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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

ich hatte bei einer Kreditvermittlung einen Kredit beantragt

Kundenfrage

ich hatte bei einer Kreditvermittlung einen Kredit beantragt nach laufenden zusenden von Unterlagen wurde mit ein Kredit zugesichert wenn ich die Kosten von 240€ bezahle, dann erhalte ich die Unterlagen und es steht nichts mehr im Wege den Kredit ausbezahlt zu bekommen,. ich habe das gemacht und dann bekam ich einen weiteren Vermittler der dann den Antrag abgelehnt hat. wie kann ich das bezahlte Geld zurückfordern, denn die Kreditzusage ist nicht erfolgt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Ich habe hier schon eine Vermutung um welche Firma es sich hier handeln könnte.

 

Dieses " Geschäftsmodell" ist mir bereits aus anderen Fällen bekannt.

 

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, hat man ihnen einen Kredit zugesichert.

 

Sie müssen aber bitte genau lesen, was man ihnen zugesichert hat.

 

Oftmals wird nämlich lediglich die Vermittlung eines Kredits zugesichert, ob es dann letztendlich zum Abschluss des Versicherungsvertrages kommt, ist dann nicht mehr von Bedeutung.

 

Sofern sie aber für die wirksame Vermittlung eines Kredits ( also einschließlich Abschluss des Vertrages) eine Provision gezahlt haben, haben sie auch einen Anspruch auf den Kredit.

 

Sollte man ihnen diese nicht gewähren, könnten sie unter bestimmten Voraussetzungen vom Vertrag zurücktreten. Hierzu müssten sie zunächst ihren Vertragspartner nachweisbar (per Einschreiben) unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) zur Auszahlung des Kredits auffordern. Für den Fall der Verweigerung oder des erfolglosen Fristablauf sollten sie in demselben Schreiben den Rücktritt erklären.

 

Nach Verweigerung oder erfolglosem Fristablauf könnten sie dann vom Vertrag zurücktreten.

 

Sollte man ihnen hier lediglich überteuerte Kredite vorlegen,sollten sie hilfsweise den Vertrag zusätzlich wegen arglistiger Täuschung gemäß § 123 BGB anfechten.

 

In beiden Fällen hätten sie dann einen Rückzahlungsanspruch in Bezug auf ihre Anzahlung aus § 812 BGB aus dem Gesichtspunkt der ungerechtfertigten Bereicherung.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag und ein erholsames Wochenende!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt