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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 22603
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich (ehemaliger Verwalter einer Eigentümergemeinschaft, 8

Beantwortete Frage:

Ich (ehemaliger Verwalter einer Eigentümergemeinschaft, 8 Jahre lang) wurde seit ca. 3 Jahren immer wieder (nachweislich 8 x) von einem Eigentümer ehrverletzend und beleidigend öffentlich (an 35 Miteigneigentümer) schriftlich angegangen. auch wurde mir ohne Beweislast "unredlicher Umgang mit anvertrauten Geldern vorgeworfen. Selbiger Eigentümer hat aktuell gegen mich und meine Frau (10 Jahre lang Reinigungskraft in selbiger WEG) Strafanzeige wegen Bertuges und Untreue gestellt. Meine Frau habe über 10 Jahre nicht die geforderten Arbeitsstunden (400.- € Job) geleistet und ich als Verwalter habe dies gebilligt und dadurch im Laufe der 10 Jahre der WEG einen Schaden in Höhe von ca. 30.000.- € zugefügt. Die ersten Gespräche und Auswertungen des Sachverhaltes mit einem Anwalt zeigen, dass die Anschuldigen völlig unberechtigt sind und es augenscheinlich nicht zu einer Verhandlung kommen wird. Die anwaltlichen Kosten (bis jetzt 1.000.- €) haben wir zu tragen.
Wie erwägen eine strafrechtliche oder zivilrechtliche Maßnahme gegen den Eigentümer mit Schadensersatzforderung. Fragen:
- Sind die Voraussetzungen gegeben?
- Gibt es eine "Verjährung" der Aussagen des Eigentümers?
- Sollte man bezüglich der Angelegenheit den Ausgang der Strafanzeige abwarten? Stichwort Verjährung
- Wie Hoch kann man einen eventuellen Schadensersatz ansetzen?
- Welche kosten kämen auf uns zu?vielen Dank für die RückantwortGeorg Melles
Gepostet: vor 29 Tagen.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 29 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, Sie können gegen den Eigentümer sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich erfolgreich vorgehen.

Sofern sich die gegen Sie erhobenen Vorwürfe als unberechtigt erweisen, hat sich der Eigentümer einer üblen Nachrede gemäß § 186 StGB strafbar gemacht, indem er Sie eines Betruges und einer Untreue bezichtigt hat.

Sollte er dies gar wider besseres Wissen getan haben, so hätte er sich einer nach § 164 StGB strafbaren Falschverdächtigung und einer Verleumdung strafbar gemacht (§ 187 StGB).

Sie können wegen sämtlicher hier in Betracht kommenden Delikte Strafanzeige erstatten.

Eine "Verjährung" der Aussagen existiert nicht. Die hier in Rede stehenden Straftaten unterliegen einer drei- bis fünfjährigen Verfolgungsverjährungsfrist.

Waren Sie aufgrund der gegen Sie ausgestoßenen Verleumdungen gezwungen, den Anwalt zu beauftragen, um die Vorwürfe zu klären, so können Sie dessen Kosten zivilrechtlich als Schadensersatz geltend machen (§ 826 BGB).

Zudem können Sie wegen des erlittenen Rufschadens ein Schmerzensgeld einfordern, das mit etwa 2.000 Euro zu beziffern ist.

Kosten kommen keine auf Sie zu, denn die Erstattung der Strafanzeige ist für Sie kostenfrei.

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 29 Tagen.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

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Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher bitte nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne).

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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