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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 1650
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
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ra-fork ist jetzt online.

In einer Eigentumswohnanlage, die wir verwalten, kam es zu

Kundenfrage

In einer Eigentumswohnanlage, die wir verwalten, kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen 2 Mietern. Der eine Mieter ist vom Eigentümer mit der überwiegenden Anzahl von Anteilen als Verantwortlicher für dessen Wohnungen eingesetzt worden. Der andere Mieter ist der Sohn einer weiteren Wohnungseigentümerin.
Jetzt verlangt der mehrheitliche Eigentümer von uns, dass wir die andere Eigentümerin abmahnen und den Etzug des Wohneigentums androhen. Außerdem sollen wir in dem Schriftstück verlangen, dass sie Gegenmaßnahmen ergreift.
Aus unserer Sicht stellt sich die ganze Angelegenheit als zivilrechtliches Problem dar.
Was ist wirklich unsere Pflicht?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 



Zunächst einmal sehen Sie es richtig, dass die tätliche Auseinandersetzung zivil- und womöglich strafrechtlich zwischen den betroffenen Mietern/Parteien zu klären ist.


Die geforderte Androhung des Entzugs des Wohneigentums ist in § 18 WEG geregelt.
Wenn sich ein Wohnungseigentümer einer so schweren Verletzung der ihm gegenüber anderen Wohnungseigentümern obliegenden Verpflichtungen schuldig gemacht, dass diesen die Fortsetzung der Gemeinschaft mit ihm nicht mehr zugemutet werden kann, so können die anderen Wohnungseigentümer von ihm die Veräußerung seines Wohnungseigentums verlangen.


Hier geht aber zunächst nicht unmittelbar um die Wohnungseigentümer, sondern um einen Mieter und einen Familienangehörigen der jeweiligen Eigentümer. Nur wenn diese Überlassung des Wohneigentums eine Pflichtverletzung nach § 18 WEG darstellt, ist ein Tätigwerden geboten.

In Betracht kommt hier allenfalls eine Verletzung nach § 18 II Nr. 1 WEG i.V.m. § 14 Nr. 2 WEG und auch dann wäre zunächst eine Abmahnung erforderlich.


Ob hier wirklich eine solche Verletzung vorliegt können Sie überprüfen, indem Sie beide Parteien um eine schriftliche Stellungnahme aus Ihrer Sicht bitten.







Sofern Sie keine weiteren Nachfragen haben, möchte ich Sie höflich darum bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.




Raphael Fork

-Rechtsanwalt-
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die
Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte.


Ansonsten akzeptieren Sie bitte.




Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork
-Rechtsanwalt-






Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bedauerlicherweise haben Sie meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht nur die reine Höflichkeit, sondern ist auch Gegenstand der AGB unter Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen, die Sie schließlich auch akzeptiert haben.

Bekannt aus:

 
 
 
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