So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 26214
Erfahrung:  über 16 Jahre Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Zivilrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir waren Opfer des ECZ

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren Opfer des ECZ betruges. Wir haben 2007 einen Skoda Fabia gekauft.
Anzahlung 7500 Euro. Insgesamt sollte uns das Auto ca. 11.000 kosten. (Normaler Wert war um die 15.000 Tausend.
Ein Jahr nach dem Kauf haben wir von einer Gesellschaft erfahren das es ein Betrug war. Ein Anwalt aus Stuttgart hat hus kontaktiert und uns geraten uns unbedingt eienen Anwalt zu nehemen.

Da wir in einer finanzielle schlechten Lage waren sind wir zum Amtsgericht und haben Beihilfe beantragt den wir aber über den Anwalt abgeben mussten. Also haben wir dem Anwalt in Stuttgart eine Vollmacht gegeben.

Der Anwalt bestätigte, das wir Beihilfe bekommen. Er übernahm für uns den schriftwechsel mit der Autoportal99 also dem angeblichen besitzer unseres Autos. Nach langem hin und her und einer langen stressigen Zeit, hat die Autoportal einen Restbetrag von 6500 Euro für unser Auto verlangt.

Der Anwalt in Stuttgart hat in dieser Zeit uns weder eine Zwischenrechnung gestellt noch hat er mündlich auf irgendeiner Art und weise erwähnt das hohe Anwaltskosten auf uns zukommen.

Erst als die Autoportal den Betrag verlangte, verlangte dieser anwalt von uns 1500 Euro mit der Aussage er hätte ja nur 99 Euro von der Beihilfe bekommen.

Dann musssten wir also die 6500 Euro bezahlen um unser Auto zu behalten.

Bei den Anwaltskosten habe ich mich geweigert. Letztes Jahr im Juli schrieb er die 1. Rechnung. Gestern kam die Erinnerung.

Hat dieser Anwalt das Recht darauf?

Hätten er uns nicht darauf hinweisen müssen welche kosten enstehen werden? Er hat uns regelrecht angelogen.

Er wusste das wir zu dieser Zeit teilweise Job Center abhängig waren, sonst wären wir nicht zur beihilfe. Hätte er nicht bescheid geben müssen das die Kosten über den bezahlten betrag durch die Beihilfsstelle gehen. Wir hätten uns dann unserem schicksal gestellt und hätten vieleicht das Auto zurückgegeben. Aber wenigstens hätten wir dann keine Anwaltskosten gehabt.

Wie steht es mit unserer chance? Werden wir jetzt noch einen Anwalt gegen unseren Anwalt benötigen. Kann er irgendwas veranlassen?

Bitte helfen Sie mir.

Freundliche Grüße
Yildiz Acar
Gestern kam nun eine So
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Aus Ihrem Sachverhalt entnehme ich dass Ihr Anwalt Beratungshilfe erhalten hat und diese auch gegenüber der Landesjustizkasse abgerechnet hat. (99 EUR).

Soweit Sie Beratungshilfe erhalten haben ist es dem Anwalt nicht erlaubt, Ihnen über die 10 EUR Schutzgebühr eine Rechnung zu stellen.

Nach Nr. 2500 VV RVG erhält der Rechtsanwalt eine Beratungshilfegebühr in Höhe von 10,– €. Diese Gebühr hat der Mandant zu zahlen. SONST NICHTS!

Wenn Ihnen also der Rechtsanwalt eine Rechnung über 1500 EUR stellen will, dann müssen Sie diese nicht bezahlen.

Der Anwalt ist verpflichtet, aufgrund des Beratungshilfescheins mit der Landesjustizkasse abzurechnen. Etwaige Vereinbarungen wonach Sie zusätzlich zu diesen Gebühren zu zahlen hätten sind nichtig nach § 8 BerHG.

Sie sollten dem Anwalt klar mitteilen, dass er nicht zweimal kassieren darf. Sollte der Anwalt uneinsichtig sein, so sollten Sie sich schriftlich bei Ihrer Rechtsanwaltskammer über den Anwalt beschweren. Die Kammer wird dann entsprechende Schritte (berufsrechtlicher Natur) gegen den Anwalt einleiten.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Zivilrecht