So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Kr...
Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 3395
Erfahrung:  Lanjährige Praxis als Rechtsanwalt im Bereich Zivilrecht
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Zivilrecht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Wie hoch ist Klageforderung nebst Zinsen bis z. heutigen Tag

Kundenfrage

Können Sie mir sagen wie hoch die Klageforderung nebst Zinsen ausgerechnet bis zum heutigen Tage ist? Einen Betrag in Höhe von 284,37 nebst 5 % aus 19,90 seit dem 23.01.2015, aus 264,47 seit dem 13.09.2015, 9 EUR Lastschrift, Mahnkosten in Höhe von 20,00 sowie Inkassokosten in Höhe von 40,95 EUR.

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Können Sie mir die Hauptforderung nennen? Die müsste im Urteil stehen. Es können nicht nur 284,37 EUR sein. Das würde nicht passen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Es gibt noch kein Urteil. Der Antrag lautet wie folgt:

Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger einen Betrag in Höhe von 284,37 nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Basiszins aus 19,90 seit dem 23.01.2015, aus 264,47 seit dem 13.09.2015, 9 EUR Rücklastschriftgebühren, vorgerichtliche Mahnkosten in Höhe von 20,00 sowie Inkassokosten in Höhe von 40,95.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Meiner Berechnung nach sind es 361,54 EUR. 264,4719,907,22 (Zinsen auf obige Beträge)69,95 (Nebenkosten)_____________361,54
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Die Forderung ist eigentlich nicht berechtigt. Ich hatte den Vertrag außerordentlich gekündigt , kann aber keine Beweismittel vorlegen. Ich habe die Anwäöte nun außergerichtlich angeschrieben und um einen Vergleich gebeten (60%). Ich habe noch eine Woche meine Verteidigungsbereitschaft anzuzeigen. Sollte sich bisher von der Klägerin nichts tun, sollte ich diese anzeigen oder anerkenntniss beantragen.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn die Forderung berechtigt ist, oder Sie absehen können, dass Sie unterliegen werden aufgrund der fehlenden Beweise, könnten Sie anerkennen. Die für Sie gebührenrechtliche günstigere Variante aber wäre, Sie würden die Forderung zahlen. In diesem Fall müsste die Gegenseite für erledigt erklären. Sie könnten sich dann der Erledigungserklärung anschließen und die Kostentragungspflicht hinsichtlich der Anwalts- und Gerichtsgebühren anerkennen. Bei dieser Vorgehensweise erhält der Gegenanwalt keine Terminsgebühr, die er bei einem Anerkenntnisurteil aber erhalten würde. Sie können auch noch ein wenig Bedenkzeit rausschlagen, indem Sie erstmal die Verteidigungsbereitschaft anzeigen. Dann haben Sie nochmal 2 Wochen zur Begründung der Klagabweisung. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Wenn ich nach der Verteidigungsanzeige innerhalb der Erwiderungsfrist zahle, ist es dann immer noch günstig für mich?

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ja. Es darf nur nicht zu einer mündlichen Verhandlung kommen. Aber die Verhandlung kann nicht terminiert werden, bevor die Erwiderungsfrist ausgelaufen ist. Außerdem ist nicht damit zu rechnen, das so schnell terminiert wird. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ist es realistisch dass die Gegenseite meinen Vergleich annimmt? Welche Kosten fallen da auf mich zu?

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Den Vergleich wird die Gegenseite voraussichtlich nur annehmen, wenn Sie gute Argumente haben. Die Klage ist ja schon eingereicht, sodass es für die Gegenseite wenig Sinn macht sich jetzt noch auf einen Vergleich einzulassen. Kosten sollten Ihnen durch einen Vergleich nicht entstehen. Bei einem Vergleich werden normalerweise die Kosten so verteilt, dass jede Partei ihre eigenen Kosten trägt. Wenn Sie aber keinen eignen Anwalt einschalten, entstehen Ihnen da keine Kosten also keine Vergleichsgebühr, die ein Anwalt im Falle Vergleiches beanspruchen kann. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Letzte Nachfrage:

In welchen der genannten Fällen müsste ich zusätzlich zu den Gerichtskosten auch den Anwalt der Gegenseite bezahlen?

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Den Gegenanwalt und die Gerichtskosten müssen Sie nur dann nicht zahlen, wenn sie im Prozess obsiegen oder wenn die Gegenseite sich auf einen Vergleich mit Kostenaufhebung einlässt. In den anderen geschilderten Fällen (Anerkenntnis, Erledigung und Unterliegen) müssen Sie leider die Gerichts- und Anwaltskosten tragen. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ich bezahle heute und weiß aber nicht wie ich dem gericht schreibe, damit nur eine Gerichtsgebühr anfällt.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sie schreiben dem Gericht, dass Sie gezahlt haben. Dann ist die Gegenseite dran, die Sache für erledigt zu erklären. Denn durch die Zahlung wird die Klage unbegründet. Dann erklären Sie, dass Sie mit der Erledigung einverstanden sind und die Kostentragungspflicht anerkennen. Bei einer Erledigterklärung hat das Gericht nur noch über die Kosten zu entscheiden. Durch diese Entscheidung fallen 3 Gebühren an. Wenn Sie aber die Kostentragungspflicht anerkennen, muss das Gericht nicht über die Kosten entscheiden, sodass nur eine Gerichtsgebühr anfällt. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Auch wenn ich in der Erwiderungsfrist die Hauptforderung zahle, fällt bei der Kostentragungspflicht nur eine Gebühr an?

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ja. Wenn Sie zahlen und die Sache für erledigt erklärt wird und das Gericht nicht über die Kosten entscheiden muss, fällt nur eine Gerichtsgebühr an. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Zivilrecht