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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Zivilrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich habe im Februar einen Helm für 90 euro, per Ec Karte gekauft,

Kundenfrage

Ich habe im Februar einen Helm für 90 euro, per Ec Karte gekauft, allerdings die falsche Karte abgegeben, auf dessen konto sich kein geld befand. Ich habe auch den chef des motoradcenters angerzfen und gesagt das es ein Versehen war und ich Ihm , wenn ich Geld bekomme, die offene Rechnung bezahle. Allerdings habe ich jetzt eine Ladung der Polizei bekommen, das ich wegen betrugs angezeigt wurde. Was erwartet mich jetzt?
Danke XXXXX XXXXX für die Antwort. mail: [email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Offensichtlich wirft man Ihnen hier vor, einen so genannten Eingehungsbetrug begangen zu haben.

 

Wegen dieser Sonderform des Betruges im Sinne von § 263 StGB machen Sie sich dann strafbar, wenn sie einen Vertrag abschließen (also beispielsweise etwas kaufen) obwohl sie zahlungsunfähig und zahlungsunwillig sind.

 

Es genügt grundsätzlich, dass sie zu diesem Zeitpunkt zahlungsunfähig sind, da nach der Rechtsprechung von der Zahlungsunfähigkeit grundsätzlich auf die Zahlungsfähigkeit geschlossen wird.

 

Etwas anderes würde ausnahmsweise nur dann gelten, wenn sie zum Fälligkeitstermin der Zahlung (zum Beispiel bei einer Rechnungszahlung innerhalb von 14 Tagen) damit rechnen, die Forderung begleichen zu können (zum Beispiel weil sie ihr Gehalt erwarten oder Ähnliches).


Sofern dieses aber nicht der Fall ist, liegt der Tatverdacht für eine Straftat nahe.


Man müsste ihnen aber auch den Vorsatz nachweisen können.

 

Erfahrungsgemäß müsste das Verfahren hier eigentlich wegen Mangel an hinreichenden Tatverdacht gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt werden.

 

Eigentlich brauchen Sie zu der Beschuldigtenvernehmung nicht kommen und auch keine Aussage machen, ihnen wäre hier aber zu empfehlen, den Sachverhalt richtig zustellen.

 

Sie sollten so schnell wie möglich die offenen Schulden bezahlen.

 

Gleichzeitig sollten sie der Polizei glaubhaft mitteilen, dass sie sich nur bei der Karte gehört haben und die richtige Karte zum Beweiszweck auch mitbringen.


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt






Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

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Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
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Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt

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