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COMIN
COMIN, Dipl.Ing.
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 1971
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Guten Morgen, wer kann mir den Brauprozess bei Kölsch kurz

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen,

wer kann mir den Brauprozess bei Kölsch kurz und knackig erklären, ohne dabei wichtige Schritte des Brauprozesses auszulassen?

Danke XXXXX XXXXX Grüße
Sehr geehrter User, vorab vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.

Kölsch zählt zu den Vollbieren und es findet hauptsächlich Hopfen vom Niederrhein Verwendung.

Eine ganz wesentliche Eigenschaft ist die Gärung bei deutlich niedrigeren Temparaturen im Vergleich zu anderen Bieren.
Typisch sind Temperaturen zwischen 14 und 16 Grad Celsius, während andere Biere bei ca. 20 Grad gegoren werden.
Ein weiteres wesentliches Charakteristikum ist die "Obergärigkeit", was nichts anderes heißt, als dass die Hefe im Verlauf des Brauprozesses an die Oberfläche steigt.
Dies zu steuern ist die Aufgabe des Braumeisters. Jeder hat hier seine kleinen Geheimnisse bezüglich der Kontrolle der Brautemperatur und damit des zeitlichen Ablaufs der Gärung.

Zu guter letzt ist Kölsch ein klares Bier, muß also gefiltert werden.
Ansonsten ist es vergleichbar einem "Wieß", was ja ja auch der ungefilterte Vorläufer des Kölsch ist.

Die wichtigsten Einzelschritte des Brauprozesses wären:

Aus Wasser, Malz und Hopfen wird die „Bierwürze“ hergestellt.

1.er Schritt ist hierfür das Schroten, also mahlen von Malz (Malzschrot)
2.er ist ist das "Maischen". Der Malzschrot wird mit reinem Brauwasser in der „Maischpfanne“ vermengt. Unter ständigem Rühren wird die Maische auf verschiedene Temperaturen erhitzt, um möglichst viele vergärbare Substanzen, wie z. B. Zucker, Dextrine, Mineralstoffe und Eiweiße zu bilden.
3.er Schritt: Das Läutern - Dabei werden die unlöslichen Rückstände in der Maische abgetrennt.
4.er Schritt: die klare Würze kommt unter Zugabe von Hopfen zum „Kochen“ in die Würze- bzw. Sudpfanne.
5. vor der Gärung erfolgt noch das „Klären“ der Kölschwürze, um die die beim Kochen gelösten Eiweißteilchen und Hopfenrückstände abzuscheiden.
6. „Kühlen“. Die fertige, aber noch heiße Bierwürze wird im Würzekühler – ohne Luftberührung – auf ca. 16 Grad C, die sog. „Anstelltemperatur“ abgekühlt.
7. „Gären“ in offenen Bottichen aus Edelstahl, wo auch die Hefe zugesetzt wird.
8. das „Reifen“ eine 2-3 wöchige Nachgärung.

Eigentlich ist das Bier dann fertig, aber echtes Kölsch wird jetzt nochmal, wei eingangs erwähnt, gefiltert.

Persönliche Meinung: Das beste Kölsch ist immer noch "Früh".

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Ich hoffe, diese Hinweise helfen Ihnen weiter.

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Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich find das Päffgen auch ganz juut ;-)

Herzlichen Dank!