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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 17499
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen E-Scooter im Winter 2013 gebraucht gekauft,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe einen E-Scooter im Winter 2013 gebraucht gekauft, den ich jetzt weiterverkauft habe. Bei mir ging die Akku noch. Als der Käufer nun den E-Scooter ausprobieren wollte ging "angeblich" die Akku nicht mehr und jetzt droht er mir gleich mit Strafanzeige und Klage, etc.

Ich habe ihm zur Regulierung vorgeschlagen, dass ich ihm einen komplett neuen Akkusatz bezahle und ihm zusende, da er 400 KM entfernt wohnt.

Der Kunde aber lehnt ab und will entweder sein komplettes Geld zurück haben zzgl. bei Rückversand der Ware, die er abgeholt hatte bei mir vor Ort die Kosten des Sperrguts oder er lässt die Ware "angeblich" verschrotten, was ich ihm aber nicht glaube oder er will 300 Euro für eine "Reparatur" vor Ort haben, Kaufpreis des Kunden lag bei 370 Euro, steht also in keinem Verhältnis.

Ich denke, der Kunde hat beim Transport der Ware im Auto vor Kurzem bei dem heißen Wetter zu hohe Temperaturen im Auto gehabt und die Akkus haben überhitzt und haben davon einen Schaden genommen.

Ich hatte die Ware im Keller stehen und so konnten die Akkus nicht überhitzen.

Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich als privater Verkäufer, die Klage/Anzeige abzuwenden?
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Haben Sie als Privatperson gehandelt oder als Unternehmer?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

von privat an privat


Ok, danke.

Gab es einen schrifltichen Kaufvertrag? Gab es eine Klausel zum Ausschluss der Gewährleistung?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich habe per Email mit dem Kunden korrespondiert und ihm gesagt,dass die Akku nicht defekt ist, da ich ja selber mit dem Gerät rumgefahren bin.


 


Der Kunde wusste dass es ein gebrauchtes Gerät ist und auch die Akku gebraucht ist.


 


 


Ok, danke.

Sie sind aber zur Gewährleistung verpflichtet.

Wenn der Akku nachweis defekt war, müssen Sie ihm einen neuen Akku besorgen.

Dies haben Sie auch angeboten.

Der Käufer muss auch darauf eingehen und kann keine Rückabwicklung verlangen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,


 


der Käufer verweigerte mit der Begründung, er könne die Akku nicht tauschen am Gerät.


 


Das ist 1 Schraube, wo Akku fixiert ist.


 


Er will, dass ich 400 Kilometer zu ihm fahre und Gerät repariere.


Wenn das wirklich so einfach ist, muss er das allein machen.

Legen Sie ihm eine Beschreibung bei.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Außerdem nachweislich defekt war gar nichts, aber eine Ersatzakku kostet ca. 25 Euro, deswegen streite ich doch nicht vor Gericht, daher habe ich aus Kulanz ihm das angeboten.


 


Er verweigert aber auch das Montieren der Akku, dann muss ich jetzt wohl abwarten, was sein Anwalt schreibt.....


 


der wird wahrscheinlich das Ganze u Gunsten des Käufers formulieren.


Die Forderungen des Käufers übersteigen alles, was wirtschaftlich in einem solchen Fall Sinn macht.

Daher kann man dies nach § 439 BGB auch verweigern und verlangen, dass er den Akku selbst einbaut.
raschwerin und 70 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,


 


die Kundin kommt an mit Ihrer Tochter 25 Jahre, die dabei war bei der Abholung und behauptet jetzt ihr wurde gesagt, der Akku war nagelneu und die Tochter will das als Zeugin bestätigen.


 


Das stimmt alles so nicht!


 


Welche Möglichkeiten habe ich, kann ich ne Strafanzeige machen wegen uneidlicher Falschaussage?


Wenn hier Zeugen dazu erfunden werden, müssen Sie dem gleich tun.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

naja die war ja dabei beim Kauf


Aber sagt jetzt etwas falsches.

Wenn sie das macht, sollte man sie anzeigen.