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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 16765
Erfahrung:  19 Jahre Erfahrung als Rechtsanwältin
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Zivilrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Kann DER VATER EINES BEKLAGTEN, der im Verfahren nach ZPO

Kundenfrage

Kann DER VATER EINES BEKLAGTEN, der im Verfahren nach ZPO seinen Sohn mit Vollmacht vertritt auch auf Antrag Zeuge nach §§ 373 ff. ZPO sein?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantwerten möchte:



Ja , das kann er, denn er ist ja nicht selbst Partei , sondern vertritt nur die Partei.

Er hat allerdings als Verwandter ein Zeugnisverweigerungsrecht, über das er belehrt werden muss.

Gegebenenfalls ist er weil er ein naher Verwandter ist, als Zeuge auch nicht so wertvoll, wie ein außenstehender Dritter aber Zeuge kann er sein.




Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantworten konnte

Sehr gerne können Sie nachfragen



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Schiessl
Rechtsanwältin



wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung

danke
ClaudiaMarieSchiessl und 2 weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

hierzu gibt es keine Entscheidungen, da diese auch nicht nötig sind.

Die Sache ist nämlich nicht problematisch sondern ganz klar:

Wer jemanden nur im Prozeß vertritt ist nicht Anspruchsinhaber jund daher nicht Partei


Anders wäre die Sache zu sehen, wenn die Forderungen, um die es im Prozeß geht an den Vater abgetreten wären


Dann wäre er Partei.




Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung

danke


Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schieessl
zu meiner Frage vom 02.06, habe ich noch eine ergänzende Frage, die ebenfalls die ZPO
betrifft:
Im gleichen Verfahren wurde vom LG die Berufung zurückgewiesen und über die Kosten entschieden. Dazu erging durch den Rechtspfleger zum KFA für die erste Instanz, der direkt nach dem Urteil gestellt, aber nach Antrag auf Zurückstellung bis zur 2. Instanz nicht bearbeitet worden war, jetzt erst KFB. Darin wurde der Zinsbeginn für die Kosten der 1. Instanz auf das Datum dieses 1.instanzlichen Urteils festgelegt. M.E. wird allerdings das erstinstanzliche Urteil erst bei Vorlage des rechstkräftigen Urteile, hier also mit der Zureückweisung der Berufung in der 2. Instanz rechtskräftig. Damit kann m:E. auch der Zinsbeginn erst mit Datum des 2. instanzl. Urteils beginnen.
Der Rechtspfleger sieht das anders. Was ist richtig ? Wo und wie lässt sich das nachlesen und
belegen ?
Dank für Ihre Hilfe
E.G.

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

der Rechtspfleger hat recht.

wird die Berufung zurückgewiesen ist das Urteil erster Instanz mit der Zustellung rechtskräftig.

Da ja die Berufung nicht erfolgreich war hat sie auch keine die Rechtskraft aufschiebende Wirkung.







Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung

danke