So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ClaudiaMarieSch...
ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 16460
Erfahrung:  19 Jahre Erfahrung als Rechtsanwältin
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Zivilrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich habe eine Rechnung nicht bezahlt, eine Mahnung bekommen

Kundenfrage

Ich habe eine Rechnung nicht bezahlt, eine Mahnung bekommen und nicht reagiert. Nun hat der Gläubiger Klage eingereicht und beantragt mich zu verurteilen: Hauptforderung 300 Euro zzgl. Zinsen + Antrag § 331 Abs. 3 ZPO. Als Beklagter habe ich nun zwei Wochen Zeit die Verteidigungsabsicht zu erklären und die Klage zu erwidern.
1. Frage:
Ich brauche keinen Anwalt und möchte innerhalb der zwei Wochen Frist wie folgt vorgehen: Ich zahle die Hauptforderung aus der Klage zzgl. Zinsen auf das Konto der offenen Rechnung. Ich teile dem Gericht unter Nachweis mit, das die Hauptforderung beglichen ist und das ich die Kosten des Verfahrens trage. Da dürften nur 1,0 Gerichtskosten anfallen, statt 3,0, da die erforderliche begründete Kostenentscheidung vermieden werden kann. Wie sollte ich dem Gericht dies mitteilen? Reicht ein Zweizeiler aus?
2. Frage:
Die Klägerin beantragt gar nicht die Übernahme der klägerischen Anwaltskosten, es wird in der Klageschrift nur beantragt die offene Rechnung zu begleichen zzgl. Zinse und § 331 Abs. 3 ZPO (Versäumnis). Ist dazu etwas gesondert zu beachten? Oder kommt der klägerische Anwalt gesondert auf mich zu um seine Kosten geltend zu machen?
3. Frage:
Wenn ich die Hauptforderung nun schnell begleiche, muss der Kläger die Hauptsache für dann für erledigt erklären? Wenn die Forderung beglichen ist gibts ja auch keine Forderung mehr über die das Gericht entscheiden muss?!
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Sie brauchen keinen Anwalt, ein Zweizeiler reicht.


Der Kläger muss für erledigt erklären und das Gericht dann über die Kosten entscheiden.


Die richten sich danach, wie der Prozess ausgegangen wäre.


Das Gericht trifft eine Kostengrundentscheidung.


es setzt dann auf Antrag die Kosten des gegnersichen Anwalts fest


Das sind 1,0 Gerichtskosten und eine 1,3 Gebühr Anwaltskosten,zzgl Auslagen, MWST.


die 2,0 , die er zuviel bezahlt hat bekommt er zurück


Das Gericht setzt dann die Kosten fest.


Der Anwalt schreibt Sie dann an und macht seine festgestetzten Kosten geltend




ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke


Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, haben Sie noch Fragen? Kann ich Ihnen in irgendeiner Weise noch behilflich sein? Sehr gerne! Wenn ich helfen konnte , bitte ich höflich um positive Bewertung. Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Die Erledigungserklärung des Klägers wird von der h.M. als stets zulässige Klageänderung gem. § 264 Nr. 2 ZPO angesehen. Die Klage bleibt rechtshängig mit dem Antrag auf Feststellung der Erledigung.


Das Gericht entscheidet über die Kosten des Verfahrens unter Berücksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstandes nach billigem Ermessen auch dann durch Beschluss, wenn der Beklagte der Erledigungserklärung des Klägers nicht innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen seit der Zustellung des Schriftsatzes widerspricht, und er zuvor auf diese Folge hingewiesen worden ist.



Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Wie viele Abschriften muss ich an das Gericht schicken?

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Drei
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank für Ihr Verständnis.




Ähnliche Fragen in der Kategorie Zivilrecht