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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 6546
Erfahrung:  mehrere Jahre Erfahrung
52374836
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, heute habe ich f r meine Freundin (Beklagte/Schuldnerin)

Kundenfrage

Hallo,
heute habe ich für meine Freundin (Beklagte/Schuldnerin) mit dem OGV telefoniert, da ein Haftbefehl für die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung vorliegt. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 5.708,32 und ist aus einem Verfahren, in welchem Augenscheinlich sehr viele Ungereimtheiten aufgetreten sind. Ich habe Anfang Oktober bereits 300.- Euro als Beginn eines Ratenzahlungswunsches und zum Zeichen der Zahlungswilligkeit zu titezeigen. Es lief wirklich eine Menge nicht richtig und ich habe zu spät davon erfahren. Die Gläubigerin ist im Vollstreckungsurteil /-titel eine andere als im Endurteil. Außerdem steigen die Kosten ständig und selbst der Gerichtsvollzieher riet an, anständige anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da der vorhergehende Anwalt meiner Freundin einfach schlecht beraten hat.
Man muss sich durch den Fall lesen, aber dringlicher ist die Verhandlung mit den Anwälten der Gegenseite zum beiderseitigen Einvernehmen.

Bestünde Interesse an einer Übernahme des Falles?

MFG
T. Sturm
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

geht es bei Ihrem Anliegen um die Vereinbarung einer Ratenzahlung? Es wäre wichtig, der Gegenseite insbesondere die persönlichen Verhältnisse zu schildern. Hierzu müssten die Unterlagen eingesehen werden, die Sie mir gern zukommen lassen können.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Grass,

die Ratenzahlungsvereinbarung habe ich (Dipl. Betriebswirt) bereits veranlasst und dort auch die persönliche Situation geschildert. Es geht hier um einen richtigen Fall, der von Fachkundiger Stelle nochmals durchgeleuchtet und neu "aufgerollt" werden sollte.
Die Gegenseite spielt mit unfairen und sehr dubiosen Mitteln.

Mit freundlichen Grüßen
T. Sturm
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

aus Ihren Ausführungen ist zu entnehmen, dass die Gegenseite über einen rechtskräftigen Titel ( Urteil?) verfügt, aus dem die Zwangsvollstreckung betrieben wird. Eine Wiederaufnahme des Verfahrens ist nur unter sehr engen Voraussetzungen möglich (z.B. wenn Zeugen nachweisbar falsch ausgesagt haben, der erkennende Richter seine Amtspflicht verletzt hat und Urkunden, die das Verfahren beeinflussten, gefälscht wurden). Liegen derartige "Fehler" nicht vor, wird eine Wiederaufnahme des rechtskräftig abgeschlossenen Verfahrens nicht möglich sein.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Other.
Den Inhalt der Antwort kannte ich bereits. Ich stellte eine geschlossene Frage und bekam zwei mal Antwort, ohne die in der Anfangsphase als nötig erwiesene Tiefe der Details vom Experten erfragt bekommen zu haben.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

teilen Sie bitte mit, ob eine der Voraussetzungen für ein Wiederaufnahmeverfahren (s.o) vorliegen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass