meine Agentur


auch in Deutschland ist was ja der Fall ist , müßte diese greifen.


 


Bitte um Antwort


 


 


Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Wenn Sie in Deutschland für diese Firma tätig waren dann greifen Selbstverständlich die Regelungen des Deutschen HGB mit der Folge, dass Sie als Handelsvertreter einen Ausgleichsanspruch gegen die Firma stellen können.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 


 


Diesen Auzsgeichsanspruch kann man wie lange stellen?


 

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Anspruch verjährt nach §§ 195,199 BGB in drei Jahrend beginnend mit dem 31.12. des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt